Beiträge von qwasy

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Nur um das noch einmal klarzustellen, denn sonst brauchen wir gar nicht weiter zu diskutieren: Meiner Meinung nach verdienen Personen wie Frau Osthoff höchste Anerkennung und Respekt. Sie riskieren ihr eigenes Leben um anderen Menschen zu helfen!


    Es streitet keiner ab, dass Einsätze wie der von Osthoff im Gegensatz zu gelangweilten Wohlstandskids, die einfach einfach den "Kick" suchen, hohen Respekt und Anerkennung verdient.


    Dennoch ist die Art und Weise, wie das Thema in Deutschland behandelt wurde, sehr verträumt-naiv. Die Stimmung, die hierzulande aufgebaut wurde, stimmt überhaupt nicht mit der Realität überein:
    Da sind eine Mutter und eine Schwester, die schon seit Jahren kaum mehr was von der Schwester gehört haben - auf einmal wird das Bild erzeugt, dass die ruhige Familien-Weihnacht im Familienkreis diesmal nicht stattfinden wird, weil eines der Familienmitglieder nicht teilnehmen kann. Dass dies seit Jahren nicht mehr der Fall war, ja dass sogar nur noch sehr sporadischer Kontakt zur Familie bestand, wird nicht erwähnt.
    Laufend erreichen uns Meldungen aus einer kleinen bayerischen Gemeinde, wo mahngewacht, gebetet und appelliert wird. Ein Ort, in dem fast keiner die Frau kennt, da sie kaum mehr zur "Gemeinde" im eigentlichen Wortsinne gehört.
    Da machen sich Millionen Deutsche (ernsthafte, nicht gespielte) Sorgen um eine Entführte, da es ja schließlich eine von "uns" ist, deren Schicksal jedem (natürlich) näher geht, als das von ähnlichen Betroffenen aus anderen fernen Ländern.


    Aber dass Frau Osthoff sich selbst eher dem Irak als Deutschland zugehörig fühlt, ihre Heimat nicht hierzulande, sondern im Irak sieht, dass sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Kürze wieder im Zweistromland in gleicher Gefahr unterwegs sein wird, fällt in der Regel unter den Tisch.


    Dennoch ist es natürlich ein großer Erfolg, dass sie wieder frei ist und somit auch wieder helfen kann. Aber dieser mediale Pathos, der über der gesamten Geschichte schwebt, ist mir höchst suspekt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies sogar das Entführungsopfer selbst ähnlich sieht: Gutes tun. Und darüber sprechen - aber nur wenn's der Sache dient und nicht der Befriedigung voyeuristischer Sensationspresse.

    Zitat

    Original geschrieben von voicestream
    Man, Deine Zeit will ich haben, wegen solch einen Kram einen Thread zu schreiben. :flop:


    Naja, ich zähl den Thread auf jeden Fall noch zu den interessanteren. Zumal ich den Eindruck habe, dass es nicht um die 3,90 Euro geht, sondern darum, ob dieses Vorgehen rechtens ist - ohne dass hier tatsächlich nach einem "wie bekomme ich - juristisch wasserdicht - mein Geld zurück" gefragt wird.


    Allerdings: Ich unterstelle dem Händler keine Absicht, sondern eher einen anschaulichen Beleg dafür, warum es vielen Läden so schlecht geht.


    Bei 3,90 EUR Portoauslagen, die mit Briefmarken im Wert von 4,00 EUR (4x0,55 + 4x0,45)erstattet werden, welche obendrein per Brief für vermutlich 0,55 EUR übersendet werden, sollte der gute Händler vielleicht mal eines seiner Bücher selbst zur Hand nehmen und seine kaufmännischen Grundkenntnisse etwas auffrischen ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Ich glaube hingegen schon (und spätestens im Vorstellungsgespräch wird es sich zeigen), dass Personaler die "tollen" Noten, die an manchen Einrichtungen hinterhergeschmissen werden (v.a. an FHs) richtig einordnen können.


