Beiträge von rasputin

    Wie vorhergesagt stärkt Merz mit seiner AfD-Rhetorik das Original. Vier Prozent mehr für die AfD in der letzten Umfrage sprechen eine deutliche Sprache.

    Das ist deine Interpretation. Mann kann das auch völlig anders interpretieren, siehe auch folgendes Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:

    Zitat

    In der Sonntagsfrage sinken die Sozialdemokraten von Kanzler Olaf Scholz um vier Prozentpunkte auf 15 Prozent


    Union, die um einen Punkt auf 29 Prozent zulegt


    Auch der zweite Regierungspartner, die Grünen, verliert zwei Prozentpunkte

    Das lässt die Interpretation zu, dass die Bevölkerung mit den (Nicht-)Plänen insbesondere der Grünen und der SPD nicht zufrieden ist. Ergo: SPD und Grüne stärken die AFD.

    Ja, für Deutschland geben die es nicht an. 55,2 Mrd. für Europa. Wie viel davon wohl auf Deutschland entfällt?

    Doch, auch für Deutschland wird es angegeben: 36 Milliarden

    Und gleichzeitig die Einnahmen- müssen ja am Ende des Jahres deckungsgleich sein.;)

    Wobei natürlich allein knapp 41,6 Mrd € der ‚Einnahmen’ neu aufgenommene Schulden waren…

    Die Steuereinnahmen und die Ausgaben sind in der Regel nicht deckungsgleich und müssen das auch gar nicht sein. Es gibt dann entweder ein

    Haushaltsdefizit - oder einen Haushaltsüberschuss. Das hast du mit den neu aufgenommenen Schulden im Prinzip auch schon angedeutet ;)


    Einen ausgeglichenen Haushalt wird man nur höchst selten erleben.

    Wenn man sich anschaut wie sich die Börsen"werte" und die Realwirtschaft entwickeln, muss man zwangsläufig resümieren, dass sich der Finanzmarkt längst von der Realwirtschaft entkoppelt hat

    In die Kurse sind die angenommenen zukünftigen Entwicklungen eingepreist. Und ja, das ist ein Auf und Ab. Das nennt sich Volatilität.

    bis zum nächsten Crash, der die aufgeblähten Kurse wieder nach unten korrigiert. Ein möglicher Frühindikator für den nächsten Crash könnte dabei sein, wie intensiv potentielle Kleinanleger umworben werden. Deren Vermögen wird dann rasiert, während institutionelle Anleger mit kaum durchschaubaren Kram auf fallende Kurse setzten und sich auf Kosten der Kleinanleger dumm und dämlich verdienen.

    Wenn man prognosefrei, breit gestreut und langfristig investiert, kann einem die Volatilität recht egal sein. Auch als Kleinanleger. Das geht auch schon mit ein paar Euro pro Monat.


    Im Crash werden nicht zwangsläufig die Kleinanleger rasiert. "Nur" diejenigen, die in Angst und Panik verkaufen (das sind dann oft dieselben, die vorher in Gier gekauft haben). Ich, ebenfalls ein Kleinanleger, kaufe dann eher verstärkt nach. Wenn Butter im Supermarkt zum halben Preis angeboten wird, sagt doch auch keiner "das ist mir jetzt zu billig"...


    Insofern freue ich mich, wenn die Kurse steigen - aber auch wenn sie fallen. Denn dann bekomme ich viele Stücke Butter zum schmalen Preis. Und im langfristigen Durchschnitt steigen die Kurse sowieso.


    Anders ist das bei Geld auf dem Konto. Das verliert im langfristigen Durchschnitt beständig an Wert. Du bist mit deiner Skepsis in Deutschland allerdings in "guter" Gesellschaft. Der durchschnittliche Michel (und auch der Kanzler) sieht das ähnlich wie du - weshalb wir hinsichtlich unserer Vermögen in Deutschland im EU-Vergleich (aber nicht nur da) so schlecht dastehen.

    Danke. Ich zitiere mal die von Dir verlinkte Seite: 150 Milliarden

    Deshalb fragte ich dich ja: Auf Deutschland bezogen? Die 150 Milliarden sind die weltweite Schätzung (betraf ja nicht „nur“ Deutschland).


    Dann aber doch wohl bezogen auf die Gesamzeinnahmen von Bund und Ländern zusammen, oder? Die Gesamteinnahmen des Jahres 2024 im Bundeshaushalt waren ja ‚nur‘ 476,8 Mrd €.

    Ja, ich habe die Steuereinnahmen aus Bund und Ländern als Relation herangezogen: https://de.statista.com/statis…nd-und-laender-insgesamt/


    Das, was du verlinkt hast, sind mit 476,8 Mrd € nicht die Einnahmen, sondern die Ausgaben des Bundes ;)

    Long Story short: Staatsschulden werden ausschließlich mit dem Sozialsystem gleich gesetzt, alles was für Unternehmen gut ist und Dividenden bringt ist gut, Reiche höher besteuern ist doof, kein Geld ins Börsencasino tragen ist auch doof.

    Dein Kommentar deutet in erster Linie darauf hin, dass du die Aussagen fehlinterpretierst bzw. die falschen Schlüsse ziehst. Dass du immer wieder vom „Börsencasino“ sprichst verdeutlicht dies. Und ja, kein Geld in die Realwirtschaft zu investieren ist doof. Nur von Umverteilung kann kein Staat der Welt langfristig (ggf. nichtmal mittelfristig) überleben.