Printus:
Ja, sie zeigen mal wieder übertriebenen Widerstand gegen Dinge, die man nicht versteht. Hier mal ein Auszug aus dem Programm der Grünen von 1987, bezogen auf unser Forum:
(O-Ton, sic!) DIE GRÜNEN unterstützen den Widerstand gegen IuK-Techniken und fordern: • Ausweitung der Mitbestimmungsrechte über Betriebe und Branchen hinweg, um der übergreifenden technischen Vernetzung begegnen zu können. • Verbot von Personalinformationssystemen und sonstiger Systeme, die geeignet sind, die Beschäftigten zu verdaten. • Keine Digitalisierung des Fernsprechnetzes. • Keine Dienste- und Netzintegration im Fernsprechnetz (ISDN). • Keine Glasfaserverkabelung (Breitband-ISDN). • Stopp des Kabel- und Satellitenfernsehens. DIE GRÜNEN sind für Boykottmaßnahmen gegen Erzeugnisse der IuK-Industrie wie Bildschirmtext und sind für die Entwicklung alternativer Technologien und nicht-technologischer Alternativen.
Noch Fragen? Es ist alles nur eine Frage der Zeit bzw. des Standpunktes.
Nokia:
Zitat
Naja, dann ist es mir aber lieber, wenn der Bürger und Unternehmen Geld verdienen und das Risiko Kernenergie nicht mehr vorhanden ist, als dass die 4 Stromkonzerne Geld einsacken ohne Ende und das Risiko weiterhin besteht, für welches alle Bürger aufkommen müssen, falls es zum GAU kommt (siehe Japan).
Ach, gibt es jetzt böse und gute Unternehmen? Bis jetzt haben eher die Solarbranche und andere grüne Unternehmen für Entlassungen, miese Aktienkurse und möglichen Betrug gestanden. Und dabei bekommen sie noch Subventionen; wenn die mal wegfallen, ist die Branche erledigt.
Gegencheck: Wenn Bürger ein AKW betreiben würden, wäre es dann moralisch "besser"?
Und für einen GAU mussten bis jetzt direkt keine Bürger aufkommen, wenn in der UDSSR, noch in Japan. Wir zahlen aktuell für die Energiewende, nicht vergessen! Zudem: Ein Risko bleibt immer.
Weist du eigentlich, was für Giftstoffe bei der Solarpanelherstellung entstehen? Incl. Uran?!
Du tauscht ein Risiko gegen ein anderes.
Zitat
Einen Stromausfall hat es bei mir noch nicht gegeben. Ich kann auch mit einem höheren Strompreis leben, wenn mich der Staat für seine Einsparung der Atomentsorgung an anderer Stelle entlasten würde, z.B. höherer Freibetrag o.ä. ...
Dann frag mal die Münchner im letzten Winter, oder die Bonner oder die Saarländer, die hatten alle zum ersten Mal Netzbedingte Ausfälle, wie es heisst -> im Klartext und ohne Fachchinesisch: Die Kapazität reichte nicht aus. Wenn den endlosen Drosslungen im herstellenden Gewerbe ganz zu schweigen.
Zitat
Naja, bisher hat Deutschland trotzdem noch Strom exportiert und weniger importiert. Und Kohlestrom nutze ich gerne, denn CO2 kann durch Pflanzen in O2 umgewandelt werden.
Falsch. In Bezug auf Gesamtmenge und Verteilung der Last. Was nützt viel im Norden, wenn es im Süden gebraucht wird.
https://www.maxenergy.de/blog/woechentliche-stromimporte
http://www.eex.com/de/
http://www.spiegel.de/wirtscha…ich-braucht-a-807323.html
http://www.rp-online.de/wirtsc…elt-stromimport-1.2318772
BTW:
Und was soll der Quatsch mit der CO2-Umwandlung? Wir diskutieren doch ernsthaft, oder?
Wenn es so einfach wäre: Kohlekraftwerke bauen und Gewächshäuser, und wir haben kein Problem mehr. Die Kohle der Erde reicht für Milliarden von Menschen hunderte von Jahren.
Man sieht also, es hängt vom eigenen Standpunkt ab, aber manchmal liegt man(n) auch falsch, und dann sollte man es zugeben.
Und ich finde, du lagst mit deinen obigen Punkten falsch; wie siehst du das ?
