Ach so, das ist natürlich DAS Argument. Nun, passt mal wieder ins Bild.... und ich kann dir gerade auf Bezug des US-Amerikaners sagen, dass du TOTAL falsch liegst.
Beiträge von Timba69
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Ach ja? Da bin ich mal tatsächlich auf deine Erklärung in politischer, kultureller und ökonomischer Sicht gespannt, warum dies so sein sollte.....
BTW:
Ich verstehe auch, warum man unbedingt den Zusammenbruch der Griechen vermeiden will: Damit die 90 Milliarden ELA-Kredite nicht On-Top kommen. - Die Eurogruppe hat sich verzockt. Es ist bald Zahl- und Wahrheitstag. Ich bin schon gespannt, wie das den Wählern in Deutschland verkauft wird. Denn eines ist klar, an den letzten 5 Jahren und der "Rettungspolitik" tragen die Griechen keine Schuld.
Zumal das Wort "Rettung" falsch am Platze ist, denn Rettung impliziert ja was positives. Aber die Eurogruppe sind nicht die Guten, oder retten irgendwas, mit Ausnahme der Banken und der falschen Politik.
http://www.tagesschau.de/wirts…nd-schuldenkrise-101.html
Wir wären dann bei rund 300 + Target2 + ELA-Kredite. Übel.
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Zitat
Haben wir irgendein Integrationsproblem mit Dänemark, Schweden, Polen oder Litauen?
Hatten wir nicht über 50 Jahre Frieden in Europa, nach dem zweiten Weltkrieg - auch ohne EURO?Dafür haben wir ein bedeutendes wirtschaftliches Desintegrationsproblem in Europa: Mangelnde wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit und hohe Arbeitslosigkeit in den einen Ländern. Mangelnde Partizipation der Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg in den anderen Ländern. Völlig unterschiedliche Volkswirtschaften mit unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten wurden mit Gewalt in eine gemeinsame Währung gepresst - und jetzt knirscht’s und knallt’s.
Da sind wir mal einer Meinung..:-)
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Klick, klack:
Griechenland weiß einfach, was es tut, die EU wird und muss weiterzahlen...:
http://www.n-tv.de/politik/Dij…ifen-article15392191.html
Ich gespannt, wenn dieses unsägliche Theater der Politiker endet und sie klar sagen: Die Kohle ist weg; wir haben den Banken geholfen, deshalb müssen wir jetzt Griechenland helfen, weil wir die Steuerzahler von 2008-2015 quasi durchweg an der Nase rumgeführt haben mit einer Politik, die alles nur noch schlimmer machte und neben der Bankenrettung nur ein Ziel hatte: die Wiederwahl bzw. eine zweite Amtszeit.
Und das hier beispielsweise Juncker ein einwandfreier Charakter bescheinigt wird und ihm die Europarettung am Herzen liegt, sei nur daran erinnert (scheinbar vergisst das Forum mal wieder schnell):
(selektive Links, gibt ca. 54354 Stück):http://www.berliner-zeitung.de…ab,10808018,23658380.html
http://www.faz.net/aktuell/pol…uer-skandal-13262909.html
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John:
Nun, die Griechen können die Euros auch alleine drucken.....man kann Ihnen den Euro nicht wegnehmen. Und nochmal: Die EU will keinen Fail-State im EU-Raum. Daher wird das Geld weiter fließen, trotz der Situation. Die Griechen offenbaren die Schwächen der EU, der herrschenden Politikermeinungen und der Ahnungslosigkeit, die dort herrscht.
Daher sollten wir den Griechen dankbar sein.
Gag:
Nicht wirklich. Im Übrigen, da die Streiken ihre Grundrechte im innerstaatlichen Verhältnis wahrnehmen: Äpfel = Birnen.
Darauf kann sich eine demokratisch nicht legitimierte EU-Gruppe eben nicht berufen. Wie wollen sie einen Staat oder ein ganzes Volk zwingen?
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….
ZitatAllerdings wird das vermutlich mit sehr viel härteren Auflagen verbunden sein als die bisherigen Angebote, und mit ziemlicher Sicherheit wäre es auch das Ende der jetzigen griechischen Regierung.
Nun, die härteren Auflagen sind egal. Denn daran werden sie (griechische Regierung) sich nicht halten; das haben "sie" ja gerade bewiesen.
Wie willst du härtere Auflagen durchsetzen? Mit Gewalt? Der Bundeswehr? Der Nato? Kaffee und Kuchen? -> Das ist ja gerade das "Problem" (eigentlich ja gut, deswegen muss man den Griechen ja dankbar sein!), dass die bislang verordnete und demokratisch nicht legitimierte Politik und Maßnahmen der EU quasi nicht funktioniert. Wenn man das mit Gewalt oder Drohungen erreichen will, dann ist das genau das, was die Griechen sagen: Erpressung und Demütigung.
Und die Griechen werden auch den Euro nicht verlieren. -> Denn wie durchsetzen?
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Über was denn? Nochmal zur Erinnerung: Es stand noch nichts fest, außer "Vorschläge" der Eurogruppe, die im übrigen kein demokratisches Konstrukt ist; vom IWF mal zu schweigen. Ich verstehe nach wie vor nicht, was ihr alle damit für ein Problem habt, dass a) eine Regierung mal hält, was sie gegenüber dem Wähler sagt und b) sich nicht erpressen lässt (denn nichts anderes sind diese Gespräche -> Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg deutet nicht unbedingt auf demokratische Prinzipien hin!) und c) das Volk entscheiden lassen will, wenn (!) es was zu entscheiden gibt.
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http://info.arte.tv/de/wir-hab…blem#sthash.cOBNOgR1.dpuf
Ich finde es tatsächlich interessant, dass mal jemand den Punkt Lohndumping und Binnennachfrage mit der Griechenlandfrage zusammenbringt.
Darauf warte ich schon die ganze Zeit.