Beiträge von ak98102

    Ja, das müsste mit dem Programm TetherBerry gehen. Angesichts der günstigen Preisentwicklung von Surfsticks und entsprechender Datentarife würde ich jedoch einen Surfstick empfehlen, damit hast Du sicher mehr Freude. Der Bold unterstützt außerdem kein HSUPA, schnelles Versenden von Daten ist also nicht möglich.

    Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe, meiner Meinung nach muss RIM dem BIS schnellstmöglich ActiveSync spendieren. Wenn sie langfristig im Privatkundengeschäft bestehen wollen, müssen sie eine Lösung für den Push von Kontakten und Kalender anbieten. BES ist für die meisten Privatkunden zu teuer und zu kompliziert.


    Die Konkurrenz schläft da nicht: Nokia, iPhone, Windows Mobile und Android ziehen in diesem Punkt gerade an RIM vorbei. Alle Systeme bieten auch für Privatkunden einen einfachen Sync von Kalender und Kontakten.

    Und das Ergebnis ist ein anderes, denn technisch ist das schon ein Unterschied. Push heißt, dass der Server dem Endgerät jede Änderung sofort mitteilt, Sync heißt, dass Änderungen "irgendwann" abgeglichen werden. Weiterhin ist das mit Google auch nur relevant, wenn man denen Daten anvertrauen will, was für viele sicher nicht in Frage kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von Mister.Lange
    Kann denn das Iphone überhaubt richtiges pushen? Oder schaut es einfach permanent von selbst auf dem Server nach?

    Das iPhone beherrscht das ActiveSync Protokoll, echter Push ist damit mit Exchange möglich. Google hat ActiveSync lizensiert, sodass auch mit GMail echter Push möglich ist. Ein großer Vorteil von ActiveSync ist, dass nicht nur Mails, sondern auch Kalender und Kontakte auf das iPhone gepusht werden, was beim BlackBerry nur mit BES geht. Weiterhin ist Push beim iPhone mit MobileMe möglich und zwar auch für Kalender und Kontakte und nicht nur Mail.


    Ein großer Nachteil vom iPhone ist jedoch, dass mit normalen IMAP-Adressen kein Push möglich ist und dass maximal zwei Pushaccounts parallel möglich sind (1 Exchange und 1 MobileMe).


    Zitat

    Original geschrieben von ChinaMobile
    Es sind verschiedene iPhone Applications erhältlich, mit denen Emails auf das iPhone gepusht werden können. Zum Beispiel GPush für GMail oder PushMail.

    Diese Push Notification Apps sind eher Spielkram. Das ist kein echter Push im BB-Sinne, da auf das iPhone nicht die wirkliche Information gepusht wird, sondern nur die Benachrichtigung, dass es etwas Neues gibt. Für GMail ist es recht unsinnig dies zu nutzen, da man GMail auch via ActiveSync einbinden kann und damit volle Exchange-Funktionalität hat. Eine Push-App für beliebige IMAP-Konten gibt es m.W. auch nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Mister.Lange
    Aha. Jedenfalls wenn man wirklich ausgiebig Mail benutzt, dann dankt einem der Akku sicher die Komprimierung von RIM. Mich würde mal interessieren, wie lange der Strom bei einem Iphone im Pushbetrieb reicht bei permanentem Maileingang.

    iPhone und BlackBerry nehmen sich da nicht viel, zumindest war das bis zum Bold 9700 so.


    Ich nutze folgende Konfiguration:


    Exchange-Server mit BlackBerry Enterpriseanbindung
    daran hängen ein BlackBerry Bold 9700 und ein iPhone 3G S (zuvor ein BlackBerry 8900)


    Der Akku des BB 8900 war nur geringfügig besser als der vom 3G S. Beide Geräte haben gerade so einen Arbeitstag durchgehalten. Beim Bold 9700 hat sich das erfreulicherweise geändert, der ist ein wahres Akkuwunder.

    Zu meinem Erfahrungsbericht kann ich nun noch das Zerlegen und Zusammensetzen hinzufügen:


    Leider ist mir mein BB am Dienstag aus der Hand gerutscht und ein paar mal schön auf Steinboden herumgehüpft, wodurch der silberne Ring und der Geräte-Kopf (damit meine ich das Ding, worauf de BB-Schirftzug ist) ein paar Schrammen abbekommen haben.


    Ich habe noch am gleichen Tag Ersatzteile bestellt, die heute schon aus Hongkong kamen, ging echt flott, war überrascht. Der Umbau erwies sich leider nicht als ganz umproblematisch. Zwar kann man den silbernen Ring leicht austauschen, jedoch ist der Geräte-Kopf mit dem silbernen Ring verklebt. Das exakt so wieder hinzubekommen, wie es normalerweise ist, erwies sich als Herausforderung.


    Ich habe es zwar geschafft, das Gerät wieder so zusammenzusetzen, dass es wie neu aussieht, aber wenn man am Geräte-Kopf ganz genau hinsieht, merkt man, dass die Spaltmaße nicht exakt so wie vorher sind.


    Insofern kann ich Leuten, die wie ich begrenzte Fähigkeiten im "Modellbau" haben, eher von Eigeneingriffen abraten.

    Zitat

    Original geschrieben von Flexmania
    Es muss sich niemand etwas gefallen lassen. Wer sagt dir, dass dir ein freies iPhone zusteht? Die Providerbindung war von Anfang an klar und die Konditionen auch. Wem es nicht passt, der bekommt dann eben kein iPhone. Ganz einfach. Exklusivvertrieb gibt es in zig Branchen.

    Sicherlich richtig, aber man kann zu dem Schluss kommen, dass diese Praxis den freien Markt behindert und deshalb ist sie m.E. auch abzulehnen. Die Exklusivbindung hat für Verbraucher nur Nachteile, der Einkaufspreis des iPhone wird künstlich hochgehalten und der Wettbewerb unter den Anbietern behindert. Ich finde es richtig, dass solch' ein Geschäftsgebaren deshalb auch in Belgien, Frankreich, Italien und Tschechien unzulässig ist und das iPhone infolge dessen dort frei erhältlich ist.

    Zitat

    Original geschrieben von tobifr Ich finde es interessant, daß hier immer die exclusive Providerbindung kritisiert wird. T-Mobile + Apple sind nicht die ersten und auch nicht die letzten, die das praktizieren.

    Das stimmt so nicht ganz, denn was Apple und T-Mobile abziehen, ist schon einmalig: Offiziell ist das iPhone in Deutschland nicht ohne Vertrag und nicht ohne SIM-Lock erhältlich. Es gab/gibt zwar auch andere Geräte, die exklusiv über einen Provider vertrieben werden, diese sind aber immer auch ohne Vertrag und ohne SIM-Lock erhältlich gewesen. Außerdem waren sie über freie Händler in der Regel auch erhältlich. Das spezielle Vertriebsmodell des iPhone führt zu einer künstlichen Verknappung und behindert so den freien Markt. M.E. gehört ein solch marktwirtschaftfeindliches Vertriebsmodell verboten, wie dies z.B. in anderen europ. Ländern teilweise der Fall ist.