Stimmt, damals lag die BEdrohung offen auf dem Tisch. Mittlerweile ist sie unsichtbar, und das ist das perfide
Beiträge von Timba69
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zumal man zunächst zwischen "Postgeheimnis", "Briefgeheimnis" und "Fernmeldegeheimnis" unterscheiden, wenn man schon die Begriffe verwendet.
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Yo. Sehr gute Sendung.
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Das tolle ist, das diesen "Humburg" dieser Herr geschrieben hat
http://de.wikipedia.org/wiki/Ranga_Yogeshwar
und du scheinbar die Argumentationskette schon vor dem Thema "Brüste" verloren hast. Lies es dir noch einmal durch, und du wirst sehen, dass es unter anderem ein Gleichnis ist.
Der Author hat durchaus Recht, denn er hat, wie viele andere, tatsächlich Ahnung. Im Gegensatz zu anderen....
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Ja, denn du widerlegst dein eigenes Argument mit dem du meine These untermauert hast.
Fakt ist:
Nokia verdient kein Geld, selbst mit ihren teuersten Geräten (aus deiner Sicht: 311 Euro) nicht.
Maximal 34 Euro. Und Nokia kann nur über (einen billigen) Preis verkaufen. Also bleibt immer weniger hängen, da auch die Gewinne des Ashas schrumpfen.Jetzt verstanden?
Harlekyn hat es dir auch schon versucht, zu erklären. Du bist ein Fanboy. Ende.
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Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? es geht nicht um deine sensiblen Daten. Es geht um alle Daten.
Aber extra für dich nochmal schön von Yogeshwar zusammengefasst, gerade in Bezug auf dein Beispiel Payback:
".....
Wir selbst sind zum stillen Kooperationspartner der Datensammler geworden. Diesen geht es um die Vorhersage des Verhaltens. Das ist eine neue Qualität: Bislang wurden Menschen nach ihrem Handeln bewertet, doch in Zukunft wird die Vorhersage die Oberhand gewinnen.Das lässt sich leicht anhand von Strafrecht oder Medizin erklären. Bislang wurden die Behörden erst dann aktiv, wenn eine Straftat vorlag, und man ging zum Arzt, wenn man krank war. Inzwischen aber lässt sich immer genauer berechnen, ob ein Mensch womöglich kurz davor steht, eine kriminelle Handlung zu begehen, oder eine noch gesunde Patientin eine erhöhte Wahrscheinlichkeit aufweist, zum Beispiel an Brustkrebs zu erkranken. Sie ist noch nicht krank, jedoch zeigen genetische Daten und bestimmte andere biologische Indikatoren, dass sie in der Zukunft erkranken könnte.
Und an genau dieser Stelle überschreiten wir den Rubikon zwischen Realität und dem digitalen Abbild: Nicht der Mensch an sich, sondern die Vorhersage des Modells wird Grundlage des Handelns. Der noch gesunden Patientin entfernt man vorsorglich die Brüste, und der unbescholtene Bürger wird vorsorglich womöglich verhaftet.
Die Maschine weiß, wer wen schlagen wird, bevor die beiden es wissen: Das Szenario der Fernsehserie „Person of Interest“ wird vom Netz verwirklichtWer Menschen ausrechnet, braucht nicht nur Rechner, sondern auch einen Begriff davon, was das ist: ein Mensch. Man kann diesen Begriff spieltheoretisch formulieren - Ein Mensch ist einer, der rational spielt, um zu gewinnen. Wenn das Spiel aber etwa heißt: Der mit den wenigsten Fingern kriegt den Jackpot, dann gilt für ein spieltheoretisches Kalkül derjenige als rational, der sich die Finger abschneidet. Die neuen Überwachungstechniken scheinen die Wahrheit dieser spieltheoretischen Kalküle zu beweisen. In Wirklichkeit setzen sie die Geltung dieser Kalküle selbst erst durch - weil es nicht nur um Überwachung geht, sondern um die ökonomische, politische und militärische Macht, die da überwacht. Die Kalküle werden von ihr als vom Himmel gefallene Wahrsagekunst verkauft. Dabei kann man durchaus beschreiben, wie sie funktionieren.
