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Original geschrieben von lanturlu
Das führt mich zu einer Frage: Kann man denn überhaupt schon Videotelefonate von einem Netz in ein anderes führen?
Derzeit bietet es ja nur Vodafone an. Im Ausland gibt es sowas aber schon und hier wird es auch kommen.
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Gibt es für Videotelefonie wenigstens einheitliche Standards?
Ja.
EDIT: Im ISDN-Bereich gibt es mehrere Standards, die jedoch offen sind. Diese arbeiten i.d.R. mit 128 kbps. Im UMTS-Bereich gibt es jedoch AFAIK derzeit nur einen Standard.
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Was ist mit ISDN-Videotelefonen? Diese waren ja in der Tat ein Flop. Ist hier die Entwicklung einer entsprechenden Schnittstelle geplant, damit man diese auch nutzen kann? Oder kommen irgendwann neue Modelle, die kompatibel sind?
Das wird bestimmt kommen (zumindest letzteres). Der technische Aufwand sollte nicht allzu hoch sein.
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Die Datenrate liegt ja mit 64k ziemlich niedrig. Wie sieht das bei ISDN aus? Kann man gleichzeitig up- und downloaden, oder bräuchte man die Kanalbündelung?
Ein ISDN-Kanal hat 64 kbps in beide Richtungen, schließlich kannst du ja gleichzeitig sprechen und hören.
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Läuft die Videotelefonie IP-basiert oder leitungsbasiert, oder ist das eine Art Mischform?
Läuft verbindungsorientiert.
Ciao,
Antonov
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Original geschrieben von Schuttwegraeumer
Eine gute Frage.
Da derzeit aber ein Betreiber nur auf einem Frequenzpaar arbeitet wird es wohl funktionieren.
Wenn die Betreiber dann mehrere Frequenzen nutzen bin ich bespannt wie die derzeitigen Geräte dann damit zurechtkommen werden.
Man könnte es vielleicht so realisieren:
UMTS Kanal 1 -> GSM -> UMTS Kanal 2
Ein Handover von GSM zu UMTS ist im Standard vorgesehen und sollte auch von den derzeitigen Endgeräten unterstützt werden (zumindest das Z1010 kann es). Ich glaube aber, die Netze können es derzeit noch nicht.
Ciao,
Antonov
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Original geschrieben von Martyn
Imho wird ja schon das ganze gepaarte Frequenzpaket bei den Netzbetriebern für die normalen FDD Nodes verwendet, und das ungepaarte Frequenzpaket eignet sich ja eher mehr für TDD, das wiederum für Umbrellazellen nicht recht gut geeignet ist. Dann bräuchte man ja noch ein gepaartes Frequenzpaket, was in Deutschland aber kein Netzbetreiber hat.
Jeder Netzbetreiber hat bei FDD 10 MHz pro Richtung, das sind zwei Kanäle. Und wie die anderen schreiben, nutzen die Netzbetreiber derzeit jeweils nur einen Kanal, da die Endgeräte wohl noch keinen "interfrequency (hard) handover" unterstützen.
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Aber was spricht eigentlich dagegen, Umbrellazellen im gleichen Frequenzpaket wie die normalen FDD Nodes zu betreiben. Man hätte dann eine oder zwei Nodes mehr empfangbar, was zwar wegen dem Overleaping nicht so gut wäre ... aber wären die Auswirkungen so schlimm?
Doch, ich glaube das Overleaping ist ein ziemliches Problem. Ausserdem dient der zweite Kanal ja auch der Kapazitätserweiterung.
Ciao,
Antonov
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Original geschrieben von senderlisteffm
Aber wer erinnert sich noch an Herbst 1992? Das C-Netz war kapazitätsmäßig völlig am Ende und das neue D-Netz eine einzige Katastrophe.
Ja, aber das C-Netz ist mit Netzüberlast viel eleganter umgegangen als es heute GSM tut.
Wenn alle Funkkanäle belegt waren, dann kam man in eine Warteschleife und sobald ein Kanal frei war, wurde die Verbindung hergestellt. Festnetz-Teilnehmer bekamen eine Ansage, doch bitte zu warten, bis ein Funkkanal frei wird.
Ciao,
Antonov
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Re: freisprech
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Original geschrieben von garimarii
na wie, kann ich nicht einfach das Handy vor mein Gesicht halten und reinlabern ins MIcro und die stimme des Gesprächspartners ertönt aus den Lautsprechern----geht das nur mit Headset?? Kann ich mir nicht vorstellen...
Beim Samsung Z105 nur mit Headset, beim Sony Ericsson Z1010 gehts auch per Lautsprecher.
Ciao,
Antonov
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Re: Wie geht es dem vierten italenischne Mobilfunkstandard?
