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Bist du nun gegen Markteingriffe oder nicht? Warum geht mir gerade das Wort Doppelmoral durch den Kopf? Davon mal abgesehen. Ob man jetzt vom den Preiswahnvorstellungen der Ölmultis oder der Ladesäulenbetreiber abhängig ist, macht für die meisten keinen wirklichen Unterschied.
Grundsätzlich bin ich gegen Markteingriffe. Aber in einer sozialen Marktwirtschaft muss man sich damit arrangieren, dass es welche gibt. In Deutschland: TAUSENDE und Abertausende. Das werde ich nicht ändern können. Jedoch, wenn es schon Markteingriffe gibt, sollten sie in die richtige Richtung steuern.
Und schau dir mal das zuletzt von senderlisteffm im E-Auto Thread zuletzt gepostete Video an. So viel zum Thema "Preiswahnvorstellungen der Ladesäulenbetreiber". Und im Gegensatz zu den "Ölmultis" kann man sich aus der "Abhängigkeit" von den Ladesäulenbetreibern vergleichsweise einfach befreien. Auf jeden Fall erheblich einfacher und billiger, als selbst nach Öl zu bohren, es zu fördern, verschiffen und zu raffinieren.
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In meiner Familie ist es so: die Alten (auch über 80-Jährige) nutzen die Apps für die Rabatte. Die Jungen nicht. Denen ist das, so wie mir auch, zu blöd. Da stimmen wir gewissermaßen mit den Füßen gegen die App-Preise ab.
Ich "muss" auch auf Rabatte verzichten, weil ich ebenso die wöchentlichen Angebotsprospekte weitestgehend ignoriere.
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Wenn du gegen Eingriffe in den Markt bist, wie wäre es dann mit einer zeitweisen Abschaffung der CO²-Bepreisung? Ja, deren Einführung und permanente Erhöhung ist genau das, ein Markteingriff. Dann würden die Preise sofort um 18 - 20 Cent fallen pro Liter fallen.
Stimmt, das ist auch ein Eingriff in den Markt. Aber immerhin einer, den man als Wink mit dem Zaunpfahl hin zu einer Energieversorgung mit weniger Abhängigkeiten verstehen kann.
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Jetzt kommt die Quittung. Und man hätte es alles die letzten Jahre so schön regeln können. Zusammenfassend kann man sagen, dass es wirklich alle verkackt haben. Schwarz, rot, grün. Alle zusammen. Das macht mich wütend. Traurig. 
Da kannst du noch gelb und blau ergänzen. Die einen haben aus der Regierung heraus in die falsche Richtung (Vergangenheit) gelenkt, die anderen aus der Opposition heraus.
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Ich halte auch nichts davon, Anreize in die falsche Richtung einzuführen. Nichts anderes sind diese Steuersenkungen und Eingriffe in den Markt. So kommt man nie weg von der fossilen Abhängigkeit bzw. der Schmerz wird hinterher umso größer.
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lediglich die Mehrwertsteuer auf den Nettobetrag könnte steigen. Dem steht aber gegenüber, dass Privatpersonen weniger tanken und Unternehmen sich die Umsatzsteuer "zurückholen".
Das mit dem "weniger tanken" dürfte in großen Teilen lediglich ein zeitlicher Versatz sein. Viele schieben den nächsten Tankstop so lange wie möglich vor sich her, in der Hoffnung dass die Preise schnell wieder sinken.
Und es heißt doch so oft, dass so viele auf das Auto angewiesen sind. Dann wird es entsprechende Nachholeffekte geben, sobald die Tanks der Autos leer sind. Denn gefahren wird ja dann trotzdem.
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Auch wenn es nur einen geringen Teil ausmacht, vergiss nicht die Mehrwertsteuer.
Richtig. Bei einem angenommenen Endpreis von 2 € pro Liter sind das rund 32 Cent insgesamt bzw. bei einem Preisanstieg vor MWSt von 1,50€ auf 1,70€ macht der Mehrbetrag bei der MWSt knapp 4 Cent je Liter aus.
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Das Thema sind die Aufschläge seit dem Beginn des Irankrieges. Die haben, noch einmal, nichts mit der Besteuerung zu tun. Die Frage der Besteuerung ist ein anderes Thema.
X-Prozent Steuer auf 100€ ergibt einen höheren Betrag als X-Prozent Steuer auf 50€.
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An der Besteuerung der Kraftstoffe hat sich seit Beginn des Iran-Krieges nichts geändert. Damit sind die massiven Aufschläge an den Zapfsäulen nicht erklärbar
Das ist ein Teil der Erklärung für die hohen Preise, auch wenn's natürlich einfacher erscheint, den vermeintlich einen Grund zu identifizieren.
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Taskforce-Sitzung zu Spritpreisen - Scharfe Kritik an Mineralölkonzernen
Will die Politik wirklich etwas gegen die Abzocke der Mineralölkonzerne unternehmen, oder ist das eine große Nebelkerze da gerade Landtagswahlen anstehen?
Dass die Mineralölkonzerne „abzocken“, das ist doch die wahre Nebelkerze.