Studiert hab ich gar nix. 
Aber mir macht pysik schon immer Spaß, und deswegen habe ich dazu auch schon einiges Gelesen. Und ich kann Dir versichern, daß ich mich da schon eingermaßen auskenne.
Zu einem der vielen Berühmten Doppelspaltexerimente:
Ein Lichtstrahl wird zuerst durch einen Halbdurchlässigen Spiegel geleitet. Dadurch werden 50% der Photonen reflektiert, die anderen 50% werden durchgelassen. Wenn wir den Strahl soweit reduzieren, daß jeweils nur ein einzelnes Photon unterwegs ist, hat es eine 50% Wahrscheinlichkeit den Spiegel zu passieren, oder reflektiert zu werden.
Danach werden beide Lichtstrahlen durch jeweils einen Doppelbrechenden Kristall geleitet. Das sind Kristalline Materialien, die die Photonen gewissermaßen verdoppeln. Dadurch haben die Photonen nur noch halb so viel energie, dafür sind es aber zwei (Da photonen Masselos sind geht das).
Es kommen also 2 Lichtstrahlen aus dem Kristall wieder raus, oder bei einzelnen Photonen kommen 2 Photonen wieder raus, in etwas unterschiedlichen Richtungen.
nun kommen die Photonen zum Doppelspalt, wobei der Weg so gewählt ist, daß die Photonen die durch den einen Spalt gehen, die sind, die vorher am Spiegel gespiegelt wurden, durch den anderen Spalt gehen die Photonen die den Spiegel unreflektiert durchdrungen haben.
Eine Messung über den Ort des Photons wird aber an diesen Photonen nicht vorgenommen, sondern an den Zilligsphotonen die aus dem Doppelbrechenden Kristall kommen. Wird nun an diesen Photonen der Ort des anderen Photons gemessen, gibt es kein Interferenzmuster. Stellt man aber einen Sperrblock zwischen den Kristall und das Meßgerät ist das Interferenzmuster sichtbar. Und das obwohl sich für das Photon das durch den Spalt geht, überhaupt nichts ändert. Änderungen gibt es nur für das Zwilligsphoton, das aber das Ursprungsphoton nicht mitbekommt.
Es ist also schon so, daß nicht die Messung an sich, sondern die Sichtbarkeit des Meßergebnisses die Messung verändert.
Siehe dazu auch: Wikipedia