-
Zitat von Frank73
OK, ich ziehe meine zuvor geäußerte Vermutung zurück...
Wenn du so wahnsinnig viel Ahnung hast - dann zeige doch mal konkret auf, auf welchen Daten du deine Behauptung begründest. Sollte ja nicht schwer für dich sein.
Und auch wenn du etwas Anderes unterstellst, kann ich sehr wohl nach „sinkender Industrieproduktion“ googlen. Dabei ergeben sich allerdings keine deine Behauptungen stützende Ergebnisse. Sonst hätte ich dich ja nicht dazu befragt.
Finde es frech und kindisch, wenn du, der nicht mal in der App eines Ladeanbieters die Preise finden kann (was allen anderen im Thread auf Anhieb gelungen ist), mir sowas unterstellst.
-
Du willst mich doch veräppeln, oder? Einfach mal "sinkende Industrieproduktion" in Google oder eine andere Suchmaschine deiner Wahl eingeben, sollte dich nun wirklich nicht überfordern.
Hast du mal die von dir selbst vorgeschlagene Recherche durchgeführt? Offensichtlich nicht… sonst würdest du nämlich erkennen, dass dieses „Argument“ kurze Beine hat
-
Das kann wie schon erwähnt auch völlig andere Ursachen haben, aber das ignorierst du lieber.
Dann mach‘s doch gerne konkret
Such zu deiner Annahme passende Daten raus. Vorher hat es keinerlei Nutzen, wenn du einfach nur deine Behauptungen, die du in keinster Weise untermauert hast, raushaust.
-
Ich finde die realen Zahlen auf jeden Fall wesentlich aussagekräftiger, als deine Vermutungen und Annahmen.
Die Anzahl der E-Autos (über 500.000 Neuzulassungen in 2023) und Wärmepumpen (über 350.000 neue in 2023) ist gestiegen, die Kohleverstromung hingegen gesunken.
-
Was denn nun Frank? Ist es ein Dilemma, oder ist es keins? Fakt ist: trotz steigender Anzahl an E-Autos und Wärmepunpen ist der Anteil der Kohle an der Stromproduktion gesunken.
Die Realität deckt sich nicht mit deiner Annahme/Behauptung.
-
Das ist alles völlig richtig was du schreibst, nur ändert es an dem jetzigen Dilemma (mehr E-Autos und mehr Wärmepumpen = mehr Kohlestrom) erst mal gar nichts.
Und wie passt „das Dilemma“ dazu, dass die Verstromung von Kohle rückläufig ist?
2021
Steinkohle 46,7 TWh
Braunkohle 99,4 TWh
Summe 146,1 TWh
2022
Steinkohle 55,4 TWh
Braunkohle 105,9 TWh
Summe 161,3 TWh
2023
Steinkohle 34,3 TWh
Braunkohle 77,6 TWh
Summe 111,9 TWh
Warum 2022 die Kohleverstromung temporär gestiegen ist, dürfte bekannt sein.
Quelle: Energy-Charts.Info
-
Es gehen quasi jeden Tag neue Solar- und Windkraftanlagen ans Netz. Siehe Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Reicht das Tempo aus? Nein. Sollten es mehr sein? Ja. Soll man es - weil man kurz und mittelfristig nicht auf 100 Prozent kommt - gleich von Vornherein bleiben lassen? Nein!
Es sind viele kleine und große Schritte zu gehen. Aber man muss eben auch loslaufen. Davon, den Kopf in den Sand zu stecken, ging noch nie etwas voran.
-
Verstörende Frage. Gegenfrage. Geben die am Netz befindlichen Solarzellen und Windkraftwerke mehr Strom her, wenn ich zusätzliche Verbraucher dran hänge? Antwort. Nein. Wo also soll der zusätzliche Strom herkommen, wenn nicht aus konventionellen Kraftwerken? Vielleicht aus freier Energie? 
Kloeffer hat das vermutlich auf deiner Seite bestehende Missverständnis letztlich schon beschrieben. Mehr Bedarf = mehr Produktionskapazität. Und diese deckt man sinnvollerweise eben nicht fossil sondern erneuerbar. Auch Kohle und Gas(kraftwerke) entstehen nicht aus dem Nichts.
Ja, weil sie anders als regenerative, deren gesamt mögliche Kapazität ins Netz geht, Leistungsreserven haben.
Kohle und Gas gibt es unbegrenzt und kostenlos, oder wie?
BTW: auch Sonnen, Wind und Wasserkraft geht nicht vollständig ins Netz. Auch hier wird die Produktion bei Bedarf gedrosselt.
-
Das mag sein, aber noch mal. Der verfügbare Ökostrom geht bereits zu 100% ins Stromnetz. Jedes zusätzliche E-Auto bedeutet (genau wie jede zusätzliche Wärmepumpe, aber das mal nur so am Rande erwähnt) zusätzlicher Stromverbrauch, der letztlich nur konventionell gedeckt werden kann. Das wird sich erst bei 100% Ökostrom ändern, aber das wird (falls es überhaupt realisierbar ist) von denen die jetzt im Forum schreiben, wohl keiner mehr erleben.
Und jede zusätzlich erneuerbar erzeugte kWh stellt eben eine zusätzliche kWh Strom dar. Und warum muss man überhaupt 100 Prozent erreichen? Damit dem schwarz-weiß Denken genüge getan wird?
Und warum kann zusätzlicher Strombedarf (egal wofür) nur konventionell gedeckt werden?
-
Hinzukommt, dass mittlerweile ein ganz erheblicher Teil des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt (in den letzten 30 Tage: 61 Prozent der Stromerzeugung). Tendenz: stark steigend.