Beiträge von rasputin

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    Original geschrieben von Nezhoni
    Schön dass Du das beurteilen kannst. Die Planungen für Stuttgart 21 laufen schon ewig, und wie lange wurde das Ganze durch Pfennigfuchserei und Spießbürgertum aufgehalten?


    Dann schau doch einfach mal nach, für wann das Projektende ursprünglich geplant war - ganz ohne Pfennigfuchserei und Spießbürgertum. Dann wirst auch du feststellen, dass für das Jahr 2014 keinesfalls die Rede von "fast fertig" war.

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    Original geschrieben von Nezhoni
    Ohne dieses ewige hin und her könnte Stuttgart21 schon fast fertig sein...

    Solltest du das auch nur halbwegs ernst meinen, dann hast du dich absolut unzureichend informiert.



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    Original geschrieben von pithein
    Pendler müssen beim Umsteigen Umweg in Kauf nehmen.
    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung…55-b400-186a7841861c.html

    Ich bin gespannt, wie sich das in der Realität auf die behelsmäßig eingerichteten Fernbahnsteige auswirkt. Ich fahre mindestens zwei Mal pro Woche mit dem ICE, finde es aber schon jetzt, gerade zu Stoßzeiten, sehr nervig. Man muss leider innerhalb des Bahnhofs deutlich mehr mehr Zeit mitbringen. Immerhin, ich bin durch den morgendlichen Spaziergang dann wach - man muss ja inzwischen gefühlt bis Bad Cannstatt laufen, um in den Zug einsteigen zu können :D

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    Original geschrieben von Tetovar
    Wir hatten mal bei uns im Geschäft eine VZTA beantragt. Es kam nach 3 Wochen ein Schreiben, dass die Bearbeitung "aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens" bis zu 6 Monate (!!) dauern kann. Soviel dazu.


    Du weißt aber, dass im Rahmen der VZTA ein wasserdichtes Rechtsgutachten erstellt werden muss, oder? Das erklärt zwar die 6 Monate nicht unbedingt, aber mit einer kurzen Reaktionszeit zu rechnen, ist etwas blauäugig ;)

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    Original geschrieben von c-walt
    Projekte, auch noch Großprojekte, geplant auf Basis von "worst case"-Annahmen, die würden mir mein Management nur so um die Ohren schlagen und ich hätte mir vor Jahren bereits einen neuen Job suchen können. :rolleyes:


    Das ist doch letztendlich die Krux an Großprojekten. Wären im "Top"-Management nicht so häufig kurzsichtige (weil z.B. von Boni getriebene) Pfeifen zugegen, dann würde seriöser kalkuliert werden. Als ich mein Haus gebaut habe, wurde (natürlich!) auch der Fall der Fälle (z.B. mein Tod bzw. der der Partnerin, Berufsunfähigkeit etc) berücksichtigt. Im privaten Umfeld dürfte der Hausbau ein absolutes und einmaliges Großprojekt darstellen.


    Derartige Situationen nicht in der Planung zu berücksichtigen ist einfältig (und das ist schon harmlos formuliert). Dass das "Top"-Management vernünftige Planungen mit realistischen Puffern nicht sehen will, ist zwar nachvollziehbar (denn dann würde etliche Projekte schlicht und ergreifend nicht genehmigt werden), macht es aber keinen Deut besser.