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Achja, nichtmal Spitzenpolitiker halten sich an ihre eigenen Regeln: [URL="https://www.blick.ch/news/politik/gegen-alle-corona-regeln-politiker-feierten-an-session-illegale-party-id15879072.html"]https://www.blick.ch/news/politik/ge...d15879072.html
Das ist sicherlich dämliches Verhalten, allerdings:
- Die Schweiz gehört weder zu Deutschland, noch zur EU
- Es wurde eine absolut reißerische Schlagzeile gewählt, die direkt im Text relativiert wird. Im Text selbst steht "Mindestens 50 Parlamentarier verschiedener Fraktionen trafen sich nach 22.30 Uhr in der Beiz", "Dass sie sich jeweils nur zu Fünfer-Gruppen zusammenfanden und dabei die zwei Meter Abstand immer einhielten, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden", "spätestens nach zwei, drei Gläsern Wein dürften sich die kontaktfreudigen Politiker näher gekommen sein" und "Gegen 23.30 Uhr spedierten sie die Parlamentarier allerdings hinaus"
- Also wenig Fakten, dafür viele Mutmaßungen - die auch nicht zur Überschrift passen. Diese suggeriert, es stünde zweifelsfrei fest, dass eine "Party" stattgefunden hat
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Also ich hatte nichts geschrieben von mehrfachen Tankentleerungen, sondern nur vom Tagesausflug.
Du nicht, aber Anja. Und darauf bezog sich mein ursprünglicher Kommentar.
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Für mich ist eher der Punkt dass alle Daten die irgendwo auf Servern rumliegen in falsche Hände gelangen können, und je umfangreicher die Datensammlung desto größer ist das Potential für Missbrauch.
Mit Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung und Handynummer eines Fremden kann man mit ausreichend krimineller Energie schon erheblich Schaden anrichten, wenn man dann noch Gewohnheiten und Vorlieben kennt erweitert das die Möglichkeiten noch zusätzlich.
Das ist sicherlich ein Risiko, gilt jedoch gleichermaßen nicht für für Zahlungsinformationen, sondern sämtliche Daten (google, Facebook, Instagram und viele weitere).
Insofern halte ich deinen Ansatz mit der Datensparsamkeit für sinnvoll. Kann ja (fast) jeder selbst entscheiden, an welcher Stelle er wie sparsam mit Daten umgeht.
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Gilt aber nicht bei Abwesenheit von ein paar Stunden.
Ein paar Stunden und mehrfaches Volltanken passen aber nicht so richtig zusammen.
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Doch, das geht das Jobcenter bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten etwas an - siehe § 7 Abs. 4a SGB II. Ob man das gut findet, ist eine andere Frage
Alternativ steht es ihnen frei, auf die Leistungen aus der Staatskasse zu verzichten.
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Aber bei dem Kreditkartenunternehmen und der herausgebenden Bank wuerde sehr viele sensible Daten anfaellen wenn jemand konsequent ueberall mit Kreditkarte zahlen wuerde. Das wuerde dann schon realtiv genaue Bewegungsprofile ergeben. Und noch mehr!
Wenn jemand waehrend einer langen Autobahnfahrt mehrmals tankt und mit Kreditkarte zahlt wuerde sich sogar eine ungefaehre Durchschnittsgeschwindigkeit und damit die Wahrscheinlichkeit von Geschwindigkeitsuebertretungen ermitteln lassen.
Klar, jeder macht ständig Autofahrten, die so lang sind, dass man unterwegs mehrfach (!) volltanken muss. Und während dieser Fahrt macht man dann natürlich - außer zum tanken - keine Pause. Stimmt, dann könnte die Bank das ziemlich grob ausrechnen. Oder bei deinem Mobilfunkbetreiber nachfragen, der weiß das sogar noch viel genauer. Oder bei Google, denn ein großer Teil der Bevölkerung nutzt Google Maps für die Navigation.
Ich sehe es jetzt auch ein, die Kartenzahlung (und darum ging es) geht mit dem Verlust jeglicher Bürgerrechte einher.
Oder ungenehmigte Urlaube waehrend Arbeitslosengeldbezug oder ganz aktuell waehrend Einreisebeschraenkungen wegen Corona einen inoffiziellen Grenzuebergang fuer einen Ausflug ins Nachbarland nutzt.
Potzblitz, illegale Aktivitäten könnten deiner Bank auffallen? :eek: Das müssen wird dringend verhindern... 
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Ja - und mein Gemüsehändler ums Eck weiß darüber hinaus auch noch, dass ich kein Brokkoli mag. Obwohl ich dort nur mit Bargeld bezahlen kann :eek: Und Vodafone weiß, wann, wie lange und wo ich mich aufhalte.
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Wie gesagt: sicherlich lassen sich Rückschlüsse ziehen, das habe ich auch gar nicht in Frage gestellt. Daher nochmal: Das ist dennoch keine Voll(!)überwachung.
Übrigens: wenn ich mit (digitaler) Karte zahle, hat der Händler weder meinen Namen, noch meine Kreditkartennummer. Er erhält eine ID. Diese kann er Einkäufen zuordnen und theoretisch ein Profil der Einkaufsgewohnheiten dieser ID erstellen. Nicht mehr, nicht weniger.
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Dennoch: Eine Vollüberwachung der Bürger ist etwas anderes, als die Nachvollziehbarkeit einzelner (!) Zahlungen auf freiwilliger (!) Basis. Auch lassen sich nur die Zahlungen an sich, jedoch nicht gekaufte Ware einsehen. Es ist also nicht bekannt, ob ich Zigaretten, Schnaps oder Gemüse gekauft habe.
Klar, eine gewisse Überwachung ist damit möglich - aber eben keine Voll(!)überwachung.
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Gerade in Deutschland ist Kartenzahlung aber schon beinahe Vollueberwachung
Nein. Eine Vollüberwachung hat eine andere Dimension.