Beiträge von RA Fries

    Re: Re: Re: Kundenansturm O2


    Zitat

    Original geschrieben von giles_gs
    denen habe ich gesagt was es kostet. Für die eine 19cent, sie hatte ihre alte Prepaidkarte abgeschafft und O2 wegen der günstigen Erreichbarkeit über die Homezone gegenüber einem Discounter vorgezogen. festnetznummer wiegt halt doch mehr für gewisse Kundenkreise als 5cent weniger Minutenpreis.


    Wobei sich dabei die Frage stellt, wie nützlich die Homezone bei Genion in der Praxis tatsächlich ist.
    Meine Erfahrung mit Bekannten zeigt, daß abgesehen von den generellen Netzproblemen vor allem die Zeit für den Rufaufbau locker 15 Sekunden und mehr betragen kann. Ich weiß das mittlerweile und warte, aber ganz ehrlich: ein Großteil der Anrufer geht doch dann wohl von einer Störung aus und legt wieder auf. Wer eine Flatrate nutzen und dadurch außerdem sein Festnetz vollständig ersetzen will, hat somit schnell ein Problem.


    Wie lange dauert der Rufaufbau eigentlich bei T-Mobile@home und Vodafone Zuhause? Erfahrungen?

    Zitat

    Original geschrieben von NokiSung
    Schöner hätte ich den T-Mobile-Niedergang auch nicht ausdrücken können - inzwischen halt ganz auf allgemeinem Magenta-"Qualitäts"-Standard :D


    Ich würde mich dennoch freuen, wenn Du Deine Meinung über T-Mobile anhand von Beispielen belegen würdest.


    Man kann vom Telekom-Konzern halten, was man will, man kann T-Mobile als insgesamt zu teuer oder zu "spießig und beamtenmäßig" empfinden, aber die meisten Nutzer dieses Forums werden mir darin zustimmen, daß die Qualität des Produktes und der Service im Normalfall hervorragend sind. Der Service vielleicht gelegentlich einen Tick schwächer als bei Vodafone, aber insgesamt auch hervorragend.


    Daß es in Einzelfällen natürlich bei jedem Netzbetreiber zu Problemen kommen kann, die bei dem betroffenen Kunden dann einen nachhaltigen negativen Eindruck hinterlassen, ist unbestritten. Jeder der einmal richtig Ärger mit einem Netzbetreiber hatte, wird diesen konkreten NB auf ewig verdammen und niemals weiterempfehlen.


    Die Frage muß daher vielmehr sein, wie eine statistische Gesamtanalyse aussieht, und dabei schneiden alle Netzbetreiber durchweg besser ab als die Mogelprovider. Verträge sind dort einfach streßärmer, da es Fallstricke in den Vertrags- und Tarifbedingungen zumindest nicht in derart exzessiver Form gibt wie bei vielen Mogelprovidern.

    Zitat

    Original geschrieben von NokiSung
    Nur erlebt man seit einiger Zeit bei den Unternehmen o2 und T-Mobile derartig viel Schlechtes, dass man nicht mehr generell sagen kann "gehe direkt zum Netzbetreiber, das ist immer besser".


    So? Wo erlebt "man" denn das?


    O2 hat sicherlich von allen vier Netzbetreibern den schwächsten Kundenservice, ist aber immer noch um Längen besser als jeder Mogelprovider. Ich bin selber alles andere als ein O2-Fan, was hier im Forum auch hinlänglich bekannt sein dürfte. Aber immerhin haben sie faire und durchschaubare Tarife ohne böse Fallstricke, wenden keine Drückermethoden an und selbst der Kundenservice verdient in den meisten Fällen zumindest das Prädikat "bemüht".


    Was Du nun mit T-Mobile für Probleme hattest, weiß ich nicht. Probleme im Einzelfall können überall auftreten, aber generell ist der Service Spitzenklasse. Magentaqualität eben.


