Beiträge von rasputin

    Dafür reicht in 95% der Fälle ein Ticket für den einen verkehrsverbund in dem man wohnt und arbeitet...



    Wenn der einzelne aber eben statt inkl. Langstrecke sich mit seinem eigenen verkehrsverbund zufrieden gibt.....dann ist jeder einzelne verkehrsverbund doch auch günstiger als eben alle zusammen ( daher mein Vorschlag...,20 Euro für einen einzelnen Verkehrsverbund - ohne langstreckenabdeckung - mit einem zuschlag aus Steuergelderfür jede verkaufte fahrkarte ).

    Mit den 95 % liegst du nach meiner Einschätzung (weit) daneben. So selten kommt das nach meiner Wahrnehmung gar nicht vor. Ein Verkehrsverbund würde bei meinem Weg zur Arbeit nicht mal für die halbe Strecke reichen.


    Du kannst dir ja mal zu Gemüte führen, wie viele Verbünde es je Bundesland gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Tarif-_und_Verkehrsverbünde Und anschließend abschätzen, wie viele Menschen in den „Grenzregionen“ der vielen Verbünde leben.

    sie werden aufs zu versteuerndes Gehalt addiert.

    Na ja, 1 Prozent. Ich weiß grundsätzlich schon, wie das funktioniert - habe auch die Option auf ein solches Fahrzeug ;) Man spart sich durch dieses Modell üblicherweise mehrere Tausend €. Wie gesagt, sonst würde es ja keiner machen :)


    Ich selbst mache es nicht, weil bei mir die Karre nur herumstehen würde. Insofern wäre ich einer Wenigen, die dabei drauflegen. Wir können es aber auch dabei belassen, es kommen ja keine neuen Aspekte mehr zutage. Du findest die Idee schlecht, ich finde sie gut. Wir kommen da wohl nicht mehr zusammen - müssen wir aber auch nicht :)

    Irgendwo im Wirtschaftskreislauf bleibt das Geld, es geht aber um die Bahnfinanzierung aus Mehreinnahmen der Dienstwagenbesteuerung.

    Das vielelicht mehr MWSt eingenommen wird weil sich das Angebot an Jahreswagen verringert und damit verteuert und mehr Menschen privat einen Neuwagen kaufen nützt der Bahn aber nichts wenn sie die Mehreinnahmen aus der Dienstwagen Vollbesteuerung bekommen soll, aber diese Mehreinnahmen eben nicht stattfunden.

    Du vergisst die höheren Einnahmen aus der Lohnsteuer. Und es geht darum, wieviel die Subventionierung der Dienstwagen kostet - und eben die aus einer Abschaffung dieser Subventionierung „eingesparten“ Mittel, die man m.E. sinnvoller investieren könnte, als den immer größeren, schwereren und unpraktischen PKW auch noch Vorschub zu leisten.

    Sag ich ja, wenn der Kostenvorteil nicht mehr gegeben ist findet es nicht mehr statt.

    Man darf die Kuh eben nicht schlachten die man melken will.

    Der Kostenvorteil (den die AG und AN haben), ebenso wie der Vorteil der Automobilindustrie werden ja nicht aus dem Nichts generiert. Das bezahlen diejenigen mit, die ein solches Modell nicht nutzen können oder nicht nutzen wollen.

    Das sehe ich anders. Ganz einfache Faustformel, die fast immer funktioniert: wenn es sich für die Unternehmen und der deren Beschäftigte nicht lohnen würde, würden sie es nicht machen ;)


    Dass die Steuereinnahmen dadurch geringer werden würden, halte ich für eine mutige Annahme. Effektiv ist ein für die Privatnutzung freigegebener Dienstwagen (ich rede ausdrücklich nicht von Fahrzeugen, die quasi ausschließlich beruflich genutzt werden) ein steuerbegünstigter Gehaltsbestandteil. Gäbe es diesen nicht, wäre der Bruttoverdienst höher, was mit entsprechenden Abgaben sowohl seitens AG als auch AN einherginge.