Beiträge von rasputin

    Massives Datenleck beim Volkswagen-Konzern:

    Die GPS-Daten von rund 800.000 Elektrofahrzeugen waren monatelang ungeschützt in einem Amazon-Cloud-Speicher zugänglich.

    Betroffen sind Fahrzeuge der Marken VW, Seat, Audi und Skoda in Deutschland, Europa und weltweit. Das Datenleck ermöglichte es Unbefugten, detaillierte Bewegungsprofile der Fahrzeugnutzer zu erstellen.

    Der Chaos Computer Club warnte Volkswagen.

    Viele der Fahrzeugdaten konnten mit den Namen und Kontaktdaten der Fahrer, Eigentümer oder Fuhrparkverantwortlichen in Verbindung gebracht werden.

    Wenn da mal nicht die nächste Klagewelle auf VW zurollt...

    Darf ich hier mal eine "blöde" Frage stellen?

    Ich habe Wertpapiere in einem Fond (thesaurierend)

    Diese Jahr sollte ich Vorabsteuer zahlen, allerdings ist seit fast 10 Jahr kein Stück mehr in meinem Depot dazugekommen, heisst keine "Dividende" bzw. Stücke. Hat jemand eine Idee wie das kommt. Die Fondsgesellschaft selbst gibt keine Auskünfte.

    Ich habe die Frage ehrlich gesagt noch nicht verstanden ;) Du hast einen aktiv verwalteten Fonds (z.B. Deka)? Und du hast in den letzten Jahren keine Anteile mehr dazu gekauft? Und nun wunderst du dich, dass "trotzdem" die Vorabsteuer fällig wird? Habe ich das richtig verstanden?

    Oh Gott, das ist ja noch viel schwammiger formuliert als ich gedacht habe. Was ist "nach dem 1. Januar 2025"? Da ist zwischen "2. Januar 2025" und "St. Nimmerleinstag" alles möglich, denn eine Frist, bis zu dem der Ladepunkt verfügbar sein muss, steht da nicht.

    Das ist doch halb so wild (wenn überhaupt). Der Fokus liegt eben auf Neubauten und Gebäuden, in/an denen ohnehin Maßnahmen durchgeführt werden (größere Renovierung).


    Denn natürlich werden jetzt nicht überall gleichzeitig Ladepunkte geschaffen. Was auch gar nicht funktionieren würde. Warum sollte man mit Kanonen auf Spatzen schießen? Erstmal werden die niedrig hängenden Früchte geerntet, also dort, wo eh in größerem Umfang gebaut wird. Ich finde das vernünftig.

    Außerdem ist nirgends definiert was eine "größere Renovierung " ist. Wenn der Viermieter sich stur stellt, und sagt, "das ist keine größere Renovierung", kann man ihn nur noch verklagen.

    "Nirgends" - außer in dem zitierten Gesetz direkt ;)


    Zitat

    § 2 Begriffsbestimmungen


    Nr. 5 „größere Renovierung“ die Renovierung eines Gebäudes, bei der mehr als 25 Prozent der Oberfläche der Gebäudehülle einer Renovierung unterzogen werden

    Der Abschnitt zu Nichtwohngebäuden ist ein Rohrkrepierer. Laut dem müssten an praktisch allen nennenswerten Supermärkten ab 1. Januar 2025 Ladepunkte zu finden sein. Ich kann an den Märkten in meiner Umgebung (Aldi, DM, Lidl, Rewe, Wasgau) noch nicht einmal Vorbereitungen erkennen.

    Das steht dort so nicht:


    Alle, die (insbesondere) thesaurierende ETFs im Depot liegen haben, sollten dran denken, dass im Januar die Vorabpauschale bzw. die Steuer darauf fällig wird. Also haltet ausreichend Geld für die Steuer auf dem jeweiligen Verrechnungskonto bereit ;)


    Bei Aktien-ETFs sind es grob 33 € pro 10.000 €.

    Volle Zustimmung. Niemand nimmt die Probleme der Mieter (noch mal zur Erinnerung, die Mehrheit der Bevölkerung) ernst.

    Welche Probleme haben „die Mieter“ denn hinsichtlich Elektroauto? Diejenigen, bei denen es mit einem solchem Fahrzeug - aus welchem Grund auch immer - aktuell nicht passt, kaufen sich keines. So lange bis es passt. Man muss sich ja nicht den ganzen Tag mit hypothetischen Problemen auseinandersetzen.


    Hast du vor, dir in den nächsten ein oder zwei Jahren ein Elektroauto zu kaufen? NEIN. Ergo: du hast gar kein Problem (zumindest nicht hinsichtlich Elektroauto).