    Ich kann jedem nur dringend empfehlen, keine Verträge mit Mogelprovidern abzuschließen. Egal wie billig das Handy ist. Phonehouse und Telco mögen einen erträglichen Ruf haben, auch Debitel gilt gemeinhin noch als gerade so akzeptabel, aber alles andere:


    :flop: :flop: :flop:


    P.S.: Welcher im Bereich Mobilfunk einigermaßen kundige Verbraucher kauft eigentlich heutzutage noch subventionierte (und daher bis zum Erbrechen gebrandete) Telefone? Alle Tests bestätigen doch, daß der normale Kauf eines Telefones und Abschluß eines vergünstigten Card, Eco etc. Vertrages oder einer Discounterkarte im Ergebnis viel günstiger ist!

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Noch sind Telekom-T-Mobile und Telekom-T-Com zwei paar Stiefel, das wird gerade zusammengeschweisst.


    Gesellschaftsrechtlich sind es (noch) zwei verschiedene Unternehmen. Da hast Du völlig recht.


    Hier geht es um die Portierung einer Festnetzrufnummer zu T-Mobile@Home. Diese wird im Festnetz von T-Com geschaltet, nicht im T-Mobile-Mobilfunknetz. Auch bei Vodafone und O2 werden die Festnetznummern ja nicht im jeweiligen Mobilfunknetz geschaltet (wie sollte das auch funktionieren?), sondern im Festnetz von BT.


    Es ist also völlig egal, ob die Rufnummer auf einen echten Festnetzanschluß oder zu T-Mobile@Home portiert wird: technisch handelt es sich um eine (im hiesigen Falle) Rückportierung zum ursprünglichen TNB.


    Wer es nun immer noch nicht glauben will, sollte einfach mal den von T-Mobile bereitgestellten Portierungsauftrag ganz genau lesen. Dort ist z.B. von einer Rufnummernmitnahme in das Netz D 001 die Rede.
    D 001 ist der Netzcode des Festnetzes von T-Com (BT hat z.B. D 012).
    Auch wenn man den unteren Abschnitt des Formulares betrachtet, bemerkt man interessante Dinge, dort ist unter anderem von einer "Rückantwort an die Deutsche Telekom AG" die Rede...


    Also nochmal zu Deinem Problem, gaspode:


    1. Die von .me zitierte Regelung, daß eine Rückportierung zum ursprünglichen TNB immer sofort durchgeführt werden muß, gibt es meines Wissens nicht. Daß .me bislang keine Quelle anführen konnte, spricht ja auch für sich.


    2. Sollte es eine solche Regelung wider Erwarten doch geben, kannst Du unter Verweis darauf eine sofortige Portierung erzwingen, auch ohne den sauteuren Umweg über einen echten Festnetzanschluß gehen zu müssen.


    3. Im Ergebnis wird es also - und soweit meine abschließende Einschätzung zu dieser Frage - auf eine reine Kulanzentscheidung von Vodafone hinauslaufen.

    Zitat

    Original geschrieben von gaspode
    Hmm, der Zeitraum wird aber nicht mit jeder "Weiterportierung" länger, oder? Zumindest sind Verzögerungen beim Rufaufbau erst da seitdem die Nummer mobil ist. Und da kommen natürlich Zeiten für Positionsbestimmung und Signalsierung dazu.


    Nein, natürlich nicht. Solche Verzögerungen sind bei Homezone-Produkten aus den von Dir genannten Gründen völlig normal - egal ob die Rufnummer portiert wurde oder nicht. Allein durch die Portierung entsteht allenfalls eine ganz minimale Verzögerung.



    Das halte ich ehrlich gesagt für Schwachsinn. Bitte Quelle angeben!


    Und selbst wenn es so wäre, müßte gaspode hier nicht für teures Geld einen T-Com-Anschluß bestellen, da eine Portierung zu T-Mobile@Home einer Portierung ins T-Com-Festnetz (also im hiesigen Falle zurück zum ursprünglichen TNB) zu 100 % entspricht! Das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein!

