Beiträge von rasputin

    Nochmal: beim nächsten Mieter wird das in der Miete eingepreist und ist somit uninteressant. Zumal Du vom worst case Szenario ausgehst dass der aktuelle Mieter (der das ja abgesprochen hat) auszieht _deutlich_ bevor die wallbox ‚abbezahlt‘ ist, was - gerade weil es vereinbart wurde - sicherlich sehr unwahrscheinlich ist.

    Warum sollte es uninteressant für Mieter sein, „nur“ weil es eingepreist wird? Natürlich wird es eingepreist, da sind wir uns vollkommen einig. Der höhere Mietpreis macht die Miete jedoch uninteressanter für einen Teil der Mieter, insbesondere für den Teil, der keine Verwendung für einen Teil der Mietsache hat.


    Und ebendiesen Umstand hat der Vermieter natürlich ebenfalls eingepreist.

    Das ist insofern Unsinn weil er die Wohnung auch dann vermieten wird wenn der Mieter kein Elektroauto fährt. Er macht die Immobilie aber interessanter für Elektroautofahrer. Beim nächsten Mieter schlägt er die 50€ auf die Miete auf und das Thema ist durch. Dann ist die wb einfach da, ob der Mieter sie nutzt oder nicht.

    Ein Mieter ohne (Elektro-)Auto wird ggf. nicht bereit sein den Aufpreis zu bezahlen. Insofern schränkt das den potentiellen Kreis der Mieter ein.

    Na ja, finde das auch viel. Dass man sich beteiligt wenn man das möchte, keine Frage aber 50€? Die Investition kann er abschreiben, mit diesen Zusatzkosten hat er die Wallbox nach spätestens zwei Jahren raus und hat seine Immobilie aufgewertet/attraktiver gemacht. Beim nächsten Mieter wird er die Miete nochmal entsprechend erhöhen. Winwin für den Vermieter ;-)

    Sehe ich nicht so. Der Vermieter trägt das Risiko bei dieser Investition - was ist z.B. wenn der nächste Mieter kein Elektroauto (und auch keine Kaufabsicht) oder gar kein Auto hat? Dann steht der Vermieter mit seiner Wallbox da, hat aber keinen Mieter (dafür) mehr. Das meinte ich zuvor mit "Mietausfallrisiko". Und eben dieses Risiko wird eingepreist.


    Zeit und zusätzlichen Aufwand für den Vermieter kostete es allemal. Man kann es als zu viel empfinden - der konkrete Mieter tut das offensichtlich nicht.

    600€ pro Jahr für die Nutzung einer Wallbox, die ihm nicht mal gehört?. Alter Schwede. Dafür bekommt man schon einiges an Benzin.


    Nachtrag: Blick in meine Aufzeichnungen. Ich habe in den letzten 12 Monaten etwa 750€ für Benzin ausgegeben. So billig kann der Strom gar nicht werden, damit sich das unterm Strich rentiert.

    Natürlich legt der Vermieter die Kosten für Anschaffung, Installation, Wartung, ggf. Versicherung, Mietausfallrisiko, Rücklage für Ersatzbeschaffung etc. auf den Mieter um. Was hast du denn erwartet - etwa dass der Vermieter das alles dem Mieter "schenkt"? :/Wir reden hier von einer Investition von mehreren tausend Euro.


    Und zur Klarstellung: es war der Wunsch des Mieters, es wurde ihm nicht aufgedrängt.

    Ein Freund hat übrigens kürzlich eine Garage, die er zusammen mit einer Wohnung vermietet, auf Bitte des Mieters mit einer Wallbox ausstatten lassen (BTW eine Mennekes Amtron 4You mit 22 kW). Der Strom läuft wohl über den der Wohnung zugeordneten Zähler.


    Im Gegenzug haben sie sich auf die Änderung des Mietvertrags für die Garage geeinigt. Die Kosten der Garage für den Mieter steigen um 50 € pro Monat. Natürlich exklusive Strom, der über die Nebenkosten abgerechnet wird.

    ansonsten wäre es genial den Parkplatz mit Solar zu überdachen und den erzeugten Storm für 25cent an Kunden zu verkaufen statt ihn für <6cent einzuspeisen. In Verbindung mit einen (im preis fallenden) Batteriespeicher ließe sich gutes Geld verdienen.

    Ein Supermarkt muss aber auch erstmal die Investition außerhalb der eigenen Kernkompetenz stemmen können (und wollen). Ist ja auch alles kein Selbstläufer, sondern man braucht jemanden, der sich um Wartung, Abrechnung, steuerliche Aspekte (die sich laufend ändern können) uvm. kümmert.

    Das GEIG, oder warum auf vielen Supermarktparkplätzen immer noch keine Ladesälen zu finden sind. Aus der verGEIGt-Abteilung.

    Ich habe das Video nach ca. 10 Sekunden abgeschaltet - diese nah am Heulen liegende Tonlage ertrage ich morgens nicht <X Kritik am GEIG ist legitim, allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass bei strikteren Vorgaben zur Errichtung von Ladesäulen jemand anderes jammern würde. Zum Beispiel die Betreiber der Supermärkte bzw. deren Interessenvertretungen. Ich finde es durchaus vernünftig, dass die Vorgabe mit ohnehin stattfindenden Baumaßnahmen kombiniert wurde. Das ist effizienter, als kunterbunt überall den Boden aufzureißen.


    Und am Ende bezahlt es sowieso der Verbraucher, denn die Supermärkte preisen die Kosten für Errichtung und Betrieb der Ladesäulen selbstverständlich ein.

    Einfach mal chatopenai.de folgendes eingeben und staunen.


    "Erstelle mir einen Überblick von europäischen Projekten chinesischer Firmen aus dem Bereich der E-Mobilität und Batteriezellenfertigung die wieder abgesagt wurden"


    SVolt, die gleich zwei Batteriewerke in Deutschland geplant haben, fehlt in der Liste die ich bekommen habe noch.

    Das finde ich wenig erstaunlich - auch ganz ohne den Kontext „Kriegsvorbereitungen“. Der rechtliche und politische Rahmen, wirtschaftliche Bedingungen (Löhne, Steuern, etc.), Gewerkschaften usw. haben ein Klima geschaffen, das Europa und Deutschland im Speziellen wenig attraktiv für Investitionen, insbesondere in neuen Geschäftsfeldern, macht.


    Russisch könnte zu einer aussterbenden Sprache werden ;)