ZitatDaran erkennt man deine mangelnde Fachkenntnis. Ich habe nie geschrieben, dass "wir" diese Ungleichheiten ausgleichen sollen - du siehst das als aktiven Part, dass Geld von A nach B fliesst. Habe ich nie behauptet. Stattdessen habe ich behauptet, dass sich ohne aktive Einwirkung irgendwann wieder ein Gleichgewicht herstellen muss. Sei es über Target2, sei es über Abwertung, sei es über Währungsreform.
MEINE mangelnde Fachkenntnis? Dann lies mal deine Posting genauer, incl. die Stellen, wo du auf ThomasGr antwortest....
ZitatDamit stellst du eindeutig fest, dass Reisen aufgrund des Wechselkurses teurer wird. Dies kann nur passieren, wenn die neue Währung abwertet. Und genau das hast du vorher abgestritten, dass das passieren wird (wie ich übrigens auch).
Wenn man sich irrt, kann man es ruhig zugeben
Auch hier: Genau lesen!
Ich sage: Es werden Leute schon merken, das der Euro weich wird, wenn der Wechselkurs ungünstig wird.
Das er damit auch mit der DM weich werden würde, schreibe ich nicht. Ich schreibe auch nicht, es grundsätzlich so kommen wird. Die Antwort bezog sich darauf, dass das Projekt Europa scheitern wird. So oder so. Frage nur, wie lange es dauert.
Die Frage ist auch nicht mehr, wann der erste Pleitekandidat austritt, sondern das erste "Zahler-Land", was den offiziellen Irrsinn nicht mehr mitmacht.
Davor muss die EU "Angst" haben, denn dieses Land kann man nicht mehr fangen, wenn es nicht gefangen werden will. Auch das Märchen vom Pleitegehen ist durch. Kein "Zahler-Land" der EU wird, wenn es Austritt, Pleite gehen. Dieses Land ist nur das Erste in einer Kette.
Dazu passt der Ausspruch vom Modeonkel "Glööckler" bei Lets Dance!:
"Ihr solltet lieber vor mir Angst haben, das ich mal nicht 9 oder ne 10 gebe, dann seit ihr nämlich alle unten durch, die zwei Punkte vom strengen Lambi habt ihr eh sicher!"
Wahre Worte!
ZitatNaja, Ihr könnt ihm aber auch nicht das Gegenteil beweisen. Und in diesem Fall gilt immer noch "im Zweifel für den Angeklagten" - und nein, ich bin wahrlich kein GS Fan und habe im Gegensatz zu Euch allen fast täglich mit denen zu tun. Ich kann dienTypen wie alle Banker nicht leiden. Trotzdem gilt hier weiterhin die Unschuldsvermutung.
Was soll denn das für ein Argument sein? Unschuldsvermutung gilt im Strafrecht, hier geht es um moralische Werte, da brauche ich keine Gegenteile/-pole zu beweisen, da reichen die Fakten. Und die sprechen nunmal dafür, das Bankenpolitik gemacht wird. Nicht Politik für Länder, Völker oder den kleinen Steuerzahler, egal woher er kommt.
Aber das du täglich mit den "GS" Leuten zu tun hast, lässt vermuten, was deine berufliche Tätigkeit angeht; oder liege ich da falsch? ![]()
Kein Wunder, das du die Banker hier verteidigst. Soll so sein. Allerdings ist die Argumentationskette so schwach, das es eher in das aktuelle Bild der Banken passt....
Ich mache keinen Hehl draus, das ich insbesondere Banken und den Neo-Liberalismus für die aktuellen Probleme verantwortlich mache.
Aber hinter diesen Banken arbeiten halt auch Menschen, und denen kann man natürlich ganz deutlich einen Vorwurf machen.