Beiträge von RA Fries

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Sich selber einen zu generieren wäre wohl Urkundenfälschung.


    So ein Schmarrn.


    Der Code wird nach einem festgelegten Algorithmus aus einigen persönlichen Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, bei Italienern Geburtsgemeinde, bei Ausländern Geburtsstaat) generiert. Ob das - unter Verwendung des gleichen Programmes - in einem Konsulat oder auf der genannten Internetseite geschieht, ist völlig egal. Für manche Behördenangelegenheiten in Italien benötigt man gelegentlich eine kleine Plastikkarte, auf die der Code gedruckt wurde. Nur dann muß man sich an ein Konsulat oder an die zuständige Behörde in Italien (Agenzia delle Entrate) wenden, um diese zu bekommen.


    Urkundenfälschung :rolleyes:

    Sowas ist bei O2 normal. SMS kommen verspätet oder gar nicht an, Anrufe werden trotz Netzversorgung nicht durchgestellt (dafür wird dann die kostenpflichtige Benachrichtigungs-SMS versandt, die freilich nicht immer ankommt) und, und, und.


    Die einzige Lösung ist, bei nächster Gelegenheit zu T-Mobile zu wechseln...

    Das ganze gehört eigentlich ins Prepaid-Forum, aber nun gut.


    Die Vorredner gehen fälschlich davon aus, daß über die SIM-Karte ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde. Dies ist jedoch bei keinem Anbieter der Fall, sondern es erfolgt lediglich eine kostenlose Gebrauchsüberlassung. Von den erwähnten kaufrechtlichen Gewährleistungsvorschriften kann hier keine Rede sein (jedoch ist die Aussage von ganymed grundsätzlich richtig, daß nach sechs Monaten der Käufer den schwierigen Beweis führen müßte, daß die Karte bereits bei Erhalt mangelhaft war).


    Ein SIM-Tausch ist bei allen mir bekannten Mobilfunkanbietern grundsätzlich gebührenpflichtig, 12,50 Euro sind sogar noch verhältnismäßig wenig. In der Regel kann man aber, wenn man guter Kunde ist und das nicht ständig vorkommt, auf Kulanz hoffen. Wir mußten bei T-Mobile noch nie für eine Ersatz-SIM bezahlen.


    Das vorhandene Guthaben und auch eventuelle Sonderkonditionen werden durch einen Tausch nicht beeinflußt. Daran sieht man wieder, wie unsinnig die Formulierung "man habe Guthaben auf der Karte" ist. Das Guthaben ist beim Netzbetreiber im Abrechnungssystem auf einem Kundenkonto gespeichert und NICHT direkt auf der SIM.

    Aufgrund Deiner Schilderung nehme ich an, daß es sich um eine Nahtlosportierung zum Vertragsende handelte (anders macht Vodafone das meines Wissens auch gar nicht). Das läuft normalerweise so, daß die alte Karte am späten Abend des letzten Vertragstages deaktiviert wird und sich zum letzten Male ausbucht. Um Mitternacht wird der Portierungseintrag in der MRDB generiert, von der sich in den folgenden Stunden alle Netzbetreiber die tagesaktuelle Kopie ziehen. Spätestens am nächsten Morgen sollte dies abgeschlossen sein. Die neue SIM wird an diesem Tag, meist auch in den frühen Morgenstunden, aktiviert.
    Das alles klappt fast immer nahtlos.


    Das Problem bei Dir liegt darin, daß die neue SIM offenbar nicht bei Dir eingetroffen ist und deswegen nie aktiviert bzw. sofort wieder deaktiviert wurde (was ja schon aus Sicherheitsgründen erforderlich ist). Solange nun keine aktive SIM für Deine Rufnummer existiert, erhalten Anrufer die genannte Netzansage. Sobald Du die SIM erhalten und - wie bei Vodafone üblich - telefonisch aktiviert hast, wird alles wunderbar funktionieren.

    Zitat

    Original geschrieben von T610-2003
    Wer bezahlt schon seine Mobilfunkrechnung per Überweisung?


    Du würdest staunen. Vielen Kunden ist es immer noch wichtig, selber zu entscheiden, wann wieviel Geld von ihrem Konto verschwindet. Und als Jurist kann ich nur nachdrücklich betonen: gerade bei fehlerhaften Rechnungen ist es immer vorteilhaft, wenn der Anbieter derjenige ist, der sich "sein" Geld holen muß, und nicht Du derjenige bist, der es zurückfordern muß.


    Für Rücklastschriften fallen zunächst seitens des Anbieters immer - teilweise beträchtliche - Gebühren an, die dem Kundenkonto belastet werden. Rechtlich gesehen braucht man die zwar nicht zu bezahlen, wenn die Rückbuchung berechtigt war (z.B. bei fehlerhafter Rechnung), aber es bringt auf jeden Fall einigen Aufwand mit sich, dies durchzusetzen. Gerade bei generell "problematischen" Service-Providern wie Victor Vox.

