Anders als der Videotitel vermittelt, handelt es sich um ein sachliches Gespräch, in dem verschiedenste innen-, außen-, sozial- und wirtschaftspolitische Themen behandelt werden.
Beiträge von rasputin
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Merz hat genau die Reaktion von SPD und Grünen bekommen die er fest geplant hat, sonst wären die Gesetzesentwürfe, oder das was davon bisher an die Öffentlichkeit gedrungen ist, anders ausgestaltet worden. So ist völlig klar, dass man es nicht nur auf eine Zustimmung der AfD ankommen lässt, sondern sie gerade zu einfordert.
„Die Brandmauer ist gefallen“ jubelt Alice Weidel bereits. Was braucht es eigentlich noch um zu aufzuzeigen, in welches Fahrwasser sich die Unionsparteien da begeben?
Mit deiner Strategie (also wenn sich Union, SPD, Grüne und meinetwegen die FDP diese zueigen machen würden) prophezeie ich, dass die AFD bei der darauffolgenden Bundestagswahl die absolute Mehrheit erhalten würde. Ich will das nicht.
Da ist es mir allemal lieber, wenn die Union hinnimmt, dass das eine oder andere Vorhaben mit Stimmen (auch) der AFD zustande kommt. Zur Demokratie gehört nunmal dazu, dass die AFD in den Bundestag gewählt wurde und dementsprechend abstimmen darf. Mir gefällt das auch nicht - aber die Zusammensetzung des Parlaments ist nunmal so, wie die wahlberechtigte Bevölkerung es wollte.
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Schmuddelkinder ist noch viel zu nett. Mit einer Partei die vom Verfassungsschutz bundesweit als rechtsextremer Verdachtsfall, und in drei Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, arbeitet man nicht zusammen. Das ist ein demokratischer Grundkonsens, den die CDU/CSU, Merz und Söder gerade verlassen.
Aktive Zusammenarbeit mit der AFD auf der einen Seite und es zu akzeptieren, wenn sie den Vorhaben der CDU zustimmen auf der anderen Seite, sind für mich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Nach deiner Interpretation könnte die AFD jegliches Vorhaben einer anderen Partei schlicht dadurch "stoppen", indem sie einfach Zustimmung ankündigt (und die ursprünglich einbringende Partei es dann in der Folge beerdigt).
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Es steht dir frei, selber Vermieter zu werden und in Mutter Theresa Manier Preise aufzurufen, die nur dem Mieter nutzen.

Inwiefern die 50€ pro Monat „zu teuer“ sind, kann hier außerdem ohnehin keiner beurteilen. Denn das hängt neben anderen Faktoren auch davon ab, wie hoch die Kosten für die Installation gewesen sind. Es kann freilich jeder individuell zu dem Schluss kommen, dass es ihm persönlich zu viel ist (wäre). Wie schon mehrfach erwähnt: dem tatsächlichen Mieter ist es offensichtlich nicht zu viel.
Und selbstverständlich schaut der Vermieter danach, dass sich die Investition für ihn rentiert. Er ist schließlich nicht die Wohlfahrt, sondern er will mit der Immobilie insgesamt seine zu erwartende Rentenlücke verkleinern.
Trotzdem ist 50€ im Monat ein Haufen Holz. Wenn der Mieter 10 Jahre in der Wohnung bleibt sind das 6000€.
Damit wäre die Investition des Vermieters noch nicht abgetragen. Es ist nicht immer damit getan, einfach eine Wallbox an die Wand zu hängen und anzuschließen.
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Nutzt hier jemand die „AutoCharge“ Funktion von EnBW und hat Erfahrungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit (ist diese vergleichbar mit der ähnlichen Funktion bei Tesla)?
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Interessant, dass manche glauben, Anbieter müssten immer alles superbillig und für jeden passend anbieten.
Habe ich das auch nur ansatzweise angedeutet, dass ich es so sehe?
Da scheint ein Missverständnis vorzuliegen.Aber egal, lassen wir das. Denn:
ZitatAber wir haben Vertragsfreiheit. Wenn ein solcher zustande kommt, ist das also angemessen.
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Nochmal: beim nächsten Mieter wird das in der Miete eingepreist und ist somit uninteressant. Zumal Du vom worst case Szenario ausgehst dass der aktuelle Mieter (der das ja abgesprochen hat) auszieht _deutlich_ bevor die wallbox ‚abbezahlt‘ ist, was - gerade weil es vereinbart wurde - sicherlich sehr unwahrscheinlich ist.
Warum sollte es uninteressant für Mieter sein, „nur“ weil es eingepreist wird? Natürlich wird es eingepreist, da sind wir uns vollkommen einig. Der höhere Mietpreis macht die Miete jedoch uninteressanter für einen Teil der Mieter, insbesondere für den Teil, der keine Verwendung für einen Teil der Mietsache hat.
Und ebendiesen Umstand hat der Vermieter natürlich ebenfalls eingepreist.
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Das ist insofern Unsinn weil er die Wohnung auch dann vermieten wird wenn der Mieter kein Elektroauto fährt. Er macht die Immobilie aber interessanter für Elektroautofahrer. Beim nächsten Mieter schlägt er die 50€ auf die Miete auf und das Thema ist durch. Dann ist die wb einfach da, ob der Mieter sie nutzt oder nicht.
Ein Mieter ohne (Elektro-)Auto wird ggf. nicht bereit sein den Aufpreis zu bezahlen. Insofern schränkt das den potentiellen Kreis der Mieter ein.
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Na ja, finde das auch viel. Dass man sich beteiligt wenn man das möchte, keine Frage aber 50€? Die Investition kann er abschreiben, mit diesen Zusatzkosten hat er die Wallbox nach spätestens zwei Jahren raus und hat seine Immobilie aufgewertet/attraktiver gemacht. Beim nächsten Mieter wird er die Miete nochmal entsprechend erhöhen. Winwin für den Vermieter

Sehe ich nicht so. Der Vermieter trägt das Risiko bei dieser Investition - was ist z.B. wenn der nächste Mieter kein Elektroauto (und auch keine Kaufabsicht) oder gar kein Auto hat? Dann steht der Vermieter mit seiner Wallbox da, hat aber keinen Mieter (dafür) mehr. Das meinte ich zuvor mit "Mietausfallrisiko". Und eben dieses Risiko wird eingepreist.
Zeit und zusätzlichen Aufwand für den Vermieter kostete es allemal. Man kann es als zu viel empfinden - der konkrete Mieter tut das offensichtlich nicht.
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Die Alternative zur Wallbox ist nicht öffentliches Laden sondern Benzin. Öffentliches Laden ist mir zu viel Aufwand.
Die Wallbox wurde ja auch nicht für dich installiert, sondern für den tatsächlichen Mieter. Für diesen rechnet es sich offensichtlich, sonst wäre sie erst gar nicht installiert worden.