Beiträge von Timba69

    Arbeitnehmeranteil:


    Eben. Genau deshalb ist ihr (Beamten-)Gehalt niedriger. Wenn ein Arbeitergeber will, dass ich als "normaler" Arbeitnehmer mehr Geld bekomme, muss er mehr bezahlen. So einfach ist das. Der Staat spart sich sich das bei den Beamten. Die bezahlen ihre KV zu 50% aus ihrem Gehalt, was verstehst du daran nicht?


    Ein Vorteil Privatpatient zu sein? Nun, zu erst fällt mir da ein (da ich selber Privat versichert bin!), dass man sämtliche Kosten auslegen muss. -> Das können sich normal Versicherte gar nicht vorstellen, 1000 Euro und mehr mal eben vorzustrecken, bis man die Kohle zurückbekommt.


    Und das Privat versicherte Vorteile haben, liegt daran, dass sie auch mehr bezahlen; und damit manchen Ärzten die Behandlungen über das Quartal retten, denn die Kohle für den "normalos" reicht halt nicht. Das ist kein Geheimnis, sondern kann man im BGM (Bundesgesundheitsministerium) nachlesen.


    Und später wird es als Privatversicherter teurer, im Gegensatz zu gesetzlichen.


    Wenn du mich fragen würdest: ich will gerne in die Gesetzliche zurück, nur geht das mit meinem Gehalt nicht.


    Thema Rente:


    Merkst du eigentlich, dass du dir selbst widersprichst? Rentner zahlten bis 2005 keine Steuern auf Ihre Rente, mit Ausnahme derer, die viel Rente hatten (rechne mal nach, wie viel die Beamten in den letzten 40 Jahren eingezahlt haben!) Da war es also bis 2005 ist es ok, dass Rentner nicht zahlen mussten, bei den Beamten aber nicht?


    Und ja, ein 50% Anteil (!) an der Gesamtrente versteuern ist besser, wie 100% der Gesamtpension, was ist daran schwer zu verstehen?


    Die Einzahlungen der Beamten in ihre Pensionfonds entsprechen 30% mehr, wie die Rentenzahlungen der Arbeitnehmer, da die Politiker gerne unterschlagen, dass die öffentlichen Arbeitgeber bei den Beamtengehältern die eingesparten Arbeitgeber Renten(Pensions-)beiträge ebenfalls einzahlen müssten. Die Beamten selbst bezahlen also mehr von ihrem Gehalt, als vergleichbare Arbeitnehmer. Würde der Staat die anderen Kosten bezahlen, wären die Pensionstöpfe übervoll, und könnten nicht nur die Pensionen zahlen.


    Also, ich wiederhole mich: Dein Wissen: Stammtischwissen. Das wird durch ständige Wiederholung nicht besser.

    Ich weiß gar nicht, wo das Problem liegt. Mahne ich schriftlich (nicht per Mail!) an, dass er das in Rede stehende Produkt liefern muss zur Erfüllung des Kaufvertrages. Merke auch gleich (ruhig in Nicht-Juristen-Deutsch) an, dass, wenn keine Lieferung erfolgt, er den Ausgleich (Differenz) zu einem gleichwertigen Produkt von einem Verkäufer, wenn du es dort kaufst, zu tragen hat. Und du diese notfalls per gerichtlichem Mahn- und Vollstreckungsverfahren einklagen wirst.

    Der Reihe nach:


    50% haben die Beamten EIGENE Kosten bei der Krankenversicherung. Ein normaler Arbeitnehmer hat keine eigenen Kosten, diese sind in den Lohnabzügen schon inkludiert.


    Erwerbsunfähigkeit: Kann sich jeder selbst gegen versichern, habe ich auch gemacht. Ich würde sogar mehr wie (die) eine lumpige Mindestpension von 1400 Euro bekommen, und nun?


    Rente ist um 50% Steuerbefreit, genau recherchieren, lieber bernbayer, bevor man hier die "ach so miesen Beamten " rund macht. Die zahlen nämlich 100% Steuern auf ihre Pensionen.
    Bis 2005 mussten Rentner gar keine Steuern nach Ertragsart zahlen, im Gegensatz zu den Beamten.
    Und steuerliche Abzüge dürfen Rentner natürlich auch geltend machen.


    100% sollen erst ab 2040 (!) von den Rentner verlangt werden.


    Die Quelle für die Nichterhöhungen findest du für Bundesbeamte bei Ministerium für Arbeit, Soziales und Kosnumentenschutz, für Landesbeamte in den jeweiligen Länderminsterien, wobei es da regionale Unterschiede gibt. Berlin z.B. hat die 10 Jahre schon überschritten, und da werden alle Beamten am schlechtesten in ganz Deutschland bezahlt.


    Nochmal: Beamte zahlen seit Jahrzehnten in die Pensionsfonds ein, die von der Politik (auch von CDU/CSU, die du so gerne verteidigst!) einfach zweckentfremdet werden, da die Einzahlungen nicht geschützt sind. Beschwere dich also bei der POLITIK, nicht bei den Beamten.

    Das Pensionäre bessere Pernsionen haben, habe ich oben schon erklärt: Zumeist studiert, zumeist gut bezahlt. Die Jobs von mir, meinen Freunden und Bekannten würden auch als Beamte sehr gut vergütetet werden, genauso wie sie es jetzt in der freien Wirtschaft sind. Dementsprechend gut sind dann auch die Rente (gesetztlich).


    Welche Privilegien also? Erleuchte uns bitte, wie du ohne Beamtenstatus noch Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Soldaten, Staatsanwälte, Richter und Steuerbeamte finden willst? Du müssen nämlich unabhängig sein und nur dem Gesetz dienen. Wenn das von privaten Firmen übernommen wird, und dann passiert, sieht man an Beispielen der Bahn.


