Beiträge von rasputin

    Die EnBW-Karte scheint im Bezug auf "Roaming" die funktionellste zu sein. Ob es billigere gibt weiß ich nicht. Der Versuch mir da einen Überblick zu verschaffen ist schon im Ansatz gescheitert, siehe RE: Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

    Ändert nichts daran, dass ich deine Herangehensweise für unrealistisch bzw. konstruiert halte. Bräuchte ich eine Ladekarte, würde ich mir schlicht anschauen, wo (bei welchem Anbieter) ich in der Regel lade. Dann nehme ich den zu meiner Fahrleistung passenden Tarif bei diesem Anbieter. Selbst wenn es mal Phasen gibt, in denen ich dann wegen Roaming etwas mehr pro kWh zahlen muss (z.B. bei Urlaubsfahrten), macht das den Kohl nicht fett.


    Ich mache nicht das ganze Jahr über Urlaub und auch meine „völlig spontanen“ Fahrten halten sich in Grenzen. Damit dürfte ich dem Normalfall entsprechen. Du „kalkulierst“ hingegen den Extremfall: 100 Prozent „auf Achse“ und völlig spontanes Laden über den Kontinent verteilt.

    Das Rechenbeispiel bezog sich auf 120 kwh im Monat. Die sollten für "etwas" mehr als 300km reichen, mindestens für das doppelte, eher mehr. Laut meinen Aufzeichnungen auf Spritmonitor bin ich die letzten 12 Monate etwa 10000km gefahren, also etwas über 800km im Monat.

    Dann bleibt immer noch deine realitätsferne Annahme, dass man sich eine EnBW-Karte holt - und dann nicht eine kWh bei EnBW lädt. Sondern stattdessen mit der EnBW-Karte ausschließlich bei anderen Anbietern lädt. Wer macht denn sowas?

    Letztlich muss ich also den ohnehin mit Karten schon überfüllten Geldbeutel mit nochmal Minimum 5 Karten aufblähen, und an jeder Säule dann erstmal Listen studieren, welche Karte dort jetzt überhaupt funktioniert, bzw was es mit dieser Karte dann kostet, anstatt einfach hinzufahren, den Tankrüssel rein (passt egal mit welchem Auto ich an welche Tanke fahre), und das zu zahlen was aufgerufen ist. Und das ohne vorher Striptease zu machen, und dem Anbieter jede Menge Daten die zum Tanken gar nicht nötig sind Preiszugeben.

    Eigene Erfahrung oder Mutmaßung anhand der Schlagzeilen?


    Ich habe kein eigenes Elektroauto, miete aber mittlerweile häufig welche. So auch aktuell für einen Kurzurlaub. Außer bei gemieteten Teslas war bisher immer eine (1) Ladekarte im Handschuhfach, mit der ich weder unterwegs noch an den Zielorten Probleme beim Laden hatte. Dadurch erhalten übrigens die Betreiber der Ladestation keinerlei Information über mich - ist ja nichtmal meine Ladekarte ;)

    Er meint damit - vermutlich - dass die Seite der KFW überlastet war. 504 ist in Browsern die klassische Fehlermeldung bei einem Gateway Timeout. Das Förderprogramm wurde allerdings schon auf Eis gelegt, da die verfügbaren Mittel bereits ausgeschöpft sind.

    Finde das Förderkonzept auch unintressant, denn Photovoltaik und Elektromobilität passen mit der derzeitigen Technik für Privathaushalte nicht zusammen. Ausser für Rentner.

    In Kombination mit einem Akkupuffer ist das auch für andere Bevölkerungsteile interessant.Im Durchschnitt wird ein PKW in Deutschland 30-40 Kilometer pro Tag bewegt. Da reicht auch ein kleiner Akku, der tagsüber von der PV-Anlage befüllt wird. Und für die Millionen mit zumindest gelegentlichem Homeoffice und diejenigen, die ihr Auto gar nicht täglich nutzen, sogar ohne Akku. Und bevor du jetzt wieder mit anderen Fahrprofilen kommt: ja, die gibt es. Sind aber die Ausnahme. Nur ca. 1 Prozent der Fahrten übersteigen 100 Kilometer.


    Kommunalpolitik ist aber doch nur in Grossstädten wirklich intressant. Auch da ist es zu mindestens zur Hälfte ein Verwaltungsaufgabe, aber eben zur anderen Hälfte doch eine Gestaltunksmöglichkeit. Welche Ausrichtung soll das Theater haben? Will man lieber ein Freizeitbad oder Gesundheits- und Wellnessbad? Lieber die Trambahnlinie verländern oder eine neue Buslinie einrichten.

    Aber in einem Dorf oder einer Kleinstadt gibt es diese Gestaltungsmöglichkeiten ja nicht. Sondern die kommunalen Aufgaben sind da ja reine Pflichtaufgaben, bei denen es kaum Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Da ist Kommunalpolitik eigentlich ein reiner Verwaltungsjob.

    Meine positive Erfahrung mit der Mitgestaltung stammt aus einer Kleinstadt.

    Ich meine das übrigens völlig ernst. Ich selbst mache z.B. regelmäßig unserem Gemeinderat Vorschläge. Freilich werden nicht alle davon umgesetzt und auch nicht immer vollständig - aber dennoch konnte ich hierdurch schon für einige positive Ergebnisse in meinem Sinne sorgen bzw. zumindest den Anstoß dafür geben. Und das mit wenig Aufwand. Man kann also auch gestaltend mitwirken, ohne sich die Politik zum Lebensinhalt zu machen.

    Habe vor zwei Tagen jemand hier in Spanien getroffen. Er sei vor zehn Jahren ausgewandert und bisher nie wieder in Deutschland gewesen. Er schien Anfang 70 und erzählte, dass er sehr glücklich sei. Er kam aus Schwätzingen. Und ich denke er wird nicht der einzige sein, der in der Rente zukünftig auswandert.

    Auch vor Jahrzehnten sind deutsche Rentner schon nach Spanien (oder Thailand, oder...) ausgewandert - das ist keine neue Entwicklung. Es gibt schon lange speziell darauf ausgelegte Altersresidenzen in Spanien.


    Insgesamt ist es aber so, dass mehr Spanier in Deutschland leben, als Deutsche in Spanien.