    Das hängt ganz von Deinem Telefonierverhalten ab. Generell sind Geschäftskundentarife eher etwas für Leute, die mit dem Handy auch wirklich viel telefonieren, und nicht z.B. hauptsächlich SMS schreiben oder so. Wäre also ganz hilfreich, wenn Du mal was dazu sagen könntest.


    Ansonsten gilt tendenziell, daß der BusinessActive wegen der relativ niedrigen Grundgebühr am ehesten für "eigentliche Privatkunden" geeignet wäre. Hier sind aber die Gesprächspreise gegenüber vielen anderen Angeboten - z.B. auch Simyo - nicht konkurrenzfähig. Wirklich günstig sind nur RV-interne Gespräche oder solche zu einer vorher festgelegten Telefonanlage. Schon daran erkennt man, wer die Hauptzielgruppe des Angebotes ist. Wenn Du meist nur kurze Gespräche führst, könnte natürlich die 1/1-Taktung ein Vorteil sein, die es in Privatkundentarifen nicht gibt.


    BusinessProfi ist wahrscheinlich wegen der hohen GG zu teuer, aber wie gesagt hängt das von Deinem Telefonierverhalten ab.


    Alternativ kannst Du als Geschäftskunde auch die Minutenpakete als BusinessRelax mit 10-15 % Rabatt buchen.

    Naja. Also ich hatte mir ja nun auch so eine Simyo-Karte bestellt, in erster Linie, um die Firma bei ihrem Vorstoß zu unterstützen. Wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb, kommt eine echte Nutzung für mich als Geschäftskunden nicht in Betracht.


    Dennoch habe ich Simyo natürlich ausführlich getestet, und bei Gesprächen in Fremdnetze auch gegenüber meiner Rahmenvertragskarte von T-Mobile einiges gespart.
    Mein qualitativer Eindruck war aber mehr als dürftig. In der Großstadt München, wo E-Plus ja eigentlich vom Ausbau her D-Netz-Niveau erreichen sollte, existiert nach wie vor das Problem der miserablen Inhouse-Versorgung. In dem Bürogebäude, wo unsere Kanzlei liegt, ist Telefonieren nur in Fensternähe möglich. Danach nimmt die Feldstärke rapide ab und spätestens auf den Korridoren im Inneren des Gebäudes ist das Netz entweder ganz weg oder hat einen Balken und ist damit zum Telefonieren ungeeignet (kein Verbindungsaufbau möglich oder Gesprächsabbruch). T-Mobile hingegen hat überall mindestens 3 Balken UMTS und meist Vollausschlag GSM (selbst in der Tiefgarage geht zumindest GSM in zufriedenstellender Qualität).
    In Weilheim (etwas südlich von M), wo ich wohne, ist E-Plus selbst outdoor an manchen Stellen bei ein oder zwei Balken (T-Mobile hat fast überall UMTS-Vollausschlag). Auf der A 95 und einigen Bundesstraßen in der Umgebung gibt es bisweilen sogar Funklöcher.


    Noch ein letztes: man hört ja immer, das E-Plus so eine tolle Sprachqualität hätte. Ich habe mittlerweile den Eindruck, daß dies ein rein psychologischer Effekt ist. Durch die ganze Werbelyrik á la "High Quality Net" und "So nah, als wär man da" denken alle, die Qualität müsse ja ganz hervorragend sein.
    Aber selbst bei guter Verfügbarkeit des Netzes ist es mehr als bescheiden. Ich denke, die beste Sprachqualität der deutschen NB hat immer noch T-Mobile. Bei UMTS ist eine Unterschied zum Festnetz nicht mehr hörbar und auch GSM ist dank der EFR-Technik (die gibt es nämlich schon lange nicht mehr nur bei E-Plus...) sauber, klar und störungsfrei.


    Gesamteindruck:
    E-Plus: nach wie vor unbefriedigend
    T-Mobile: :top:

    So ohne weiteres wirst Du diesen Tarif nicht bekommen. Du müßtest einen eigenen Geschäftskunden-Rahmenvertrag abschließen, was zwar prinzipiell schon ab einer Karte geht, aber in jedem Falle die Vorlage eines Gewerbescheines voraussetzt. Hast Du einen solchen nicht, macht T-Mobile da nicht mit. Außerdem würdest Du bei einem RV mit einer Karte wahrscheinlich keine sonderlich tollen Vergünstigungen bekommen (also die Originalpreise von der Website zahlen).


    Alternativ kannst Du natürlich versuchen, in einen bestehenden RV zu kommen. Frag doch mal Deinen Arbeitgeber, ob der einen hat. Es gibt auch manche Vereine und z.B. die großen politischen Parteien, die auch normale Mitglieder in ihren RV lassen.