Beiträge von Brainstorm

    So war der Plan, aber dazu müsste ich mich bei mein-o2 einloggen, und da, naja siehe oben.

    Aber ich habs inzwischen anders gelöst. Ich hab neu registrieren in der App ausgewählt, und da wurde zwar zuerst auch gemeckert, daß ich bereits registriert sein (einloggen und neues Passwort vergeben ging aber nicht weil nicht registriert), aber ich konnte da dann ein neues Passwort vergeben und dann ging das Einloggen.

    Warum einfach wenn es auch kompliziert geht.

    Heute wollte ich mich mit einer älteren O2 (ehemals E+ BASE) Karte bei Mein O2 Einloggen. Die Karte ist noch aktiv, kann anrufe tätigen und angerufen werden, also soweit OK.

    Mit login per SMS Bestätigung konnte ich mich auch einloggen. Das funktioniert aber vorallem zuhause, um mit über die O2 App am Tablet einloggen zu können, wollte ich mal eben die Zugangsdaten checken, (Benutzername/Passwort) und bin über die Funktion "Passwort Vergessen" gegangen, um mir ein neues Passwort zu vergeben. Geht nicht: "Zu ihrer Rufnummer ist noch kein Kundenkonto angelegt. Bitte Nutzen sie die Registrierung."

    OK, kann man machen, Auf Registrierung geklickt, und Rufnummer eingegeben. "Zu ihrer Rufnummer ist bereits ein Kundenkonto angelegt, bitte nutzen Sie hier den Login." Aha? Hab ich mich vertippt? Also nochmal Login versucht.

    "Zu Dieser Rufnummer ist noch kein Kundenkonto angelegt, bitte nutzen Sie hier die Registrierung". - Ich schaue mich vorsichtig nach einer verstecken Kamera um...

    Also wir drehen uns im Kreis.

    Und jetzt? Wie kann ich die Nummer registrieren, um einen Login zu haben, oder mich einloggen um ein Passwort zu vergeben?

    Das ist schlicht nicht möglich, weil zB die Züge am Wochenende anders fahren als unter der Woche, und selbst Montag sind die Schichten oft anders als Dienstag, weil zB vom Wochenende Züge anders abgestellt sind, als unter der Woche, oder Freitag müssen züge fürs Wochenende anders abgestellt werden und so weiter. Es gibt also Montag nicht die gleichen Schichten wie Dienstag. Also jeden Tag andere Schichten.

    Und das man jeden Tag ne andere Schicht macht sehe ich auch nicht so als Problem. Hilft gut gegen Stupidität und abstumpfende Routine.

    Wichtiger ist, daß es planbar ist, also im voraus bekannt, wann man arbeiten muss, und ein höherer Freizeitanteil ist durchaus auch angenehm.

    Nun ja,zwischendem aktuellen Bodensatz der in den Job neu einsteigt, und Akademikern, gibt es ja doch noch einiges dazwischen.

    Die Überlegung "Der Job ist von der Arbeitszeit her blöd, also ist es auch egal, und man kann den ja noch blöder machen/lassen, bzw braucht da dran nichts zu ändern" ist mir etwas suspekt. und es geht ja nicht nur um 35 Stunden, sondern zB auch um eine 5 Tage Woche, mit anschließend 2 Tage Ruhezeit. Das gibt es derzeit auch nicht. Derzeit können es auch mal 6 oder 7 Schichten sein, und dann nur ein Tag Ruhe.

    Das klingt so nach einem Viertel bis einem Drittel Durchfallquote. Wenn ich nicht schon aus anderen Gründen den Job für mich abgelehnt hätte (die Wochenendschichten würden mein verbliebenes und nicht unbedingt üppiges Sozialleben praktisch zerstören), würde ich mich bei der Aussicht erst gar nicht auf das Abenteuer einlassen. Dann lieber dort bleiben wo ich bin, auch wenn ich da nicht unbedingt glücklich bin.

    Das ist der Grund daß die 35 Stunden Woche der GDL so wichtig ist. Derzeit sind die Arbeitsbedingungen und Gehalt eben so, daß nur noch der Bodensatz der sonst nichts findet dort Anfängt. Jeder der einen einigermaßen guten Schulabschluss oder ähnliches hat, findet problemlos was besseres, wo es mehr Geld für weniger Stress gibt. Wenn man also gute Leute haben will, muss man denen eben auch was bieten. Und wenn man gute Leute bekommt, fallen auch weniger durch, und machen einen besseren Job. Es profitiert also jeder davon.

    Nein, die Täter - Opfer Umkehr liegt bei Dir, bzw der Presse und den Desinformationen dieser.

    Das erste "Angebot" der DB enthielt nämlich nichts weiter als das ohnehin schon lange geltende Teilzeitmodell, das für Betriebe ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl sowieso gesetzlich vorgeschrieben ist. Also im Grunde nichts.

    Das zweite "Angebot" enthält eine in der Presse gerne verschwiegene Klausel, daß die eine Stunde Arbeitszeitverkürzung nur dann gilt, wenn es der DB in den Kram passt, also nie. die 10% Lohnerhöhung (nicht 13% wie in der Presse falsch vorgerechnet) wird auf Jahre verteilt, und reicht nichtmal als Inflationsausgleich.

    Über was will man da noch verhandeln?

    Außerdem hat Weselsky (wurde natürlich in der Presse nur sehr klein erwähnt, wenn überhaupt) vor dem Streik noch ein Angebot der DB vorgelegt, das natürlich von der DB nichtmal beachtet wurde. Das Angebot lag in etwa da wo bei diversen Privatbahnen inzwischen eine Einigung erzielt wurde.

    Soviel zum Thema der fehlenden Verhandlungsbereitschaft der GDL. Die einzigen die nicht verhandeln will ist die DB. Die lächerlichen "Angebote" dienen nur dazu das Volk aufzuhetzen, beinhalten aber nichts über das man verhandeln könnte.


    Edit:

    https://www.der-postillon.com/2024/01/bahnstreik-ende.html

    Vor 40 Jahren war es kälter, es lag mehr Schnee und es war glatter als heute, aber kein Mensch wäre auf die Idee gekommen deswegen Schulen zu schließen oder sonstwas zu unternehmen.

    Gestern ein bericht in der Zeitung da wurde vor der Möglichkeit daß es 3 cm in Worten DREI ZENTIMETER!!! Neuschnee geben KÖNNTE, und es wurden reihenweise Schulen aufgelistet die deswegen geschlossen wurden. Wie weit können Menschen verweichlichen?