    Es geht als nicht um meine persönlichen Bedingungen. Noch mal: Mehr als die Hälfte (für dich, die Mehrheit) der Bevölkerung Deutschlands lebt zur Miete. Dennoch beachtet die Politik die Mieter nicht. Ist das so schwer zu verstehen?

    „Die Politik“ hat die Mieter durchaus auf dem Schirm, da bin ich mir sicher. Aber es geht eben nicht alles gleichzeitig und sofort. Ich finde es daher nachvollziehbar, dort anzufangen, wo es vergleichsweise einfach und schnell geht. Mietwohnungen, wo die Schaffung von Lademöglichkeiten komplexer (u.a. WEG) ist, als in einem Einfamilienhaus, werden u.a. deshalb bislang nicht priorisiert. Selbst bei den ach so privilegierten Eigentümern wird es noch dauern, bis eine erhebliche Durchdringung mit Elektroautos erreicht wird.


    Würde dein Vermieter eine Wallbox an deinem Parkplatz installieren, würdest du doch auch wieder motzen - z.B. weil die Miete erhöht wird, obwohl du gar kein Elektroauto hast und folglich gar keine Verwendung dafür hast.


    Ich muss übrigens irgendwas total falsch gemacht haben. Mein Eigenheim gab es nämlich nicht zum Nulltarif. Das hat einen Haufen Geld gekostet. Manche deiner Postings erwecken den Eindruck, als würdest du glauben, ein Eigenheim gäbe es geschenkt.

    Antwortest du nur, oder liest du auch was ich schreibe? Stichwort Wallboxen für Mieter, Stichwort Ladewucher und Ladekartenzirkus an öffentlichen Säulen. Darum soll sich die Politik mal endlich kümmern, damit wir Rahmenbedingungen bekommen, die E-Autos für die Masse interessant machen. So lange solche Grundvorraussetzungen nicht gelöst sind, wird das nichts.

    Du hast allerdings immer noch nicht erläutert, wie das nennenswert etwas an der Situation der deutschen Automobilindustrie verbessern soll. Für diese spielt nämlich der deutsche Markt eine nachgeordnete Rolle.




    Hier auf den P+R Ladeplätzen (AC) hier kann man den ganzen Tag kostenlos stehen bleiben.

    Ist hier am Kleinstadtbahnhof ebenso :thumbup:

    Mit Verlaub, ist das immer noch nicht angekommen? Das sind zwei Seiten der selben Medaille.

    Das ist deine Meinung - was noch lange nicht bedeutet, dass sie den Tatsachen entspricht. Deswegen war ja offen, was überhaupt deine Frage ist.


    Denn, mit Verlaub, der deutsche Automarkt ist viel zu klein und unbedeutend, als dass hiesige Rahmenbedingungen das Ruder herumreißen könnten (bzw. die deutsche Autoindustrie ist viel zu groß, um vom hiesigen Markt leben zu können). Das ist allenfalls ein Tropfen auf dem glühend heißen Stein. In der Autoindustrie haben zu viele zu lange die Vogel-Strauß-Taktik angewandt und sich auf der Vergangenheit ausgeruht.


    Wenn die deutsche Autoindustrie in Zukunft in vergleichbarem Maße bedeutend bleiben soll, so muss sie die großen Automärkte zumindest in Teilen zurückerobern. Das wird nach der langen Phase des Dornröschenschlafs schwer. Und da ein BEV bekanntermaßen weniger komplex ist, wird schlicht ein erheblicher Teil der bisherigen Arbeitsplätze überflüssig. Ein Ansatz wäre die schnellere Anpassung die geänderte Nachfrage, u.a. ein beschleunigter Ausbau der E-Modellpalette, insbesondere in preissensiblen Segmenten und den stark wachsenden Märkten für Elektrofahrzeuge. Anpassung der Fahrzeugmodelle an die Bedürfnisse und Vorlieben regionaler Märkte (z. B. China setzt zunehmend auf Technologie und smarte Features in Autos. Ob "wir" das für notwendig erachten ist irrelevant. Für zig Millionen Kunden ist es offensichtlich ein Kaufargument). Investitionen in Forschung und Entwicklung, Verkürzung von Entwicklungszyklen, um schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können. Kostensenkung durch u.a Effizienzsteigerung in der Produktion, durch Automatisierung, durch Optimierung der Lieferketten. Jedoch wird auch dies unweigerlich zum Verlust von Arbeitsplätzen führen. Die deutsche Automobilindustrie ist zu aufgebläht und ineffizient. Sie reagiert behäbig wie eine gigantische Behörde.


    "Die eine", einfache und schmerzfreie Lösung gibt es nicht. Wahrscheinlich gab es sie nie. Wenn man dann aber auch noch 5 - 15 Jahre zu spät anfängt, wird es unweigerlich noch schwerer.