    Letztlich geht es ja nicht nur um die Unis (immerhin gibt es solche, wo man im Vordiplom schon überdurchschnittlich ist, wenn man nach 4 oder 5 Semestern das Vordiplom mit einer Note besser als 3,3 bekommt), sondern auch um die einzelnen Lehrstühle. Achtet man ein bisschen bei der Fächerwahl im Hauptstudium auch auf die Notengebung der einzelnen Professoren, dann sind Examensnoten im Bereich von 1,0 - 1,5 durchaus einfach machbar, zur Not hilft man mit geschenkten Noten aus dem Ausland nach.


    Angesichts der Noteninflation, die in den letzten Jahren in vielen BWL und (noch weitaus stärker) technischen Fakultäten zu beobachten ist, gehen viele Personaler nicht mehr nach den Noten selbst. Vielmehr achten immer mehr Entscheider auf die Namen und den Ruf der Prüfer. Ein Noname, der sehr gute Noten vergibt, ist wesentlich uninteressanter als eine Koriphäe, die "ehrliche" Noten vergibt, bei der etwa eine 1 noch für wirklich außergewöhnliche Arbeiten steht und auch eine 2,0 eine überdurchnittliche, anerkennenswerte Leistung darstellt. In technischen und naturwissenschaftlichen Fächern liegen die Notenschnitte der examinierten Jahrgänge mittlerweile teilweise deutlich unter 2,0! Dass die Studenten nicht besser, sondern die Beurteiler "schlechter" geworden sind, liegt da ja auf der Hand. Den Kollegen tun sie so zumindest keinen Gefallen.
    Allerdings muss man zugestehen: Als junger Professor hat man es schon schwer, sodass diese oft in einer Zwickmühle stecken: Geben sie zu "reale" Noten, bleiben die Studenten (und Gelder) aus....

    Zitat

    Original geschrieben von SEGA
    Hast du mal nen Link zu der Arbeit deiner Mom?


    "Die Vernachlässigung der Bedeutung von Groß- und Kleinschreibung bei der Erziehung von Kindern: Ein Beispiel aus der Praxis" :D


    Aber: Respekt vor dem "Umsatzbringer" von xlephants Mom, ähnliche finanzielle Erfolge bringen wohl die wenigsten wissenschaftlichen Arbeiten. In der Regel sind Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationen eher Ladenhüter, solange man sich nicht auf schlüpfrige Themen spezialisiert ;)


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Wenn Du Ruhm und Bekanntheit bekommen möchtes: umschreiben für einen wissenschaftlichen Artikel in einer Fachzeitschrift.


    Vermutlich lohnt sich diese Variante in vielen Fällen sogar deutlich mehr als das Anbiedern auf den bekannten Diplomarbeits-Börsen: Schließlich macht es sich in vielen Arbeitsbereichen bzw. bei vielen Arbeitgebern auch recht gut, wenn man Veröffentlichungen vorweisen kann.
    Vergie: Sicher kann Dir Dein betreuender Assistent auch bei der Vermarktung behilflich sein oder zumindest ein paar Tipps geben, wo sich die Arbeit gut platzieren ließe. Wenn die Arbeit wirklich gut sein sollte, wird er sich wohl auch nicht lange bitten lassen, sondern selbst die Initiative ergreifen.

    Zitat

    Original geschrieben von Triple-M
    also selber vergleichen und immer auf dem aktuellen Stand sein das geht nicht als Laie finde ich.


    Leider lässt sich das aber nicht vermeiden, sofern man nicht das Geld zum Fenster rauswerfen will. Wenn ich mir anschaue, was für Verträge sich manche z.B. von redegewandten MLP-"Beratern" aufschwatzen lassen - zum Teil völlig vorbei am tatsächlichen Bedarf, starke Tendenz zur Überversicherung (auch bei kleinen Risiken) und in erster Linie provisionsoptimiert (MLP-Beispiel "Airbag" - die zusätzlichen Kosten, die hinter dem Konzept stehen, kennt kaum ein Kunde). Zwei Gespräche mit verschiedenen MLP-Vertretern waren jedenfalls so erschreckend, dass für mich derartige Läden nicht infrage kommen. Die besten Produkte von verschiedenen Anbietern bekommt man dort sicher nicht, eher eine insgesamt durchschnittliche Beratungsleistung von Läden, die den Kunden viel Honig um den Bart schmieren.