    Zitat

    Original geschrieben von gaspode
    Telekom -> VIAG Interkom -> Telekom -> Hansenet -> Vodafone.


    Ein klarer Fall fürs Guinness-Buch: die am häufigsten portierte Rufnummer! :top:


    Im Ernst: wenn es sich ursprünglich mal um eine Telekom-Rufnummer handelte, sollten zumindest die von hrgajek berschriebenen Routingprobleme nicht auftreten. Die Nummer ist ja dann gewissermaßen wieder in ihrem Heimatnetz geschaltet.
    BTW: Ging eigentlich die Portierung von Hansenet zu Vodafone problemlos über die Bühne? Man hört genau da nämlich so einiges über Routingprobleme...

    Wenn Du die Festnetznummer von Dir aus kündigst, z.B. durch einen entsprechenden Tarifwechsel, ist sie für immer weg. Das ist nun einmal so.


    Um eine Portierung durchführen zu können, ist es immer erforderlich, daß der aufnehmende (also der neue) Teilnehmernetzbetreiber den Vertrag mithilfe des standardisierten Vordrucks kündigt und dabei gleichzeitig den Portierungsauftrag erteilt. Anders geht es nicht (von seltenen Ausnahmen aufgrund irgendwelcher guter Kontakte zu den beteiligten TNB mal abgesehen).


    Was dann mit dem alten Anschluß geschieht, ist allein Sache des abgebenden TNB. Normalerweise wird dieser komplett gekündigt, bei Homezone-Produkten wird oft wohl einfach die exportierte Festnetznummer durch eine andere ersetzt (wurde mir hier bezüglich Genion kürzlich erklärt). Sollte Vodafone dies nicht anbieten, werden sie den Portierungsauftrag mit dem Fehler "aVb" an T-Mobile zurücksenden und als neuen Ausführungstermin das Vertragsende angeben. Dem kann T-Mobile entweder zustimmen, oder den ganzen Prozeß erstmal abbrechen und später neu anstoßen.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Evtl. den "Umweg" über einen T-Com-Festnetz Anschluß machen und den Vodadonern gar nix sagen. T-Com kapert die Nummer dann, kann aber sein, daß Vodafone sich verweigert.


    Was sollte das bringen, abgesehen von 59,95 Euro Bereitstellungskosten? T-Mobile portiert die Nummer ggf. ohnehin selbst in das Netz D 001 (Telekom). Ob der Auftrag über T-Mobile oder T-Com läuft, ändert nichts an der Tatsache, daß Vodafone Ärger machen KÖNNTE. Entweder sie stimmen der Portierung zu oder nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Kann auch sein, daß die Nummer zu unterschiedlichen Zielen führt, je nachdem aus welchem Netz später angerufen wird.


    Wenn das passiert, hat irgendein an der Portierung beteiligter TNB Mist gebaut. Solche Fehler lassen sich aber beheben, kosten also vor allem Zeit und Nerven. Bei einer Portierung zur Telekom - und technisch geschieht hier eine solche - treten solche Phänomene wohl eher selten auf.

    Normalerweise erhält man so eine E-Mail von O2 immer dann, wenn die SCHUFA-Abfrage ins Leere lief, weil dort über den Kunden keinerlei Daten gespeichert sind. Damit meine ich nicht Negativmerkmale, sondern die ganz normalen Informationen über vorhandene Bankkonten, Kreditkarten etc., was besonders häufig bei sehr jungen Kunden der Fall ist, die nur über ein "Jugendkonto" verfügen (dieses wird von den Banken häufig gar nicht bei der SCHUFA gemeldet, da es keine Überziehungsmöglichkeit gibt).


    O2 will dann einfach wissen, ob es die Person tatsächlich gibt und ob eventuell unter einer früheren Anschrift Negativmerkmale vorhanden sein könnten (deswegen die Adressen der letzten zehn Jahre).