Beiträge von rasputin


    Sehe ich absolut nicht so!

    War zum Beispiel Anno 2001 vor der Euroumstellung so 2.300 DM verdient hat ist definitv nicht im Super-Luxus geschwebt, aber er konnte sich zumindest der Mittelschicht zugehörig fühlen.

    Es war auf jeden Fall viel mehr Kaufkraft als 1.600€ heute.

    Wer 2001 2.300 DM verdient hat und bis heute bei 1.600 € hängen geblieben ist, hat bei seiner Karriereplanung definitiv etwas falsch gemacht.

    Tesla möchte das Werk in Grünheide zur echten Gigafactory ausbauen und 1 Mio Fahrzeuge im Jahr ausliefern.

    Statt bisher 5.000 Fahrzeuge die Woche sollen dann 20.000 Autos rollen. Hierfür werden ca. 22.500 Mitarbeiter benötigt.

    Damit wäre das Werk in Grünheide die größte Autofabrik in Deutschland. Angeblich soll sich der Wasserverbrauch dafür nicht erhöhen, da ein geschlossener Wasserkreislauf geplant ist. :/

    Die neue Halle soll 500.000 m2 groß sein, was etwa 60 Fussballfeldern entspricht. :huh:

    Die Erweiterungspläne sind vom 19.7.-18.8 öffentlich einsehbar.

    Dann wird das Model 2 ggf. direkt vom Start weg auch in Deutschland produziert :thumbup:

    Das muss dann aber schon ewig her sein. Als Workaround hilft es die Bilder als Dokumentenanhang zu verschicken. Dann hat man zwar keine Bildvorschau, aber dafür wird (noch) nicht komprimiert.

    Unter iOS habe ich die Option bislang noch.

    Letzte Woche habe ich mir spaßeshalber einen VW ID.3 gemietet. Das ist von meinem Standpunkt aus zwar auch nur ein etwas modernerer Golf, hat mir aber Dank des elektrischen Antriebs dennoch Spaß gemacht - elektrisches Fahren liegt mir persönlich einfach. Der durchschnittliche Verbrauch lag bei 17,8 kWh pro 100 Kilometer - und das, obwohl ich alles andere als sparsam gefahren bin, inkl. großem Anteil auf der Autobahn mit viel Höchstgeschwindigkeit (ca. 165 km/h).

    Glaubt ernsthaft jemand, dass für einen normalen Menschen außerhalb der Mobilfunkblase das „Image“ eines Netzbetreibers oder Resellers eine Rolle spielt? Ich nicht. Wenn mich jemand diesbezüglich um Rat bittet, geht es z.B. um Volumen, (gute) Verfügbarkeit des Netzes an den persönlich relevanten Orten und ggf. die Kosten. Die „Hierarchie“ der Anbieter hat hingegen bislang niemanden interessiert. Warum auch?

    Die offiziellen Inflatinsraten wie jetzt 6,1% beziehen sich aber immer nur auf einen Zwölfmonatszeitraum, aber wir haben im Thread eher von den Preissteigerungen zwischen Jan/Feb 2020 zu Mai/Jun 2023 gesprochen.

    Aber wenn ich jetzt mit so 1,3% von Jan/Feb 2020 auf Jan/Feb 2021, so 2,8% von Jan/Feb 2021 auf Jan/Feb 2022, so 9,6% von Jan/Feb 2022 auf Mai/Jun 2022 und nun 6,1% von Mai/Jun 2023 sind das in Summe auch 19,8%.

    Da machst du einen gravierenden Denkfehler. Du kannst doch die Prozentangaben nicht einfach addieren ^^ Also offensichtlich kannst du es schon - aber das ist schlicht Unfug. Wenn für einen Monat (z.B. Juni 2022) eine Inflationsrate von 9,6% ausgewiesen ist, dann bezieht sich das auf Juni 2022 vs. Juni 2021.