    Interessant zum Strukturvertrieb allgemein, wenn auch mittlerweile nicht mehr ganz aktuell: http://www.wolfgang-kynast.de/inhalt.htm#struktur


    Vermutlich kann man selten mit ein bisschen Eigeninitiative so viel Geld sparen...

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    So kann es ja auch nicht weitergehen. Sonst haben wir irgendwann ne 48h Woche bei 500 - 800 Euro nett. Willkommen in Osteuropa.


    Läge es in unserer Macht, so könnten wir uns gerne darauf verständigen, bei den Arbeitenden weniger schmerzliche Einschnitte vorzunehmen, aber dafür bei denjenigen, die trotz Nichtstun (mit teilweiser Arbeitsverweigerung) (zu-)viel Geld bekommen, kräftig zu sparen.
    Letztlich wäre es vermutlich so leichter, die Anzahl der Bezieher von Tranfereinkommen zu reduzieren: Jeder, der arbeiten kann, soll dies auch tun - andere Länder machen uns vor, wie dies funktionieren könnte (EITC & Co.). Aber der Aufschrei bei solchen Maßnahmen (bis hin zum "Recht auf Faulheit") kommt wiederum aus der gleichen Ecke - selbst hier bei TT hat der Verteter der TT-Gewerkschaftsfraktion Martyn laute Lobgesänge auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags ausgestoßen, als er vernahm, dass das Niveau der ALG2-Ostgelder denen des Westens angeglichen werden sollte - unter völliger Missachtung des tatsächlichen Preisgefüges in Ost- und Westdeutschland.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Das Problem ist, das sich die Arbeitnehmer darüber freuen, wenn es anderen Erwerbsgruppen, wie eben Beamten an den Kragen geht, statt den Zusammenhang zu begreifen, das sie damit letztendlich auch verlierer sind.


    Martyn, genau hier sprengt die bittere Realität wohl Deine Vorstellungskraft: Wenn Sozialleistungen gekürzt werden, dann geschieht das nicht aus Missgunst oder Spass am Ärgern, sondern einfach weil glücklicherweise nicht alle sehenden Auges den Bankrott eines Unternehmens oder auch das Kollabieren einer Volkswirtschaft herbeiführen wollen :rolleyes:

    weiter OT: Versicherungen


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Genauso klar ist aber auch, dass die BU-Police in jedes Versicherungsportfolio reingehört. Und zwar deutlich vor der Rechtsschutz, Altersvorsorge und Hausrat z.B. Denn die nützen Dir nix mehr, wenn Du wegen Berufsunfähigkeit nicht zahlen kannst, weil Dir die Kohle fehlt.


    Wichtig ja, aber bei etwas Vermögen bzw. Rückhalt in der Familie (in vielen Familien funktioniert noch die Selbsthilfe) durchaus verzichtbar, denn entweder bringt eine BU im Schadensfall nicht wirklich einen gesicherten Lebensstandard oder aber die Beiträge sind so hoch, dass man sich schon fast ärgern muss, wenn man ohne Inanspruchnahme in Rente geht.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Deswegen frage ich mich auch, wo es für 30 Euro ne Haftpflichtvers. gibt.


    Mit Selbstbeteiligung (250 EUR) ist das kein Problem - man will ja nicht die kleinen Risiken versichern, sondern diejenigen, die wirkliche Löcher in die Kasse reissen. Bei rd. 30 EUR ist die Lebenspartnerin sogar auch mit drin, bspw. bei der Huk24.

    Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Ich habe den letzten Satz mir den Häusern nicht ganz verstanden, aber auch beim Erwerb von Häusern ist Grunderwerbssteuer in Höhe von 3,5% des Kaufpreises zu zahlen.


    Da hab ich auch einen Schritt implizit übersprungen, sorry: Der Aspekt mit der Elastizität soll deutlich machen, dass es einem "Reichen", der ein 1-Mio.-Haus kauft beileibe nicht völlig egal sein wird, welche Steuern zusätzlich hinzukommen, während das bei einem 5-Mio-Haus-Käufer vielleicht eher hinkommt. D.h. der 1-Mio-Käufer wird vielleicht ein kleineres Haus wählen, in welches nicht so viele Bauarbeiterstunden investiert werden müssen. Das mit der Grunderwerbssteuer kommt natürlich bei Immobilien richtigerweise auch noch hinzu.

