Beiträge von rasputin

    Danke für den Link. Enorm überheblich finde ich - wie leider so oft - die Gewerkschaft:


    Zitat von Bezirksleiter der IG Metall Mitte, Jörg Köhlinger

    "Letztlich wissen wir nicht, warum Ford, die saarländische Landesregierung und der Investor sich nicht einigen konnten. Wir wissen nur, dass es nicht an der Belegschaft und ihren Vertretern gelegen haben kann."

    Schon klar. An der Gewerkschaft kann es gar nicht gelegen haben <X Oder wollte sich der Investor in Zeiten des automobilen Umbruchs ggf. nicht auf Arbeitsverträge mit drölfzig Jahren Laufzeit, den Ausschluss betrieblich bedingter Kündigungen etc. einlassen?

    Ach Martyn… da rechnest du einerseits deine Beispiele auf den Zehntel Cent „genau“ durch, findest den Strom zu teuer - und willst gleichzeitig, dass Synthetikkraftstoffe „bezahlbar“ bleiben. Dass für Synthetikkraftstoffe ein Vielfaches an Energie benötigt wird, kehrst du einfach unter den Teppich. Zuviel Bier mit Aiwanger getrunken? ^^ Der fabuliert sich gerne ähnlich klingenden Unfug zusammen und bekommt dafür Applaus in den Bierzelten der bayerischen Provinz.

    Die EnBW-Karte scheint im Bezug auf "Roaming" die funktionellste zu sein. Ob es billigere gibt weiß ich nicht. Der Versuch mir da einen Überblick zu verschaffen ist schon im Ansatz gescheitert, siehe RE: Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

    Ändert nichts daran, dass ich deine Herangehensweise für unrealistisch bzw. konstruiert halte. Bräuchte ich eine Ladekarte, würde ich mir schlicht anschauen, wo (bei welchem Anbieter) ich in der Regel lade. Dann nehme ich den zu meiner Fahrleistung passenden Tarif bei diesem Anbieter. Selbst wenn es mal Phasen gibt, in denen ich dann wegen Roaming etwas mehr pro kWh zahlen muss (z.B. bei Urlaubsfahrten), macht das den Kohl nicht fett.


    Ich mache nicht das ganze Jahr über Urlaub und auch meine „völlig spontanen“ Fahrten halten sich in Grenzen. Damit dürfte ich dem Normalfall entsprechen. Du „kalkulierst“ hingegen den Extremfall: 100 Prozent „auf Achse“ und völlig spontanes Laden über den Kontinent verteilt.

    Das Rechenbeispiel bezog sich auf 120 kwh im Monat. Die sollten für "etwas" mehr als 300km reichen, mindestens für das doppelte, eher mehr. Laut meinen Aufzeichnungen auf Spritmonitor bin ich die letzten 12 Monate etwa 10000km gefahren, also etwas über 800km im Monat.

    Dann bleibt immer noch deine realitätsferne Annahme, dass man sich eine EnBW-Karte holt - und dann nicht eine kWh bei EnBW lädt. Sondern stattdessen mit der EnBW-Karte ausschließlich bei anderen Anbietern lädt. Wer macht denn sowas?

    Letztlich muss ich also den ohnehin mit Karten schon überfüllten Geldbeutel mit nochmal Minimum 5 Karten aufblähen, und an jeder Säule dann erstmal Listen studieren, welche Karte dort jetzt überhaupt funktioniert, bzw was es mit dieser Karte dann kostet, anstatt einfach hinzufahren, den Tankrüssel rein (passt egal mit welchem Auto ich an welche Tanke fahre), und das zu zahlen was aufgerufen ist. Und das ohne vorher Striptease zu machen, und dem Anbieter jede Menge Daten die zum Tanken gar nicht nötig sind Preiszugeben.

    Eigene Erfahrung oder Mutmaßung anhand der Schlagzeilen?


    Ich habe kein eigenes Elektroauto, miete aber mittlerweile häufig welche. So auch aktuell für einen Kurzurlaub. Außer bei gemieteten Teslas war bisher immer eine (1) Ladekarte im Handschuhfach, mit der ich weder unterwegs noch an den Zielorten Probleme beim Laden hatte. Dadurch erhalten übrigens die Betreiber der Ladestation keinerlei Information über mich - ist ja nichtmal meine Ladekarte ;)

    Er meint damit - vermutlich - dass die Seite der KFW überlastet war. 504 ist in Browsern die klassische Fehlermeldung bei einem Gateway Timeout. Das Förderprogramm wurde allerdings schon auf Eis gelegt, da die verfügbaren Mittel bereits ausgeschöpft sind.