Beiträge von Brainstorm

    Ja stimmt, der 643 ist dreiteilig. Aber der Mittelwagen hat eine ganz andere Nummer (Baureihe 943), weil technisch anders aufgebaut (Eben ein Wagen und kein Triebkopf). Der ganze Zug hat also insgesamt drei Nummern.

    Ich habe letzte Woche ein Zug der Baureihe 643 gesehen, die vorne und hinten unterschiedlich beschriftet war. Auf der einen Seite war es die 643 504, auf der anderen Seite die 643 004. Bewusst ist mir so etwas noch nie aufgefallen. Und nein, es war kein Zug in Doppeltraktion.

    Das ist bei diesen Triebwagen normal. Die bestehen ja aus zwei Hälften. Und diese sind eben zwei Fahrzeuge, auch wenn sie letztlich eine Einheit bilden. Und da diese beiden Hälften sich leicht unterscheiden, nimmt man zur das eine Ende die Stammnummer, für das andere die Nummer um 500 erhöht.

    Hab ich so noch nie erlebt, und kann es mir auch nicht so recht vorstellen. Wenn die Leute an der Kasse nicht regelmäßig Kleingeld von kunden bekommen, sondern immer auf Scheinzahlung rausgeben, geht denen bald das Wechselgeld aus.

    Bisher waren die Kassierer immer froh, wenn ich ein wenig Kleingeld zur Hand hatte, und versucht habe was passendes zu finden.

    Solche Billigrauchmelder mit 3 Mignons und einem 9V Block hatte ich auch mal.

    Das wichtigste wenn man solche Dinger einsetzt: Ein großer Batterievorrat, man kommt kaum aus dem tauschen heraus. Kaum 6 Monate reicht da ein Satz. und Ohrstöpsel sind auch sinnvoll. Fehlalarme wegen absolut nichts sind die Regel. Und durch die Funkvernetzung piept es dann gleich überall, und man hat keine Chance herauszufinden, welcher Melder denn nun schuld war. Hab die Dinger nach kurzer Zeit wieder entsorgt.

    Extra für Dich: Ein Zug fährt selbst tagsüber nicht auf Sicht. Jedenfalls nicht im Regelfall. Weil das einfach nicht geht, weil der Bremsweg länger als die Sichtweite ist. Ein Güterzug bracht im Schnitt zwischen 500 und 800 Metern (je nachdem wie beladen der ist, und welche Wagentypen dran hängen). In den seltensten Fällen ist eine Strecke so übersichtlich, daß man ein Hindernis 800 Meter im voraus erkennen kann. Moderne Personenzüge können mit Magnetschienenbremse schneller stehen, aber zwischen 400 und 600 Metern brauchen die auch. Hängt auch von der Geschwindigkeit ab. Ein ICE der ersten Genration braucht bei 250 km/h bei einer Schnellbremsung 2200 Meter bis der steht. keine Chance da auf Sichtweite anzuhalten.

    Ein Zug egal welcher Bauart der auf Sicht fahren muss (bei bestimmten Störungsszenarien macht man das), fährt Tagsüber maximal 40 km/h, ne nachdem wie Übersichtlich das terrain ist, Nachts nur 15 km/h. Bei unübersichtlicher kurviger Strecke, oder bei entsprechend miesem Wetter, ggf auch weniger.