Beiträge von Brainstorm

    Zitat

    Original geschrieben von Akky
    [
    Das mit der Katze ist ja nicht wirklich so, dass sie gleichzeitig tot oder lebendig ist. In Wirklichkeit lebt sie natürlich wenn sie genügend sauerstoff da drin hat. Das Beispiel dient nur zur Veranschaulichung der Prinzipien der Quantenmechanik.


    Bei dem Spielchen mit der Katze geht es übrigens nicht um den Tod durch Sauerstoffmangel. Das könnte man ja im Vorraus errechnen, wieviel Sauerstoff in der Kiste ist, und wann die Katze den verbraucht hat.
    Das Beispiel geht so, daß in der Kiste eine Apparatur eingebaut wird, die ein Gift freisetzt, wenn ein in der Apparatur enthaltenes Radioaktives Atom zerfällt. Man kann zwar in etwa einen Zeitraum bestimmen, wie lange es dauert, bis eine größere Anzahl atome zerfallen ist, vorherzusagen, wann ein einzelnes Atom zerfällt ist aber unmöglich.
    Daher ist es bei diesem Aufbau auch im Moment in dem die Kiste zu ist, unmöglich zu bestimmen, ob die Katze nun lebt oder tot ist. Natürlich wäre es in der Praxis auch ao, daß die Katze eine weile lebt, und dann irgendwann getötet wird. Das ganze ist ja auch nur ein Gedankenexperiment, das veranschaulichen soll, daß bestimmte Dinge erst feststehen, wenn einer hinschaut.

    Marcello80: Natürlich ist es erstmal die Messung die das Ergebniß verändert. Allerdings nicht so, wie es teilweise geschrieben wurde, daß das Meßgerät die Quanten beeinflußt, sondern in der Form daß die Messung für sich, eine Beobachtung darstellt, und deshalb das Ergebniß verändert. Es ist also nicht die Unzulänglichkeit des Meßgerätes, sondern die grundsätzliche unmöglichkeit solche Werte zu Messen.

    Studiert hab ich gar nix. :)
    Aber mir macht pysik schon immer Spaß, und deswegen habe ich dazu auch schon einiges Gelesen. Und ich kann Dir versichern, daß ich mich da schon eingermaßen auskenne.


    Zu einem der vielen Berühmten Doppelspaltexerimente:


    Ein Lichtstrahl wird zuerst durch einen Halbdurchlässigen Spiegel geleitet. Dadurch werden 50% der Photonen reflektiert, die anderen 50% werden durchgelassen. Wenn wir den Strahl soweit reduzieren, daß jeweils nur ein einzelnes Photon unterwegs ist, hat es eine 50% Wahrscheinlichkeit den Spiegel zu passieren, oder reflektiert zu werden.
    Danach werden beide Lichtstrahlen durch jeweils einen Doppelbrechenden Kristall geleitet. Das sind Kristalline Materialien, die die Photonen gewissermaßen verdoppeln. Dadurch haben die Photonen nur noch halb so viel energie, dafür sind es aber zwei (Da photonen Masselos sind geht das).
    Es kommen also 2 Lichtstrahlen aus dem Kristall wieder raus, oder bei einzelnen Photonen kommen 2 Photonen wieder raus, in etwas unterschiedlichen Richtungen.
    nun kommen die Photonen zum Doppelspalt, wobei der Weg so gewählt ist, daß die Photonen die durch den einen Spalt gehen, die sind, die vorher am Spiegel gespiegelt wurden, durch den anderen Spalt gehen die Photonen die den Spiegel unreflektiert durchdrungen haben.
    Eine Messung über den Ort des Photons wird aber an diesen Photonen nicht vorgenommen, sondern an den Zilligsphotonen die aus dem Doppelbrechenden Kristall kommen. Wird nun an diesen Photonen der Ort des anderen Photons gemessen, gibt es kein Interferenzmuster. Stellt man aber einen Sperrblock zwischen den Kristall und das Meßgerät ist das Interferenzmuster sichtbar. Und das obwohl sich für das Photon das durch den Spalt geht, überhaupt nichts ändert. Änderungen gibt es nur für das Zwilligsphoton, das aber das Ursprungsphoton nicht mitbekommt.


    Es ist also schon so, daß nicht die Messung an sich, sondern die Sichtbarkeit des Meßergebnisses die Messung verändert.


    Siehe dazu auch: Wikipedia

    Zitat

    Original geschrieben von Weesel
    hm, ach ja... warum gefriert warmes wasser schneller als kaltes? wo sind hier die physiker?? xD


    Der Versuch wird immer wieder gemacht, und es kommen immer wieder unterschiedliche Ergebnisse raus. Es ist tatsächlich beides Möglich, daß das heiße Wasser zuerst gefriert und daß das Kalte Wasser zuerst gefriert. Je nachdem wie der Versuch aufgebaut wird.


    Im Fall eins sind die Behälter mit dem Wasser verschlossen. Hier gefriert das Kalte Wasser zuerst, weil daß heiße Wasser zuerst bis zu der Temperatur des Kalten Wassers abgekühlt werden muß.


    Anders ist der Fall wenn der Behälter offen ist. Dann kommt zum Kühleffekt der ühlung noch der Effekt der Verdunstung dazu. Dadurch wird zum einen das heiße Wasser schneller abgekühlt als das Kalte, zum anderen nimmt das Volumen des heißen Wassers ab, so daß hinterher weniger Wasser gefrieren muß, was natürlich dann schneller geht.

    So einen Fall hatte ich auch schon mal. Bei mir hat eine Kompakt-Stereoanlage für damals 600DM (also 300 Euro) gefehlt.
    Nach einem Brief wurde die Anlage ohne weitere Beanstandung nachgeliefert. Die wollten gar nichts wissen, ob Zeuge dabei waren etc.
    Lediglich vom Paketdienst kam noch ein Schreiben, ob das Paket hinweise gezeigt hätte, daß es eventuell geöffnet worden wäre etc. Hab dann an den Paketdienst zurückgeschrieben, daß derartige Spuren nicht zu sehen waren, und überhaupt das Paket so klein war, daß da niemals eine Kompakt-Stereoanlage drin war.
    Danach habe ich nie mehr was davon gehört. Die Analge wurde 14 Tage nach meinem ersten Beschwerdebrief nachgeliefert.