    So, wie du das (falsch) rechnest, könnte sich auch ein Bill Gates nach kurzer Zeit kein Brot mehr kaufen :S


    und die Jahre ab 2005 waren schon von etlichen Kriesen geschüttelt angefangen von der HartzIV-Kriese über Bankenkriese, Eurokriese und Griechenlandkreise, aber trotzdem haben wir es bis 2014 geschafft monatlich mindestens 5% und Jahresschnitt so mindestens 12% anzsparen und ein bisschen Kapital aufzubauen.


    2015-2019 wurden dann schon etwas rauher, da fing es dann schon an das in einzelnen Monaten das Einkommen nicht mehr gereicht hat und auf Rücklagen zurückgegriffen werden musste, aber der Jahreschnitt war immer noch mit mindestens 5% Kapitalaufbau.

    2020 und 2021 war zwar von Auftragsrückgang und bei manchen von Kurzarbeit geprägt, aber trotzdem konnte man da locker 20-30% sparen, da es ja kaum Möglichkeiten Geld auszugeben gab, und der Supermarkteinkauf das Highlight des Tages war

    Und du denkst wirklich, dass die "Vorgängergeneration" nicht mit Krisen zu kämpfen hatte? ?( Ich verrate dir mal ein Geheimnis: Krisen kommen und gehen - schon immer.

    Aber seit dem Ende des Lockdowns sind wir jetzt schon von Monat zu Monat defizitär.

    Dann lebt ihr schlicht und ergreifend über euren Verhältnissen. Vielleicht einfach mal nicht spontan 127,6 Kilometer zu einer total coolen Eisdiele fahren oder beim nächsten Fahrzeug auf die anklappbaren Außenspiegel verzichten? ^^

    Die nähere Zukunft wird aber nicht besser sondern nur schlechter. Und abgesehen von der allgemeinen Zukunft werden wir auch nicht jünger sondern nur älter und älter.

    Menschen, die so gedacht haben, gab es auch schon vor 10 Jahren, vor 20 Jahren, vor 30 Jahren, vor 40 Jahren, vor 50 Jahren, vor 60 Jahren, vor 70 Jahren, vor 80 Jahren... am besten wäre es wohl gewesen, unsere Vorfahren hätten sich direkt zu Beginn der Steinzeit ertränkt. Denn seither wird alles immer nur schlechter.... (zumindest wenn man auf Schwarzmaler wie dich hören würde).


    Ein Glück, dass ich nicht in deiner Welt lebe 8)

    Ich und viele meiner Bekannten leben seitdem von der Substanz, das heisst wir geben mehr aus als wir einnehmen. Es ist noch nicht akut kritisch, aber unserer Haushaltsführung ist ehrlich gesagt schon das man als Substanzielles Risiko bezeichnen würde. Wenn nicht bald wieder besser geht könnte es schon gut sein das wir langfristig in einigen Jahren in der Zahlungsunfähigkeit landen.

    Das ist sicherlich ätzend. Allerdings war euer Budget dann auch schon vorher „auf Kante“ genäht und ihr habt nah am Limit dessen gelebt, was ihr euch maximal leisten könnt.


    Da ich sowas…

    Aber was solls, denn man kann heute ja nicht mehr für die Zukunft planen.

    …auch schon früher von dir gelesen habe, wundert mich das jedoch nicht wirklich. Selbstverständlich kann man für die Zukunft planen. Das konnte man gestern, kann es heute und wird es morgen können. Ob dann alles so eintritt, wie man es geplant hat, ist eine andere Frage. Pläne kann (und sollte) man bei geänderten Rahmenbedingungen an diese anpassen. Sonst ist es zwar ein Plan, aber eben ein beschissener Plan.

    naja, aber Gastro ist nicht der einzige Kostentreiber, das geht schon bei Miete, Heizung, Strom, Lebensmittel, Kraftstoff etc los...

    Das stimmt, ändert jedoch nichts an meiner Aussage. Der Lohn muss „nur“ im Rahmen der persönlichen Inflationsrate steigen, um die Preiserhöhungen abzudecken - und keineswegs um die genannten (geschätzten) 30 Prozent.


    Um die persönliche Inflationsrate zu ermitteln gibt es übrigens den persönlichen Inflationsrechner des statistischen Bundesamtes.