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Original geschrieben von Anja Terchova
Und so penibel will man Fahrten nicht planen. Bei einem Ausflug oder Besuch ist es doch schon oft so das man vielleicht doch zwei Stunden frueher losfaehrt weil man eh nicht schlafen konnte, oder vielleicht zwei Stunden spaeter weil auf Facebook mehr los war als gedacht...
Gibt es wirklich Menschen die ihre realen Aktivitäten von Facebook abhängig machen? :eek: Ich kenne niemandem, bei dem das so ist. Und wenn, dann fände ich das erschreckender als alles andere, was bisher in diesem Thread zu lesen war. 
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Original geschrieben von bjweber
Etwa ab Minute 12: https://youtu.be/5moHQFbEsDU
Guter Vortrag :top:
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Original geschrieben von Anja Terchova
Was dort gesagt wird ist zwar richtig aber eben vorallem aus der Sichtweise eines ökobewussten Grossstadt- bzw. Ballungsraumbewohners.
Aus der Perspektive eines Kleinstadtbewohners abseits der Ballungsraueme, der deutlich laengere Strecken und vorallem viel Bundesstrassen und Autobahn faehrt, aber hoechstens 5x im Jahr in eine Umweltzone, sieht es eben ganz anders aus.
Beschäftige dich doch bitte mal mit der Realität. Der mit Abstand größte Teil Bevölkerung unseres Landes lebt nun mal in Großstädten und Ballungsräumen.
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Original geschrieben von Amerikaner
Ob richtig oder nicht, nach deinem Argument dürfte es ja keinen Sportwagen geben, der schneller als 130km/h ist, da dies in nahezu allen anderen Ländern nicht zulässig ist, schneller zu fahren.
Es ging doch nicht um die Frage der Existenz solcher Fahrzeuge.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Man muss natuerlich deswegen nicht schneller fahren - aber man kann es wenn die Verkehrssituation es zulaesst
Ändert nichts daran, dass es nicht erlaubt ist. Und warum sollten sich Autohersteller bei der Konzeption von Fahrzeugen und deren Reichweiten an illegalem Tempo orientieren? :confused:
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Wobei aus dem Artikel wenig bis nichts zur Ursache hervorgeht.
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Laut Polizei war wohl ein technischer Defekt am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr dafür verantwortlich, dass drei in der Halle stehende Elektrotransporter Feuer fingen.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Nicht immer aber aber manchmal schon. Wenn man auch auf Bundesstrassen und Autobahnen faehrt sind zum Beispiel beim e-Golf 90km (Erstes Modell) bzw. 130km (Zweites Modell) Reichweite realistisch. Das heisst schon ab 45km bzw. 65km einfacher Entfernung ist ein Nachladen unumgänglich. Mit vollem Accu.
Und man hat nicht immer vollen Accu. Wenn man morgens 25km in die Arbeit faehrt und abens wieder 25km heim, dann fehlen schonmal 50km Reichweite. Bleiben gerademal 40km bzw. 80km fuer die Feierabendnutzung.
Und nachladen an einer heimischen 3,7KW Wallbox bringt auch nicht viel.
Du gehst da aber von einer weit überdurchschnittlichen täglichen Fahrleistung aus. Durchschnittlich wird ein PKW in Deutschland rund 14.000 Kilometer pro Jahr bewegt (Quelle: Kraftfahrt Bundesamt). Dass jemand mehr als 40 bzw. 80 Kilometer für die „Feierabendnutzung“ benötigt ist doch die Ausnahme und nicht die Regel.
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Hast du eigentlich schon jemals in einer Großstadt gelebt, oder kennst du das nur vom Hörensagen?
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Dann sind die Strompreise dort aber im bundesweiten Vergleich noch relativ niedrig. Bei im Durchschnitt 29,16 Cent je kWh wären es nämlich 729 € pro Jahr bei 2500 kWh. Allein die Netzentgelte sind 2017 um ~7% gestiegen.
Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
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Original geschrieben von khaos
Also in Mailand war ich noch nicht, aber in London scheint das ganze gar kein Effekt zu haben. Es ist genauso vollgestopft mit Autos wie in jeder Stadt.
Dann möchtest du vermutlich die hypothetische Verkehrsdichte Londons ohne Citymaut nicht erleben 
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Original geschrieben von Anja Terchova
Zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung in Grossstaedten ist ja gut - aber es darf nicht sein das sich diese ausschliesslich an betuchten Grossstadtbewohnern orientiert und der Rest, egal ob Geringverdiener die sich keine Neuwagen leisten können oder Land- und Kleinstadtbewohner die mehr Reichweite brauchen als die Elektromobilitaet auf absehbare Zeit bietet, schauen muessen wie sie bleiben.
Um Land- und Kleinstadtbewohner geht es bei den Sperrungen aber schlicht und ergreifend nicht. Sich innerhalb einer Großstadt mit dem Fahrrad, zu Fuß oder per ÖPNV fortzubewegen ist auch heute schon günstiger, als dies mit dem PKW zu tun.
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Deshalb waere ich primaer fuer besseren und billigeren ÖPNV.
Konzepte wie eine Citymaut könnte wunderbar in die Finanzierung des ÖPNV einfließen. Bezahlen würden dies zum Großteil die Besserverdiener bzw. diejenigen, die nicht auf den PKW verzichten wollen. Dafür muss das Rad auch nicht neu erfunden werden, eine ganze Reihe von Großstädten hat derartiges bereits umgesetzt, teilweise vor Jahrzehnten.