Diese Entwicklung basiert auf einer Magie der Mathematik: Beginnen wir bei der Identifizierung - wie finde ich einen Menschen unter einer Million? Nehmen Sie mal eine Eigenschaft, die nichts Abseitiges ist, die bei einem von zehn Menschen vorkommt. Da würde jeder Bürger einer Stadt mit dreißigtausend Einwohnern sagen: Na gut, wenn das jemand über mich weiß, habe ich nichts dagegen, es gibt ja in meiner Stadt dreitausend Bürger, auf die das ebenfalls zutrifft. Aber mit zwei solchen Eigenschaften filtern Sie mathematisch aus hundert Menschen einen heraus, mit drei einen aus tausend, mit nur sechs Eigenschaften finden Sie einen in einer Million. Das sind orthogonale Filter, im Sinne der Mathematik orthogonal: voneinander unabhängig.
Der zweite Schritt ist nun, dass man die Leute nicht mehr nur finden, sondern digitale Profile erzeugen kann, die sich modellieren lassen - wenn eine Person dies, das und jenes gemacht hat, kann ich mit einer guten Wahrscheinlichkeit vorhersagen, was sie als Nächstes tun wird. Sie haben etwa einen Internet-User, der kauft sich eine Fahrradhose und ein Fahrrad. Dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass er einen Helm kaufen wird - also kann ich ihm Werbung für einen Helm schicken lassen, von einer Maschine. Weiter: Gibt es Indikatoren, dass dieses Ehepaar sich scheiden lassen wird? Wird ein Arbeitgeber bald kündigen? Wechselt ein Stammwähler vielleicht die Partei?
Das Zusammenwachsen von automatischer Auswertung, einer gigantischen Zahl an digitalen Spuren, die wir überall hinterlassen, und schließlich der Tatsache, dass wir abbildbare Netzwerke bilden, die nicht nur uns selbst, sondern andere mit preisgeben, hat eine neue Situation geschaffen. Das ist ein Thema, das mich seit dreißig Jahren aktiv begleitet: Damals arbeitete ich an einem Forschungsreaktor im Forschungszentrum Jülich. Ich erlebte, wie ein ganzer Forschungszweig plötzlich zu einem „Sicherheitsthema“ wurde. Es ging um die Observierung nach dem „Innentätermodell“ - heute würde man sagen: „Schläfer“. Man sah sich die Wissenschaftler an, und die Hypothese war: Sie haben Zugang zu der Anlage, kennen sich aus und könnten so leicht zu Tätern werden.Plötzlich standen meine Kollegen und ich unter einem seltsamen Generalverdacht.
Das „Innentätermodell“ führte zu einer leidenschaftlichen Diskussion innerhalb der Belegschaft. Es ging so weit, dass man erfassen wollte: Was isst ein Mensch in der Kantine, kommt er früh, mit wem trifft er sich et cetera. Diese Debatte führte zu meinem allerersten Fernsehauftritt im Rahmen der Sendung „Report Baden-Baden“. Damals ging es um die Sicherheit kerntechnischer Anlagen. Heute betrifft das nicht mehr potentiell riskante Personen in sensiblen Arbeitszusammenhängen, heute richtet sich diese Sorte Beobachtung potentiell auf alle. Ein Paradigma hat sich durchgesetzt: Was die Maschine weiß, ist autoritative Quelle. In ersten Ansätzen akzeptieren wir dieses bereits unbewusst: Schon heute googeln wir andere Personen, bevor wir sie treffen...." -
Lass doch bitte stanglwirt in Ruhe. ER weiß doch, dass IHM nichts passiert. Denn SEINE Daten sind sicher.
Ich warte nur darauf, dass hier manch User ein Posting absetzt "...bin betrogen worden, jemand hat meine Daten genutzt...", "..die Polizei behauptet, dass mit meinen Daten, dass xxx Vergehen begangen wurde...", "...ich habe Probleme in die USA/EU/Asien einzureisen, ich weis aber nicht, warum..", "..mein Visum/ESTA wird nicht verlängert..."
"-...mein Schufa-Score ist gesunken, ich weiß aber nicht warum"
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Bin ich blind? Welche Mailadresse?

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Weil es
a) untunlich ist, Doppelanfragen zu stellen
b) dir hier keiner Auskunft darüber geben kann
c) es andere Möglichkeiten der Informationsbeschaffung gibt, die mehr Erfolg versprechen.Reicht das?
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Eben. Du untermauerst meine These. Wie soll man mit 311 Euro, von denen nur 34 Euro übrigbleiben, Geld verdienen? Mit den auch gesunkenen Verkäufen der Asha-Serie?
Nokia-Fanboy?