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Original geschrieben von Martyn
BTW: Hatte nicht Viag Interkom mal versucht in Grosstädtenauch sowas zu betreiben?
Wie bereits erwähnt, hat die RWE Telliance in Gelsenkirchen ein DECT-Pilotprojekt betrieben.
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Original geschrieben von jansen
Da fällt mir auch noch was ein .. in einem Buch das von der Funkschau herausgegeben oder aufgelegt wurde hab ich gelesen, dass in den 90ern in München und Münster? Telefonzellen so aufgerüstet wurden, dass man mit modifizierten Siemens CT2 Geräten abgehende Telefonate führen konnte.
Richtig, es handelte sich dabei um den Telepoint-Feldversuch "Birdie" der DBP Telekom.
Zum Einsatz kamen dabei in Münster CT1+-Handsets von Ascom und in München CT2-Handsets von Motorola. Dabei wurden hauptsächlich öffentliche Telefonzellen mit entsprechender Hardware aufgerüstet. Möglich waren dabei nur abgehende Telefonate, keine ankommenden (dafür gab es von Motorola Handsets mit eingebautem Cityruf-Empfänger).
Solche Telepoint-Netze gab es auch in anderen Ländern (Frankreich - "BiBop", Niederlande - "Greenpoint", Grossbritannien - mehrere Anbieter).
Ciao,
Antonov
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Original geschrieben von blend
Bei Telia Schweden soll es lt. http://www.mobil.se 7000 skr kosten, was wenn man ? tauscht oder mit EC Karte zahlt ca. 770 ? entspricht.
In DK soll es bei Tre (3) 5599 dkr kosten, dafür habe ich aber keinen Kurs.
Das sind ca. 750 Fragezeichen: http://de.finance.yahoo.com/m5?a=5599&s=DKK&t=EUR&c=0
Ciao,
Antonov
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Re: Z1010 Videotelefonie ausprobiert (!)
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Original geschrieben von der Jack
Martyn:
Natürlich wird das Z1010 CSD beherrschen. Alle UMTs Handys werden das. UMTS muß man als zusätzliche Option verstehen, ähnlich wie GPRS auch. Dh man kann muß aber nicht! Tlefonie wird weiter über GSM laufen, was für Sprachübertragung völlig ausreichend ist.
UMTS ist keine Erweiterung zu GSM wie GPRS oder EDGE. UMTS ist ein komplett neues Netz (welches allerdings Teile der Infrastruktur mit den bestehenden Techniken teilt). Auch die Sprachübertragung läuft über UMTS.
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Original geschrieben von soeboe
Aber ich persönlich glaube den deutschen Netzbetreibern nicht mehr, dass es an den Geräteherstellern liegt. Die NB konnten doch schon seit einem Jahr mit dem Z1010 arbeiten, dieses ist doch schon ewig in der Entwicklung. Ich glaube eher, dass die ihr UMTS-Netz nicht vernünftig zum laufen bringen. In anderen Ländern klappt es doch auch.
Die Z1010 auf den Ständen von Sony Ericsson und Vodafone waren alles andere als stabil. Habe es zweimal gehabt, dass die Dinger nur noch geblinkt und vibriert haben und auf gar nichts mehr reagierten. Da half nur Akku ab.
Die in anderen Ländern verwendeten Geräte von Motorola und NEC sind nicht viel besser: http://umtslink.at/3g-forum/
Ciao,
Antonov
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Original geschrieben von Flöz
*thread-hochschieb* 
Stimmt das? Kann ich mit nem deutschen UTMS-Mobiltelefon (z.B. Nokia 7600) nach Japan fahren und dort ganz normal telefonieren? (Roaming-Abkommen vorrausgesetzt)
Ja.
http://www.heise.de/newsticker…id=5318916&forum_id=54247
http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&postid=819639
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Geht das gleiche auch in den USA?
Nein, in den USA wird WCDMA1900 verwendet (AT&T Wireless baut gerade ein Netz auf), im Rest der Welt WCDMA2100.
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Edit: Da fällt mir noch was ein! Weiß jemand wie viele und welche CDMA-Netzbetreiber es in den USA gibt?
http://www.cdg.org/worldwide/index.asp?h_area=4
Ciao,
Antonov
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Re: IP-Adreßumsetzung problematisch
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Original geschrieben von Diet
Interessanterweise macht T-Mobile diesen Fehler (wenn man es so nennen möchte - wahrscheinlich wird vodafone das mit "Sicherheit" begründen) nicht - dort korrespondieren die lokale IP und die, mit der man auf der Remote-Seite erscheint, sauber ...
Bedeutet das, dass man wahllos T-Mobile-Kunden mit IP-Paketen flooden kann?
Könnte ja eine nette Beschäftigung für Script-Kiddies werden, ahnungslosen UMTS/GPRS-Surfern Traffic zu bescheren...
Ciao,
Antonov