    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    So meinte ein ehmaliger Arbeitskollege,dass selbst eine Haftpflichtversicherung unnötig sei. Mit solch einer Einstellung kann man locker 500 € sparen.


    Welche Risiken hast Du denn mit Deiner Haftpflicht versichert bzw. was für ein Risikoprofil hast Du? Ich zahle rd. 30 EUR/a für meine Haftpflicht.

    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Ich bin eben ein sehr vorsichtige Mensch,leider habe ich in der Vergangenheit zu viel erlebt,als dass ich weiter gewillt bin russisch Rollette mit meinem Leben zu spielen.


    Trägst Du auch Gürtel und Hosenträger gleichzeitig? :D SCNR
    Gegen umfassenden Versicherungsschutz spricht ja auch nichts, aber selbst ein guter Versicherungsfritze würde Dir vermutlich keine weitere Versicherung mehr andrehen können ;) Man sollte eben immer auch berücksichtigen, dass man bei jeder Versicherung immer mehr zahlt, als man eigentlich anteilig Risiken eingeht.


    Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast Was willst du politisch tun, wenn die Kinder "reicher" Eltern diese durch die Schulzeit prügeln. Das gab es auch schon vor 10 Jahren, als ich im Abitur steckte. Die Kinder gut betuchter Eltern hatten quasi Nachhilfe in allen möglichen Fächern und zwar schon weit vor der Abiturzeit.


    Das ist vermutlich genau das, was auch die letzte Pisa-Studie belegt: Nicht alle schätzen den Wert einer guten Ausbildung gleich hoch ein. Es muss sich eben auch bei Eltern mit knapper Ausbildung die Auffassung durchsetzen, dass es sich lohnt, auch mal die Zähne zusammenzubeißen und etwas zu ackern, als zu schnell das Handtuch zu werfen. Natürlich sind auch Grenzen zu ziehen, in erster Linie sollten die Befähigungen und Talente des Nachwuchses den Werdegang entscheiden.

    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    wie du deine Ideologien einem einkommenschwachen Menschen,
    oder gar einem Harzt IV-Empfänger schmackhaft machen willst.


    Es hat nicht zwingend etwas mit dem Einkommen zu tun, wenn man der Meinung ist, dass der Staat sich in viel zu viele Dinge einmischt und lieber die Einnahmen- als die Ausgabenseite reorganisiert.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Fast ein Drittel meiner Nachhilfeschüler kommen aus Hartz IV-Haushalte.
    Z.B. muss eine Mutter mit ca 650 € drei Kinde versorgen und hat daneben noch Unterhaltskosten,Miete,Telefon usw. an der Backe.


    Unterhaltskosten für den Ex? Miete für was? Die Zweitwohnung? Abgesehen davon finde ich 650 EUR nicht gerade wenig - große Sprünge sind natürlich nicht drin, aber immerhin bekommt sie das von denjenigen, die arbeiten, ohne Gegenleistung.
    Natürlich ist der Grenznutzen von 500 EUR, die sie zusätzlich bekäme, weitaus höher als der Grenzverlust, den ein gutverdienender Angestellter durch die Zwangsabgabe von 500 EUR hätte. Aber wir leben nunmal in einer Gesellschaftsordnung, in der Freiheit, Wettbewerb und weitere marktwirtschaftliche Prinzipien sehr weit oben in der Hierarchie liegen. Und das ist gut so, denn ohne diese Anreize hätte niemand mehr Interesse daran, sich sonderlich reinzuhängen. So "funktioniert" nunmal der Mensch wie wir ihn kennen.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Dringende Reperaturen an der Toilette, in der Küche können nicht ausgeführt werden,da Geld fehlt.
    Sie kann sich auch keine Klamotten kaufen.
    Leider findet sie auch keinen Job,da sie nun einmal eine Hausfrau ist.