    Ich bezahle lieber Beamte, als mich der Willkür auszuliefern.


    Was du machst, ist deine Sache, aber wie gesagt, dein Posting liest sich nach Stammtisch.

    Mir ist diese Beamten"schelte" einfach zu billig. Die Politik hat Beamte eingestellt, weil es Arbeitslosenzahlen schönte und sie einfach im Arbeitsleben billiger sind, aufgrund niedriger Sozialbgaben, die kommen halt später bei der Pension. Und wenn da die Regierungen nicht vorbereitet sind, und den Pensionsfonds speisen, der durch das Gehalt der Beamten bereits bezahlt wird(!), aber zweckentfremdet wird(!), dann ist es nicht das Problem der Beamten.


    Zudem zahlen sie ihre Krankenversicherung selber, auch im Alter bzw. in der Pension!


    Wenn ein Feuerwehrmann aufgrund eines Berufsunfalles im Beruf eine Pension von 1400 Euro bekommt, dann ist das nicht zuviel, denke ich. Der normale Arbeitnehmer kann sich ja auch Unfallversichern.


    Wo bekommen Beamte eine Pensionserhöhung? Die wird berechnet nach den Lohnsteigerungen der aktiven Beamten. Den Prozentsatz für die Pensionserhöhung legt der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz fest. Bekommen die kein Geld, bekommen auch Pensionäre nicht mehr. Nach 10 Jahren Nullrunde sind 1.2% ja nicht zuviel. Wie viel haben die EU-Rentner noch einmal bekommen?


    Beamte zahlen auch von ihrer Pension Einkommenssteuer, im Gegensatz zu den Rentnern.


    Zu guter Letzt sagt die Höhe auch nichts aus, denn viele Beamte sind studiert und würden auch im normalen Leben viel verdienen und dementsprechend viel Rente bekommen.


    Das ist echt zu billig gepostet.....

    Aha, danke für diese Info.


    bernbayer:


    Nun, genau, wie eine Mehrwertsteuererhöhung nach der Wahl, oder Griechenlandhilfen, oder, oder, oder. Den moralischen Maßstab daran zu legen, dass eine Partei eine Koalition zunächst ausschliesst und dann doch eingeht, ist Unsinn. Denn Sinn ist es, Mehrheiten zu bilden, um die politischen Ziele durchzusetzen. Daher ist es kein Wahlbetrug oder ähnlich.


    Oder wählst du TATSÄCHLICH danach, welche Partei verspricht, mit welcher Parteien sie nicht zusammenarbeitet?

    Printus:


    Zitat

    Beamte sind in der heutigen Zeit in Deutschland die allerletzten, die sich zu beklagen haben. Gutes und sicheres Gehalt, fester Arbeitsplatz, turnusmäßige Beförderungen mit entsprechenden finanziellen Verbesserungen.
    Welcher gleichwertige Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft erlebt noch solche paradiesischen Zustände?
    Wenn irgendein Beamter jammert ist das absolut lächerlich und jammern auf höchstem Niveau.



    Sorry, aber auch wenn du sonst oft richtig liegst, hier bist du falsch unterwegs; ich habe ja weiter vorne gesagt, das wir einen Bahnbeamten in der Familie haben, sowie einen Feuerwehrmann.


    Gutes und sicheres Gehalt? Schau dir mal Feuerwehrleute mit A7 oder A8 an, was die z.B. verdienen im Bundesdurchschnitt... Und warst du nicht einer, der genau mehr Beamte gefordert hat, als es um Kontrollen der öffentlichen Sicherheit&Ordnung, sowie die Gesundheit (Lebensmittelkontrolleure!)? Ich erinnere mich dunkel...:-)


    Tunusmäßige Beförderungen? Lange passe.....


    Fester Arbeitsplatz: Ja, als Bundesbeamter kann es dir passieren, dass du plötzlich 500KM entfernt Dienst machen darfst.


    Und ja, die richtig guten Leute gehen nicht (mehr) in den öffentlichen Dienst, da sie dort zu wenig verdienen.


    Als Beispiel dient der vielgescholtene Vergleich von Steinbrück, das Kanzler (nicht alle Politiker, um das mal klarzustellen!) zu wenig verdienen: Da hat er Recht. Kein richtig guter Mensch, der was auf dem Kasten hat, wird freiwillig für 200.000 Euro arbeiten, wenn er das 3x bis 10x fache mit weniger Arbeit und gleicher Verantwortung verdient.

    Sagt der Focus?


    Buahahah


    Alleine der Inhalt ist schräg: Denn die Gewerkschaft braucht gar nicht mehr etwas zu beweisen, was der Bahnvorstand a) selbst zugegeben hat und b) sich dafür entschuldigt.


    Aber das Herr Mücke (FDP) darauf kommt, ist klar, schliesslich fällt die Fehlplanung auf das Verkehrsministerium zurück:


    ".....als Druckmittel für eine Aufstockung des Personals"; macht die Bahn ja jetzt freiwillig.

    Nun, alle Parteien gehen letztlich Bündnisse ein, wenn es zur Riegerungsfähigkeit und zum Kanzler(in) reicht.
    Auch, wenn man nach der Wahl umkippt; dass haben bis jetzt alle Parteien so gehandhabt, mit Ausnahme der Linken.


    Ich glaube auch mich erinnern zu können, dass sie selbst bei der Wahl des Bundespräsidenten bei ihrer Linie geblieben sind, obwohl die alternativen Kandidaten deutlich besser zu ihrem Parteiprogramm gepasst haben (hätten).