Printus:
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Wenn wir über Atomstrom reden hat das eine ganz andere Dimension als das Beispiel, mit dem du um die Ecke kamst.
Nicht wirklich. Wie würde Deutschland heute ohne Internet/DSL/ISDN-Versorgung aussehen? Lies dir mal die Forderungen von 1987 genau durch, mein Lieber.
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Das Beispiel passt überhaupt nicht und scheint mir eher daher zu kommen, dass du die Grünen nicht magst und nun irgendein Negativbeispiel bringen willst. Das sollte dann aber auch "passen"...
Nö, das ist eine simple Unterstellung deinerseits und macht deine Argumente nicht besser. Es gäbe viele Gründe, die Grünen zu wählen, aber nicht im Bereich der Atomstrategie / Stromstrategie.
Differenzire bitte.
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Die Grünen haben sich im Laufe mehrerer Jahrzehnte von "linken Öko-Protestlern" zu Realpolitikern im etablierten Parteienspektrum entwickelt.
Nunja, das kann man so und so sehen. Sie haben sich eher verbogen, um an der Macht zu bleiben. Sieht man auch daran, das sie ihr Wählerpotenzial ausgeschöpft haben.
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Durchgesetzt haben sich aber die "Realos", weil die Partei insbesondere mit dem Eintritt in eine Regierungskoalition oder als es um Kampfeinsätze der Bundeswehr zu humanitären Zwecken (Jugoslawien-Krieg) ging, praktische Politik machen und belastbare Entscheidungen treffen musste.
Ach, kuck an....und die gleichen Realos verweigern sich der Atomkraft? Man sollte schon bei seinem Wahlprogramm bleiben, und nicht umfallen.
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Da half kein Weltverbesserer-Gerede mancher Fundis mehr weil konkret anstehende Fragen adäquat zu beantworten waren. Die heutigen Grünen sind nicht die gleichen Köpfe wie damals und einer Partei heute Standpunkte irgendwelcher Parteivorderen von vor 25 oder 30 Jahren vorzuhalten ist nicht valide. Wie auch jede andere Institution haben sich auch die Grünen personell und programmatisch entwickelt.
Hört sich an, wie BlaBla. Beispiel: Özdemir regt sich über Boni, Gehälter und Co. auf. Der gleiche Özdemir, der über die Flugmeilenaffäre gefallen ist?
Zu Herrn Trittin gibt es auch genug Beispiele.
Aha.
Und um deinen Reflex vorzubeugen, die Grünen wieder verteidigen zu müssen: In anderen Parteien gibt es diese Beispiele auch, und ja, es gibt auch gute Seiten an den Grünen.
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Hier:
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Man schafft es ja nicht mal die Kosten von S21
und die Kosten der Energiewende. Da waren die Grünen auch mit im Boot. Also zu behaupten, das sie die einzigen sind, die rechnen können, ist mir zu platt.
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Die Atomlobby und die Regierungskoalition ziehen an einem Strang. Deswegen diese Ungerechtigkeit. Ein gängiges Rechtsprinzip ist, dass jeder selbst für seine Betriebsrisiken haftbar ist. Wie kann es sein, dass die Stromkonzerne privatwirtschaftlich Gewinne aus ihrem Produkt beziehen, zugleich aber die einhergehenden Risiken sozialisieren?
Schau an. Wie senst du dann die Subventionierung von Solar- und Windenergie bei Privaten und Unternehmen? Sollten nicht allle für ihre Betriebsrisiken (auch der Verdienstausfall gehört dazu) selbst geradestehen?
Und woher kommt nochmal der Gewinn der Panelaufsteller auf Einfamlienhäusern und Co?
Wenn man realistische Kosten für Solarbranche ansetzt (incl. Subventionen) und die um 50% kürzt, hätte man sich zwei Super-Gaus leisten können.
Ich habe an der Stelle den Eindruck, das DEINE Rethorik eher "Grünengefärbt"ist (siehe: Atomlobby), was per se ja nicht schlimm ist.
Anderen aber politische Motivation zu unterstellen, ist aber in Ordnung, oder wie?
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Das spielt aber nicht in der gleichen Liga wie ein GAU im AKW. Ich halte nicht viel von Größenvergleichen, für die Betroffenen hat es immer schlimme Auswirkungen. Dennoch muss man bei gesamtwirtschaftlicher Betrachtung differenzieren ob es um ein lokales Problem in China geht oder eine Bedrohung für alles Leben in 80 km Umkreis für Millionen Jahre.
Ach bitte, jetzt nicht anfangen zu schlingern.
A) ist China kein lokales Problem, siehe CO2, siehe Wasser, siehe Verbrauch von Rohstoffen.
B) Den Unfall in der UDSSR als Maßstab heranzuziehen, ist der falsche Weg. Eher den in Japan. Und da sieht es bei weiten nicht so schlimm aus, wie alle denken.
Versteh mich nicht falsch, ich würde mir auch eine saubere und billige Energiequelle wünschen. Aber die haben wir (noch) nicht. Deshalb reflexartig nach dem Ende von AKWs zu brüllen, ist billig und nicht seriös.
Die Umbaukosten wollen die Deutschen nämlich nicht zahlen, nachdem erste Rechnung auf dem Tisch liegen. Von Schadensersatz und Co. ganz zu schweigen.
Stichwort: Soziale Gerechtigkeit des nächsten Wahlkampfes.