    Und im ganzen Freundeskreis findet sich auch keiner, der ihr helfen kann? Klamotten gibt's mitunter auch schon recht günstig, bei mir im Briefkasten liegen gelegentlich Wurfzettel, in denen etwa Strickpullover, Hosen, Hemden usw. zum Teil unter 10 EUR angepriesen werden, Kinderkleidung noch günstiger. Vielleicht muss man seine Lebens- und Einkaufsgewohnheiten auf ein sehr einfaches Maß zurechtstutzen, sobald man nicht mehr auf eigenen Beinen stehen kann. Natürlich ist das auch anstrengender als anderen unsoziales Verhalten vorzuwerfen.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Und da willst du mir weiß machen,dass es unfair ist auf Luxusartikel eine Extrasteuer zu erheben,aber im Gegenzug hälst du es für fair wenn die armen Menschen noch mehr geschröpft werden.


    Von einer Armensteuer schrieb ich nichts - soweit mir bekannt ist. Auch die Mehrwertsteuererhöhung sehe ich als kontraproduktiv an, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass die 2%, die die CDU im Wahlprogramm hatte, zur Senkung der Lohnnebenkosten dienen sollten, wohin nun nur noch 1% geht, während die anderen 2% zum Stopfen von Haushaltslöchern herhalten müssen.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Mit meinen 1300 € spare ich auch wie bekloppt.
    Ich stecke mein Geld in Versicherungen,um wenigstens im Alter eine Sicherheit zu haben,in Essen,Telefon,Miete und Second Hand Klamotten.
    Mein Daithatsu wird irgendwann auch verschwinden müssen,wenn alles noch teurer werden sollte


    Ohne jetzt im Detail Deine Versicherungen zupflücken zu wollen - aber neben der Unterversicherung sind viele auch überversichert...


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Natürlich wäre dein Vorschlag besser für die Marktwirtschaft,aber im Ansatz wird die Idee der sozialen Markwirtschaft eingeschränkt.
    Wenn man das immer weiter treibt,werden die Reichen reicher und die Armen ärmer.


    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Du Reiche und Wohlhabende bzw. die Mittelschicht gerne durcheinanderbringst. Weil Du vorhin von einem Mercedes der E-Klasse gesprochen hast habe ich viele Deiner Ausführungen auf die Mittelschicht bezogen - und diese stehen bei weitem nicht so da, wie hier mitunter
    angenommen wird. Und durch Begriffe wie Reichensteuer wird auf deren Kosten Klientelpolitik für Leistungsempfänger betrieben, sodass man beinahe schon befürchten muss, "Reichtum" oder Wohlstand wäre etwas Anrüchiges.
    Natürlich gibt es Superreiche, die keinen Beitrag zur Gesellschaft leisten, aber die wissen schon, wie sie ihr Geld in Sicherheit bringen - diese werden nicht von den populistischen Attacken mancher Politiker betroffen.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Irgenwann hätten wir Verhältnisse wie in den USA.
    Also ein knallharte Markwirtschaft ohne Rücksicht auf die Schwachen.


    Warst Du schonmal dort? Oder kennst Du die USA nur aus den plastischen Darstellungen des (vornehmlich) linken Lagers. Gerade die USA sind uns in mancher Hinsicht weit voraus - hier kann man wirklich noch durch gute Ideen oder Leistungsbereitschaft sein Glück schmieden. Ohne über Paragrafen zu stolpern oder sich mit langwierigen Genehmigungsverfahren herumzuärgern. Im Sozialsystem sind Defizite, das ist wahr, aber die werden hier auch bald nicht mehr zu flicken sein, wenn sich nicht endlich mal ein Politiker traut, den ganzen Mist umzukrempeln und wirkliche Reformen durchzusetzen.


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Es stimmt,dass Jamba,Handyverträge etc. die Verschuldung der Bevölkerung in die Höhe treibt.
    Aber in meinem Bekanntenkreis ist es leider aber auch die Inflation gewesen,die leider wesentlich stärker steigt,als die Einkommen der Betroffenen.


    Die Inflation ist nicht gerade galoppiert in den letzten Jahren, sodass es durchaus möglich sein sollte, die Ausgabenseite an die Einnahmenseite entsprechend anzupassen. Hier kann man natürlich argumentieren, warum das ein Bürger hinbekommen sollte, wenn es nicht mal der Staat schafft...


    ---------------
    *Edit*
    Das kommt davon, wenn man während des Antwortens Essen geht - einiges hat sich daher schon geklärt :)