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Original geschrieben von Butterfly
Meinst Du nicht, dass dafür schnellere Komponenten verwendet werden?
Auf jeden Fall!! Um die garantierten Verbindungsaufbauzeiten in GSM-R erreichen zu können, braucht man deutlich größer dimensionierte Hardware, als das die GSM Netzbetreiber so einsetzen.
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Original geschrieben von Dennis2002
Und umso mehr, je höher die Frequenz.
Der Dopplereffekt ist aber schon lange kein Problem mehr. Die Mindestanforderungen von der groupe special mobile werden heute so weit übertroffen, daß die 250 km/h ohne weiteres übertroffen werden.
Problematischer sind dagegen die Phasensprünge durch Reflexionen! Und denen begegnet man wirkungsvoll, wenn jederzeit, so wie bei GSM-R durch die gleisnahen Anlagen, Sichtverbindung besteht.
Und dem Rest kommt man mit automatischen Phasenkompensatoren in den BTSn bei.
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Original geschrieben von Thomas4711
Aber eine genauer Erklärung währe nicht schlecht.
Also was Du hier beschreibst, ist die Theorie. Es sollten ringförmige, redundante Strukturen gebaut werden. Und es sollten Doppelzellen gebaut werden. Fällt ein System aus, übernimmt die zweite Zelle vollautomatisch die Versorgung.
In der Praxis ist das aber wohl zu teuer. Was mir so zu Ohren gekommen ist, ist das Thema doppelte Hardware bei der DB schon lange vom Tisch.
Letztlich wird wohl das Eisenbahnbundesamt entscheiden, was für einen sicheren Bahnbetrieb installiert werden muß.
http://www.bahn.de/gsm-r/
Für alle, die nicht nur wissen wollen, was in China so passiert.
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Re: Informationen über EDGE Technik
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Original geschrieben von iron.eagle
Bitte nur Seiten, die tiefer in die Technik einsteigen und nicht nur oberflächlich erklären.
Ist wie GSM/GPRS, nur mit anderer Modulation.
http://umtslink.at/cgi-bin/reframer.cgi?../EDGE/edge.htm
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Original geschrieben von Martyn
Dafür kann man eine Omnizelle genauer anpeilen weil man leichter aus verschiedenen Richtungen den TA ermitteln kann.
Prust. Auf 500 m genau? 
Also wenn Dir das hilft! Wie gesagt, vielleicht mag das in Deiner Gegend helfen, wenn man damit eine Häuseransammlung oder einen kilometerweit sichtbaren Mast finden kann.
Aber wenn man nichts sieht, dann hilft das garnichts!! Dann rennst Du genauso wie wir auch rum, und suchst kleine silberne Dinger in der Wand. 
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Original geschrieben von victor
Bin da vielleicht etwas übervorsichtig, aber eben gebranntes Kind in punkto Festplattenausfall.
Und nicht zu unrecht! 
Fängt eine Platte an, plötzlich merkwürdige Geräusche von sich zu geben, ist eigentlich besonnene Eile angesagt.
Nicht mehr ausschalten und so schnell als möglich mit der Datensicherung beginnen. Ein defektes Lager kann noch ewig halten, muß aber nicht. Und wenn es mal festgefressen ist, dann hilft nur noch der "Datendoktor" mit Preisen, daß es einem ganz schummrig wird. :eek:
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Original geschrieben von herold
Also ist ein BTS-Standort immer aus drei Sektoren aufgebaut, die im optimalen rechnerischen Fall jeweils 120 Grad des Kreises abdecken?
Kann sein - ist meistens so - muß aber nicht zwingend!
Guggscht Du hier!
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Original geschrieben von herold
Ist das eigendlich üblich? Weshalb werden denn nicht die tatsächlichen Koordinaten, die dem Standort der BTS entsprechen angezeigt?
Das ist nicht nur üblich, sondern mit Absicht so! Sinn ist nämlich nicht, daß die Kunden wissen, wo die Standorte sind, sondern daß Genion ordentlich funktioniert.
Die ausgesendeten Koordinaten liegen 50 m in Strahlrichtung vor der Antenne. Du nimmst also die drei Koordinaten eines Standortes. Konstruierst einen Kreis durch die Punkte und im Mittelpunkt befindet sich der Standort.
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Original geschrieben von Thomas4711
Daher ist da auch nichts anzuhören oder zu entschlüsseln.
Was hauptsächlich daran liegt, weil GSM schon bei der Konzeption daraufhin ausgelegt wurde, damit so kranke Schnüfflerhirne keine Chance haben. 