Beiträge von Timba69

    Die Freiheitstrafe hat den Sinn, eine Strafe zu sein "wo Geld/Macht/Besitz" einem nichts nützt, da man keine Freiheit hat. Von daher ist sie mit der "Wirksamkeit" eienr Geldstrafe nicht mal im Ansatz zu vergleichen.


    Zudem kann in Deutschland eine Geldstrafe nicht beliebig hoch ausfallen. Dafür gibt es enge Grenzen, die beachtet werden müssen.


    Auch macht es keinen Sinn, eine Millionenstrafe zu verhängen, denn wie Handyman1981 schon richtig bemerkte, ist eh eine Zahlung der Steuerschuld fällig.


    Zitat

    Ich gehe von einer Bewährungsstrafe aus und das ist dann auch gut so....


    Ach ja? Warum denn?


    Feigen versucht nur zu retten, was zu retten ist. Einen Kern der Selbstanzeige gibt es nicht. Die Selbstanzeige ist ein Element, was die komplette Steuerschuld umfasst, nicht Teile davon. Von daher ist es irrelevant, ob die Anzeige "im Kern" (=gestellt und mit irgendwelchen Zahlen hinterlegt) richtig war, oder nicht. Sie wahr fehlerhaft, das stellt selbst Feigen nicht in Abrede.


    Es regiert Prinzip Hoffnung. Ich unterstelle mal, das Feigen vom Geständnis des Herrn H. überrascht war, weil der eben wusste, dass jetzt die Unterlagen der Bank gewürdigt werden würden.


    Was ja auch passiert ist. Und selbst da sind die Zahlen nicht ausreichend gewesen, um die komplette Schuld abzudecken. Von daher kann von der Wirksamkeit keine Rede mehr sein.

    Wenn Fefe, dann verlinke ich korrekt, oder mache eine Quellenangabe...! Siehe die anderen Beiträge von mir ;) Wenn nicht, dann Quelle entweder woanders, oder Einsender.....


    Felix ist mir nicht böse, glaub mir! ;)


    Nix Gutti 2.0, aber ich staune, dass die TT-Administration Felix liest. Sehr gut!

    Wie gesagt, der Hoeneß-Effekt wird in der Gerichtsbarkeit und bei den Finanzämtern zu spüren sein:


    Die Steuer-Täter sind in Angst. Sie fürchten Entdeckung, Strafe, Schande.


    Ich glaube auch, dass sich die wirklichen Unterstützer rund um den Uli zurückgezogen haben und daher das Boot ins Schlingern kam und kommt. Öffentliche Fürsprache ist selten geworden und der Fall nach Schwarzer zu sein, machte die Sache nicht besser.


    Zudem der Uli auch viele Feinde hat(te), nachdem er monatelang als Moralapostel durch die Talkshows getingelt ist. Er war auf dem Sprung vom Bayern-Präsident zu moralischen Instanz (Politiker next?!). Da zeigt sich mal wieder, wie leicht sich andere Menschen blenden lassen.


    Ich hatte 2012/13 hier schon an bekannter Stelle verkündet, dass der Hoeneß irgendwie merkwürdig unsymphatisch war, unabhängig von seiner Meinung, und seine defuse Sicht auf die Welt des Strafrechtes und der Aktienwelt. Das ging dann richtig los, als der Deal mit Adidas bekannt wurde. Da schrillten bei manchen schon die Alarmglocken.


    In den letzten Wochen zeigt sich, dass die Betroffenen im Vorfeld der Sache je lauter bellen und beiß(t)en, je mehr sie selbst betroffen waren und sind (Schwarzer, Hoeneß, Edathy aus Deutschland, der Berater der britischen Regierung in Kinderporno und Netzfilterangelegenheiten, etc.)

    Kurze Ansage von Ex-Chef der Deutschen: Gerhard Schröder:


    Völkerrecht? Nicht so eng sehen.
    http://www.spiegel.de/politik/…itisiert-eu-a-957728.html


    "...Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawien-Konflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. "Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt - ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte." Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder...."


    ACH NEE, Herr Bundeskanzler a.D.! JETZT räumen "wir" ein, dass das ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg war? JETZT? Lieber spät, als nie, oder wie?

    Neuer Wein in alten Schläuchen, jetzt heulen die Lebensversicherer:


    http://www.sueddeutsche.de/wir…r-unterstuetzen-1.1908126


    Der Knaller ist das hier:


    "....Die Gesellschaften legen langfristig an und haben deshalb viele Anleihen mit vergleichsweise hohen Zinsen im Bestand, die sie vor fünf bis zwölf Jahren gekauft haben und die heute - wegen der aktuell niedrigen Zinsen - deutlich mehr wert sind. Die Versicherer argumentieren, die Auszahlung der Hälfte der Reserven an ausscheidende Kunden sei ungerecht, weil die verbleibenden mit weniger Rendite auskommen müssten - diesem Argument schließt sich die Regierung an...."


    Auch da sind sich CDU und SPD einig, da unfähig..... denn die Branche verschweigt, dass sie die Milliarden vor allem deshalb nicht ausschütten will, weil sie durch die Niedrigzinsen unter Druck ist.