Beiträge von Timba69

    Du Simplifizierst zu einfach: Das alles hat keiner gesagt.


    Zunächst zu iOS:


    Die Leute kaufen eben keine Kopien von Apple Geräten, weil eben KEIN iOS darauf. Sondern nur auf Apple Geräten. Daher frage ich mich ernsthaft, wie du das in Zweifel ziehen kannst; wenn du es sogar selbst begründest; WARUM Apple Geräte gekauft werden.


    Über Umsatzzahlen und Anzahl der abgesetzten Geräte brauchen wir nicht zu diskutieren; da führt Apple meilenweit.


    Zu Nokia:


    Die These war und ist: mit Android hätte es sich auf jeden Fall besser verkauft, da die User bei Nokia immer das OS bemängelt haben, nie die Hardware, Ausstattung, Haptik, Design. Die Leuten wollten ein "Standard-OS" mit den Geräten von Nokia. iOS wäre nicht möglich gewesen, Blackberry OS auch nicht. Bada keine Alternative. Meego (N9) verkaufte sich blendend, das 808 trotz Symbian ebenfalls, da die Technik geil war und ist.


    Konsequenz:
    Also wollten die Leute Android. Was aber macht Nokia? Zieht die WP-Karte. Sinnfrei.

    Einen Sachmangel rügen kannst du gegenüber dem Händler nicht mehr, da schon eine Garantiereparatur erfolgt ist. Hätte aber auch nichts genützt, da die sechsmonatige Beweislastumkehr schon abgelaufen war. D.h. du hättest beweisen müssen, das der Sachmangel beim Gefahrenübergang von vorhanden war. Das ist zumeist schwierig bis unmöglich.


    Dein Bekannter wird dich aber beraten können.

    Kurzes Statement, da die Diskussion zum 454354 mal nervt:


    Das Thema hatten wir schon x-fach und in zwei Riesenthreads, wo sich letztlich eine fundamentale Erkenntnis als zutreffend herausgestellt hatte und was von keinem einzigen Analysten oder Fondsmanager, Politiker, Kleinanleger und Co. noch bestritten wird:


    Nokias Weg auf WP/Microsoft war ein Fehler, der den Untergang nur Verzögerte. Als Nokia dann im Begriff war, den Fehler zu korrigieren, hat MS zuge- und zerschlagen.


    Ich weiß echt nicht, wie man das immer noch in Abrede stellen kann. Die Fakten liegen da und keiner bestreitet sie, selbst die beteiligten Protagonisten nicht (mehr). Insofern hat harlekyn schlicht recht.


    Zwei kleine Anmerkungen noch:


    Die Leute kaufen nicht wie "blöd" Android-Phones, sondern iPhones; weil sie eben sehr genau (!) wissen, welches OS drauf läuft. Passt nämlich zu deinen restlichen Aussagen eher und wird durch die Verkaufszahlen gestützt.


    Auf mein Nokia 808 werde ich immer noch angesprochen. Und ja, es ist nicht komplizierter, als ein Android-Phone.

    Dir ist aufgefallen, dass "meine" Quelle die Primärquelle ist? Wir werden das nicht klären können, dass kann nur die TU.


    Aber: wenn ihnen an einer "echten" Zahl gelegen hätte, dann hätten sie einfach sagen können (und müssen!): X befragt, X % haben ...dass und ...das gesagt.


    Worauf beziehen sich die 65%? Auf die 400? Auf die Summe X? Auf Differenz zwischen 400 und Summe x?


    So ist es verschrubbelt, und zwar absichtlich. Die Quelle(n) kann man(n) vielseitig deuten. Und das ist auch scheinbar so gewollt.


    BTW: Macht es im Ergebnis keinen Unterschied. Denn selbst die absolute Zahl 400 lässt keine sicheren Rückschlüsse zu. Da kann Journalismus und die TU mehr; das traue ich denen zu.

    Hier ist wieder mal ein Fall der von mir so oft bemängelten "Medienkompetenz", die scheinbar immer weniger vorhanden ist. Man(n) sollte mal lesen, was da "ausgewertet" wurde (ohne den Inhalt jetzt zu bewerten oder sich grundsätzlich für/wider PEGIDA zu äußern):


    Die haben 400(!) Leute befragt und davon haben 65% (!) die Teilnahme abgelehnt. Die Aussagen setzen also nicht eine Beziehung auf "Pegida-Angehörige", sondern nur auf genau die "Pegida-Angehörigen", die sich haben befragen lassen(!), was aber laut Studie "eine Minderheit" war".


    Und die daran anschließende Frage ist natürlich, wie repräsentativ die Auswahl der Befragten für die Studie war, und wie repräsentativ die Verteilung ist, die sich haben erst befragen lassen. Vielleicht haben nur die (un)gebildeten Atheisten mit (ohne) Job geantwortet und der Rest entstpricht den Vorurteilen.


    Überprüfen kann man das nicht. Von daher sollte man mit dieser Studie nichts, aber auch gar nichts begründen.