Beiträge von Timba69

    Siehe oben, 4545 mal erklärt.


    Inhaltlich sind die Linken wesentlich näher an der SPD. Es war auch klar von der SPD (und Grünen) gesagt: Merkel abwählen, Politikstil abwählen und Steinbeck als Kanzler wählen.


    Und du willst mir jetzt erzählen, das ginge mit der CDU besser, weil sie Programmatisch und Inhaltlich sich näher sind?


    Also bitte.......

    ChickenHawk:


    Zitat

    Dauert halt manchmal nur etwas länger...


    Nö, gar nicht. War auch nicht das Thema. Denn meine Thesen bleiben gleich.


    Ich sehe solche Umfragen, wie bereits erwähnt, anders. Es kommt immer auf die Fragestellung an. Ich wurde vor der Wahl auch befragt. Und die Fragestellung war, gelinde gesagt, merkwürdig. Wenn ich dich Frage, wollen sie (jetzt) eine "Große Koalition" oder eine "Minderheitenregierung", ist die Antwort zumeist klar.


    Solch eine Umfrage macht nur Sinn und bildet das Echtleben ab, wenn man die Fragen kennt. Bis dahin halte ich mich, wie schon 45435 Seiten lang, am Wahlergebnis fest, denn dass lügt nicht.


    Und wie gesagt, wer die SPD, Grüne oder Linke gewählt hat, wollte nicht CDU,Merkel oder eine Mehrheitsbeschaffungspartei für die CDU wählen. DAS dürft unbestritten klar sein.


    Eigentlich haben alle Wähler der SPD, die SPD+Grüne gewählt, denn die wollten den Kanzler stellen, und eben nicht die CDU. Es ist doch sinnfrei anzunehmen, dass SDP-Wähler zur Wahlurne gehen und sagen: "Ha, ich wähle SPD und bekomme, trotz Wahlaussagen, die CDU und Merkel geschenkt und nicht die Grünen, wie versprochen." Das ist lebensfremd.


    Ob nun wirklich alle SPD-Wähler die Linken ausschließen wollten, steht auf einem anderen Blatt.


    Und deshalb (und nichts anderes sage ich!) gebietet rd die Opportunität, sich mit RRG zu versuchen, denn noch einmal: Eindeutig eine GK wollte bei den Wählern auch keiner. Genauso, wie du sagst, das keiner RRG wollte.



    Das man jetzt eine Umfrage macht, mit welchen Fragen auch immer, und die Leute sagen: Hu, eine GK kann ich mir (unter diesen Umständen) vorstellen, ist realistisch. Mehr nicht.

    Nun, zumindest hat chickenhawk mit seinen Umfragewerten recht:



    http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend1898.html


    (und ja, ich habe kein Problem damit, das zuzugeben..:)



    Was von solchen Umfragen zu halten ist, weiß ja jeder. Mir ist, wie oben erwähnt, immer noch nicht klar, warum, wenn dann, die Menschen eine GK haben wollen. Die Erfahrungen zeigen doch, dass es nichts schlimmeres gibt. Gerade, wenn eine GK einen so hohen Anteil am Parlament hat.


    Da findet keine Kontrolle mehr statt. -> Und nach 12 Monaten regen sich wieder alle (Wähler) auf, wie xxxxxx die Regierung doch ist.



    BTW:


    Zu Gabriel: Er hat das gemacht, was ich gesagt habe: Er lässt die Basis befragen, verknüpft aber sein Schicksal und das der Führungsriege (incl. seiner Stellvertreterin Kraft) mit dem Ergebnis. Wenn es NEIN zu GK lautet, tritt er (und alle anderen?) von der Führung zurück.... Warum wohl hat er Kraft mit ins Boot geholt?


    Man, manche Manöver sind so durchsichtig, das gibt es gar nicht. Ich hoffe, der Konvent lässt es richtig krachen....

    Frag das Gabriel. Er ist der Vorsitzende. Nicht ich. Die Frage an der Basis ist quasi beantwortet. Ob sie mitbestimmen kann, eine andere. -> Ist wie bei der CDU.


    Es ist ganz einfach, Gabriel und der Vorsitz kann gegen oder mit der Basis stimmen, je nachdem, was das Ziel ist. Die GK ist es aktuell nicht.


    Diese Frage stellt sich bei den Grünen und die Linken nicht. Die Frage ist da klar. Aber wie gesagt, nach den Erfahrungen der letzten GK kann hier keiner ernsthaft sich erneut eine GK wünschen, ohne das die Opposiition ihre Oppositionsrechte behält. Oder ich habe tatsächlich ein anderes, besseres demokratisches Verständnis...

    ChickenHawk:


    Hui, die erste gut gestellte Frage, eigentlich genau die richtige Frage. Diese antwort weiß ich auch nicht, aber ich vermute, dass es an den Gründen liegt, die ich auch schon dargelegt hatte (siehe auch die Links):


    Die Parteiführung ist sich unsicher über die Basis. Gabriel will keinen Stepfehler machen. Sagt die SPD ja zur GK, ist das Spiel an der Basis und bei den Wählern zur Zeit gelaufen. Sagt er ja zu RRG hat er die Basis, hat er die Grünen und fast auch die Linken.


    Es hängt an der Spitze der SPD bzw. deren Abwarten über die Basis. Dann geht es weiter. RRG ist noch nicht vom Tisch, aber die GK liegt auch noch nicht drauf.