Beiträge von rasputin

    Was ist daran nicht rational? Wenn wir EnBW, Aral und Shell dieses Spiel durchgehen lassen, werden wir uns langfristig nach den heuten Wucherpreisen noch die Zunge lecken.

    Angst vor der Zukunft und hypothetischen Szenarien empfinde ich nicht als rational.


    Entscheide dich bitte auch mal: Gibt es einen Ladekarten-Zoo (weil so viele verschiedene Anbieter) oder steuern wir auf ein Mono/Oligopol zu?

    Ja, natürlich. Grundgebühr. Kennt jeder Fahrer eines Benziners/Diesels..... nicht. Die Kombination aus Grundgebühren und hohen Roamingpreisen der großen CPO sind letztlich nur ein Mittel der Abschottung, Wettbewerbsverhinderung und letztlich Monopolisierung des Marktes, da kleinere Anbieter so nicht mehr Überlebensfähig sind.

    Was hast du an "rational auf Kostenbasis betrachten" nicht verstanden?


    Du kannst Grundgebühren ja doof finden (so wie ich auch). Aber dann braucht man nicht über die Preise jammern.

    Der Normale Preis ist ~30Cent/kWh, das zahlt ein Eigenheimbesitzer ohne Solar, und damit rentiert sich ein E-Auto schon bei durchschnittlicher Jahresfahrleistung trotz höherem Anschaffungspreis.


    Ladesäulen kosten natürlich den Betreiber auch Geld, daher würde ich mal je nach Ladeleistung 40-50Cent/kWh als akzeptabel betrachten

    Das finde ich nachvollziehbar :thumbup: Ist sicherlich nicht immer und überall der Fall - aber lässt sich auch jetzt ohne nennenswerten Aufwand realisieren (z.B. bei unseren Stadtwerken, EnBW oder Tesla - auch für Fremdmarken).


    Dass für manche Ladetarife eine Grundgebühr fällig wird, würde ich ganz rational auf Kostenbasis betrachten: wenn ich so wenig fahre, dass sich die Grundgebühr (z.B. bei Tesla für Fremdmarken: 9,99 € oder EnBW Tarif "M": 5,99 €) nicht rechnet, dann spielt der Preis pro kWh regelmäßig eine zu vernachlässigende Rolle.


    Ja, ich finde Grundgebühren auch doof (insbesondere aus Sicht der Anbieter, weil es für potentielle Kunden eine Eintrittshürde darstellt), aber würde das wie gesagt schlicht kostenbasiert und nicht emotional betachten.


    Stichwort Skaleneffekte. Das selbe Problem besteht bei den Autos an sich. Um große Stückzahlen zu verkaufen, müssten die Preise runter. Die Preise gehen aber erst mit den großen Stückzahlen runter.

    Daher werden Verbrenner (sinkende Stückzahlen) in den nächsten Jahren im Verhältnis immer teurer werden. Teilweise gibt es ja quasi schon Parität (z.B. Golf vs. ID.3 - gehen beide derzeit bei knapp 30.000 € los. Dass preislich beides keine Volkswagen sind, ist ein anderes Thema).

    Wer sich mit den Kosten der Stromerzeugung (gebauer: sog. "Gestehungskosten") beschäftigen möchte, kann mal einen Blick in die Studie des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme werfen: https://www.ise.fraunhofer.de/…df?utm_source=chatgpt.com


    Auf Seite 2 sieht man eine grafische Gegenüberstellung der verschiedenen Energieträger. Kernkraft hat den mit Abstand größten Ausschlag nach oben - und das, obwohl sogar die Endlagerung nicht eingepreist ist. Da käme also nochmal der eine oder andere Cent je kWh dazu.

    Zu erwartende Reaktion. Ernsthaftes fällt Dir nicht zu dem Artikel ein? Ist immerhin ein Staatsmedium, somit sind die Angaben geprüft und valide.


    Ist das die Reaktion auf ein tatsächlich existentes Problem? Ernsthaft?

    Du pauschalisierst in deinen Postings bis zur Unkenntlichkeit und erhebst deine persönliche Wahrnehmung zum allgemeingültigen Fakt. Und dann erwartest du ernsthafte Antworten? In dem Artikel steht übrigens nichts, das deine Behauptungen untermauert. Hast du ihn überhaupt vollständig gelesen, oder nur die Überschrift?

    So ist es. Habe vor Weihnachten öfter meine Nichte zur Schule gebracht, unfassbar was da so abgeht. Ich möchte heute weder jung sein, noch Kinder in diese Welt setzen.

    Das belegt ja letztlich nur, dass du genauso schlecht rechnen kannst, wie Benz-Driver ^^


    Vielleicht nach Weihnachten die Nichte nicht nur zur Schule, sondern in die Schule begleiten? ^^


    P.S.: Ihr seid doch hoffentlich mit dem Rad gefahren?