Gilt aber nicht bei Abwesenheit von ein paar Stunden.
Ein paar Stunden und mehrfaches Volltanken passen aber nicht so richtig zusammen.
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Gilt aber nicht bei Abwesenheit von ein paar Stunden.
Ein paar Stunden und mehrfaches Volltanken passen aber nicht so richtig zusammen.
Doch, das geht das Jobcenter bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten etwas an - siehe § 7 Abs. 4a SGB II. Ob man das gut findet, ist eine andere Frage
Alternativ steht es ihnen frei, auf die Leistungen aus der Staatskasse zu verzichten.
Aber bei dem Kreditkartenunternehmen und der herausgebenden Bank wuerde sehr viele sensible Daten anfaellen wenn jemand konsequent ueberall mit Kreditkarte zahlen wuerde. Das wuerde dann schon realtiv genaue Bewegungsprofile ergeben. Und noch mehr!
Wenn jemand waehrend einer langen Autobahnfahrt mehrmals tankt und mit Kreditkarte zahlt wuerde sich sogar eine ungefaehre Durchschnittsgeschwindigkeit und damit die Wahrscheinlichkeit von Geschwindigkeitsuebertretungen ermitteln lassen.
Klar, jeder macht ständig Autofahrten, die so lang sind, dass man unterwegs mehrfach (!) volltanken muss. Und während dieser Fahrt macht man dann natürlich - außer zum tanken - keine Pause. Stimmt, dann könnte die Bank das ziemlich grob ausrechnen. Oder bei deinem Mobilfunkbetreiber nachfragen, der weiß das sogar noch viel genauer. Oder bei Google, denn ein großer Teil der Bevölkerung nutzt Google Maps für die Navigation.
Ich sehe es jetzt auch ein, die Kartenzahlung (und darum ging es) geht mit dem Verlust jeglicher Bürgerrechte einher.
Oder ungenehmigte Urlaube waehrend Arbeitslosengeldbezug oder ganz aktuell waehrend Einreisebeschraenkungen wegen Corona einen inoffiziellen Grenzuebergang fuer einen Ausflug ins Nachbarland nutzt.
Potzblitz, illegale Aktivitäten könnten deiner Bank auffallen? :eek: Das müssen wird dringend verhindern... ![]()
Ja - und mein Gemüsehändler ums Eck weiß darüber hinaus auch noch, dass ich kein Brokkoli mag. Obwohl ich dort nur mit Bargeld bezahlen kann :eek: Und Vodafone weiß, wann, wie lange und wo ich mich aufhalte.
Wie gesagt: sicherlich lassen sich Rückschlüsse ziehen, das habe ich auch gar nicht in Frage gestellt. Daher nochmal: Das ist dennoch keine Voll(!)überwachung.
Übrigens: wenn ich mit (digitaler) Karte zahle, hat der Händler weder meinen Namen, noch meine Kreditkartennummer. Er erhält eine ID. Diese kann er Einkäufen zuordnen und theoretisch ein Profil der Einkaufsgewohnheiten dieser ID erstellen. Nicht mehr, nicht weniger.
Dennoch: Eine Vollüberwachung der Bürger ist etwas anderes, als die Nachvollziehbarkeit einzelner (!) Zahlungen auf freiwilliger (!) Basis. Auch lassen sich nur die Zahlungen an sich, jedoch nicht gekaufte Ware einsehen. Es ist also nicht bekannt, ob ich Zigaretten, Schnaps oder Gemüse gekauft habe.
Klar, eine gewisse Überwachung ist damit möglich - aber eben keine Voll(!)überwachung.
Gerade in Deutschland ist Kartenzahlung aber schon beinahe Vollueberwachung
Nein. Eine Vollüberwachung hat eine andere Dimension.
Was soll daran umständlich sein? Die meisten Leute haben das Geld passend oder mit "stimmt so" (:D) in der Hand und fertig. Nicht jeder steht auf eine komplette Vollüberwachung. Auch möchte ich nicht einen Kontoauszug über 45 Seiten haben, weil dort jedes Essen und jedes Brötchen aufgeführt ist..
Für mich wäre es umständlich, für sämtliche Bezahlungen immer "zufällig" das Geld passend parat zu haben. Für mich ist die (insbesondere kontaktlose) Kartenzahlung deutlich komfortabler und geht schneller.
Übrigens ist eine Kartenzahlung noch weit von einer Vollüberwachung entfernt.
Die Bilder aus Italien und New York sind natuerlich unstrittig echt, aber wahrscheinlich trotzdem nur aus Hysterie entstanden.
Ohne Corona-Hysterie waere ein Teil der Patienten einfach im Pflegeheim verstorben, der andere Teil auf vielleicht 25 Krankenhaeuser verteilt worden. Jetzt durch die Corona-Hysterie hat man die Patienten vielleicht auf 4 Corona-Zentren zusammengezogen. Und schon hat man dramatische Bilder.
Erfinde doch bitte nicht einfach irgendwelche Zahlen :gpaul: :mad: Ein Gefühl dafür, wie groß die Anzahl der Krankenhäuser tatsächlich ist, in denen Coronapatienten in New York behandelt wurden/werden, kannst du mit Stand Ende April hier bekommen: https://www.bloomberg.com/graphics/2...hospital-beds/ Dort sind 20 Krankenhäuser bzw. zu Krankenhäusern umfunktionierte Räumlichkeiten (teilweise mit 10.000 Betten) aufgeführt, nicht die von dir erfundenen vier.
In keinem Bundesland durften sich mehr als 2 Personen treffen, eigener Haushalt mal ausgenommen.
Aber sehr wohl!
Beispiel: Baden-Württemberg, hier sind Treffen erst bei mehr als fünf Personen untersagt. Beim eigenen Haushalt und bei in gerader Linie Verwandten Menschen sogar mehr.
Quelle: Paragraph 3 Absatz 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2
Wir konnten und können uns also beispielsweise mit Freunden zum Grillabend treffen. Wenn man das in kleinen Gruppen macht ist es auch gar nicht schwer, auf etwas wie den Mindestabstand zueinander zu achten.