Beiträge von Mobilelch

    Die Raumtemperatur sollte Nachts und bei Abwesenheit nicht mehr als 4 bis 5 Grad absinken. So weit könntest Du die Heizkörper also runterdrehen (zB wenn Du daheim bist auf "3" ~20 Grad, Nachts und bei Abwesenheit auf "2-2 1/2" ~16-18 Grad.
    Das völlige abdrehen würde ich nicht empfehlen. Das Thermostat macht ja eh' nur auf, wenn die Raumtemperatur unter den eingestellten Wert fällt.


    Wenn wie beschrieben gedrosselt wird sollte man aber darauf achten, daß nachher nicht nur für 3 Stunden wieder hochgeheizt wird (zb 18-21 Uhr) dann lieber Pulli anziehen. Hochheizen kostet relativ viel Energie, da erst die Wände wieder auf Temperatur kommen müssen. Die Wandtemperatur im Inneren des Gebäudes sollte auf keinen Fall unter 15 Grad fallen (das kann man nur schlecht messen), sonst kommt es auf den Wänden verstärkt zu kondenssation von Wasser und es bildet sich leicht Schimmel. Noch dazu braucht man dann extrem viel Energie um die Wand wieder warm zu kriegen (da erst die Feuchtigkeit Verdunsten muß).


    Wichtig ist auf jeden Fall auch die Lüftung. Am besten Morgens und Abends mal für 5-10 Minuten alles aufmachen (nicht kippen!) und rechtzeitig vorher die Heizung ausdrehen, damit der Heizkörper beim Lüften nicht mehr warm ist. Wenn zu wenig gelüftet wird isdt die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Gefahr von Schimmelbilfung steigt an. Zudem empfindet man feuchte Luft erst bei höheren Temperatuten als "warm" als trockene Luft.


    Die Türen zwischen unterschiedlich stark beheizten Räumen sollten grundsätzlich geschlossen sein. Sonst strömt die warme Luft (die idR feuchter ist) in den kühleren Raum, kühlt sich dort ab und es kommt wieder zur Bildung von Kondenswasser.


    Mobilelch

    Zitat

    Original geschrieben von Ness
    Wenn dann würde ich eher auf die Nachbarn tippen.
    [...]
    Es dürfte aber ein Einfaches für die Schufa sein, einer Person auch die Schufa-Einträge und Scores seiner Nachbarn zuzuordnen und das in die Zahlungswahrscheinlichkeit einfließen zu lassen.


    "80% der Nachbarn im Umkreis von X Metern haben negative Schufaeinträge..."


    Darauf wollte ich auch raus. Wobei dieses Verfahren (so es denn angewendet wird) eine absolute Unverschämtheit wäre. :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von 3hR6VvLh
    Ich arbeite für eine Bank und ich weiß, dass ein Umzug definitiv ein höherer Risikofaktor ist.


    Denn Leute die umziehen sind für Banken prinzipiell schlechter "greifbar" als Kunden, die ihr Leben lang an der gleichen Adresse - womöglich in ihrem Privathäuschen - wohnen.


    Mei letzter Umzug hat meinen Schufa-Score allerdings positiv beeinflusst. Bei ansonsten unveränderten Einträgen hat sich der Score um knapp 5 Prozent auf jetzt 97,22% verbessert.
    Ich möchte der Schufa ja nichts unterstellen, und lt. Info auf der Seite der Schufa hat die "Wohngegend" keinen Einfluß auf den Score, vielleicht aber die Straße und Hausnummer???
    Ich bin von einer "mittelmäßigen" in eine "gute" Gegend gezogenund hatte eigentlich davor auch damit gerechnet, daß der Score durch den Umzug sinkt, dem war dann aber nicht so... :confused:

    [QUOTE] Original geschrieben von Revilo
      Mobilelch:


    Ist Gas mit Strom vergleichbar?


    Ich habe es durch das rausrechnen des Abgasverlusts vergleichbar "gemacht". genutzte kwh ist aber gleich genutzte kwh.


    => Ich habe mich ziemlich lange mit den Thema Energiebedarf von Gebäuden beschäftigt und meine von daher das zumindest auf einer Laienebene ganz gut beurteilen zu können. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Revilo
    [...]
    BTW:
    Mein Vermieter hat genau unter mir sein Büro mit 2 NSP. Der zahlt auch nur die Hälfte von mir...


    Hat ein Elektriker evtl. so ein Multimeter zum Verleih?


    Welche Lage im Haus hat den das Büro vom Vermieter? Du kannst auch mal das Einbaudatum vom Zähler ablesen und dann die angelaufenen Verbräuche durch die Anzahl der jahre teilen. Dann kannst Du zumindfest mal einen Groben Anhaltswert für die Verbräuche des Vormieters kriegen.


    Ich tippe aber drauf, daß der Energiebedarf deiner Whg wegen schlechter Dämmung und Lagenachteil (DG) einfach sehr hoch ist. Bei meiner alten Wohnung hat es auch eine Zeit lange gedauert, bis die Erkenntnis gereift ist, daß der hohe Energieverbrauch nicht an technischen Unzulänglichkeiten sondern der Wohnung liegt.


    Bis zu 250 kwh/jahr/m2 liegen in D Durchaus im bereich des üblichen. Auch wenn es viel ist.

    Ganz entscheidend ist die Bausubstanz. Dachgeschoss und Altbau lässt schon mal die Alarmglocken klingeln. Du hast eine sehr große Anzahl von Aussenflächen, die alle beheizt werden wollen.


    Wie viele m2 hat denn Deine Whg?


    Die 9500kwh sind problemlos möglich. Ich hatte weiter oben ja schon geschrieben, daß ich in meiner alten 49m2 großen Wohnung mit Gastherme auch über 11.000 kwh an Gas Verbraucht habe. Bei einem angenommenen Abgasverlust von 10% gibt das netto rd. 10.000 kwh, dann von mir aus noch 500 eg fürs Warmwsser dann lag ich auch bei 9500 kwh. Und das obwohl ich nur auf 18 Grad, das Schlafzimmer auf 16 Grad geheizt habe.
    Die Wohnung lag halt im Erdgeschoß am Eck und hatte somit 4 Außenseiten (mit Kellerdecke) - die Fenster waren neu.
    Mir wurde das dann zu teuer und ich bin deshalb umgezogen. Möglich ist dein Verbrauch auf jeden Fall.

    Zitat

    Original geschrieben von Revilo
    Küche und Bad werden nicht beheizt, da der NSP in der Küche defekt ist und noch ausgetauscht werden muß. Der ist komplett aus. War auch nie an.


    Es wird nur das Wohnzimmer mit Schlafzimmer (kaum) beheizt. Die angrenzenden Türen bleiben geschlossen.



    Was für Temperaturen hast Du denn derzeit in der unbeheizten Küche? Ist die Verbindung Küche-Wohnzimmer ganz sicher durch Türen unterbrochen?


    Edit: 11.000 kwh für eine Altbau DG-Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Flur und Bad sind zwar nicht schön aber voll im Bereich des möglichen.
    Wenn's Dir in Summe mit der Miete zu teuer ist musst du dann halt umziehen.