Beiträge von Brainstorm

    Um nochmal auf die Frage aus diesem Beitrag zurückzukommen.
    Inzwischen ist die Situation komplizierter. Am Sonntag (also eine Woche nach Auktionsende) erhilt ich immerhin die Nachricht von der Ebay Kaufabwicklung. Bis dahin war gar nix passiert. Am Dienstag dann das Symbol, daß der Käufer den Artikel ans Bezahlt merkiert hat. Heute endlich das Geld. Aber nicht ganz. Anstatt der 30,00 Euro, wurden nur 27,00 Euro überwiesen. Was soll das? Soll ich mit Verlust versenden?
    Ich habe jetzt nochmal eine Mail geschrieben, daß ich die restlichen 3,00 Euro bis 28.3. erwarte, weil ich ansonsten entsprechende Maßnahmen einleiten muß.


    Link zur Auktion


    Was denkt der Typ sich eigentlich?

    Deswegen allein hat sich Chaosnudel ja nicht angemeldet, da sind ja schon vorher ein paar Beiträge aufgelaufen. :)


    Vom Prinzip des Glaubens kann es keinen Beweis an sich für die Existenz eines Gottes geben. Deswegen spricht man hier auch von Glauben, und nicht von Wissen.
    Daß unser Gottesbild das wir haben, auch in gewisser Weise von menschlichen Vorstellungen geprägt ist, ist auch klar. Es ist einfach verdammt schwer sich etwas anderes Vorzustellen. Ob Gott weiblich oder Männlich ist, ist übrigens gleichgültig. Denn wenn Gott existiert dann ist er/sie ohnehin etwas, daß außerhalb Biologischer Gesetzmäßigkeiten existiert. Daher gibt es für Gott kein Männlich oder weiblich. Daß wir DER Gott sagen, ist eher eine Sprachliche Sache. Ähnlich wie es Die Butter oder Die Teekanne, oder Der Tisch oder Der Fernseher heißt. Alle diese Dinge sind strenggenommen Geschlechtsneutral, dennoch haben sie Männliche oder Weibliche Artikel. Warum das so ist, können Dir wohl nur Sprachwissenschaftler sagen. Dasselbe würde ich für Gott annehmen.


    Ein Problem ist eher die Frage: Was tut Gott, wenn es Ihn gibt?
    Wenn Gott alle Dinge und alle Lebenwesen liebt, warum gehen dann Dinge Kaputt oder Sterben Lebewesen? Warum gibt es Krankheiten oder Verbrecher? Könnte Gott das nicht einfach abschaffen?


    Vielleicht könnte er, aber ich denke er will nicht. Denn dann müsste er alles Selbst übernehmen. Und ich persönlich (Ja ich glaube an Gott) denke Gott gibt uns die Freiheit selbst zu entscheiden, ob wir Gut oder Schlecht sein wollen. Das bedeutet aber auch, daß e es zulässt, wenn jemand einen anderen Tötet etc.


    Ich verstehe Gott also als so etwas wie einen Uhrmacher. Also jemand oder etwas, daß die Gesetze der Natur und die Natur an sich geschaffen hat, aber sie ansonsten sich selbst überlässt, und nur in Fällen, in denen sich die Natürliche Ordnung nicht selbst helfen könnte, regulierend eingreift. Damit sind natülich auch Verbrechen Krankheiten Unglücke etc. möglich, aber dafür haben wir eben auch die Freiheit unser Leben selbst zu bestimmen.

    Zitat

    Original geschrieben von Weesel
    wenn ich das damals in physik richtig verstanden hab beschäfftigt sich die quantenphysik ja mit winzigsten teilchen die eben so klein sind das sie vom lichteinfall eines mikroskops, oder eben von der strahlung eines el-mikroskops, beeinträchtigt werden, weshalb man nicht von tatsachen sondern nur von vermutungen reden kann...


    Die Vorstellung haben viele, aber die ist Falsch.
    in der Quantenphysik geht es erstmal um Pysikalische Effekte kleinster Teilchen. Soweit richtig.
    Da Problem mit der Beobachtung ist ein anderes:
    Nicht die Beeinflussung durch das Licht oder die Strahlung des Beobachtungsinstrumentes ist für die Verfälschung der Ergebnisse verantwortlich, sondern die Beobachtung an sich.
    Das klingt in sich schon paradox, und ist für viele Menschen auch unverständlich.
    Als Beispiel: Gemessen werden soll, ob ein Lichtteilchen durch den linken oder durch den rechten von zwei Lichtspalten geht. Dabei wird die Lichtquelle so eingestellt, daß jeweils nur ein Lichtteilchen allein ausgestrahlt wird.
    Solange keine Messung vorgenommen wird Erhält man auf einem nach den Spalten aufgestellten Schirm ein Muster, daß auf Interferenzen schließen lässt, so als hätten sich mehrere Lichtteilchen gegenseitig beeinflußt.
    Nimmt man nun eine Meßvorrichtung, die Feststellt, durch welchen der beiden Spalten das Lichtteilchen geht, geht das Interferenzmuster verlohren. Dafür weiß man wo das Lichtteilchen langegangen ist.
    Bis hierhin könnte man vermuten, daß das Meßgerät die Lichtteilchen beeinflußt, und daher das Interferenzmuster stört. Das ist aber nicht so!
    Ändert man den versuchsaufbau so ab, daß eine Messung zwar vorgenommen wird, aber das Meßergebniß unbrauchbar gemacht wird, noch bevor der Experimentator das Ergebniß sehen kann, dann --- Haben wir wieder das Interferenzmuster.
    Daraus folgt, daß nicht die Messung, sondern die Beobachtung des Meßergebnisses, für die Störung verantwortlich ist.
    Das Problem an der Quantenphysik ist eben, daß diese schon ein Paradoxon in sich beinhaltet, und sie daher für viele Menschen sehr schwer zu verstehen ist. Daraus folgte ja auch der Ausspruch: "Wer von der Ouantenphysik nicht schockiert ist, der hat sie nicht verstanden".

    Zitat

    Original geschrieben von real_proximus
    Ich glaube ich weiß, was in etwa gemeint war. Allein aus der Tatsache, dass heute und gestern und vorgestern und vor 100 Jahren die Sonne aufgegangen ist, lässt sich nicht sicher ableiten, dass die Sonne auch morgen aufgehen wird. Ähnlich könnte es ja auch mit dem Geräusch sein.
    Physikalisch unterfüttert bekomme ich das aber gerade nicht.


    Aber ich. Oder besser sagen wir ich bekomme das gegenteil unterfüttert, nämlich daß die Sonne auch Morgen aufgehen muß.


    Der Grund liegt in der Trägheit. Die Erde als solche hat eine bestimmte Masse, und da sie sich bewegt, auch ein entsprechendes Trägheitsmoment. Am Äquator beträgt die Umfangsgeschwindigkeit der Erde immerhin etwa 40 000km pr 24 Stunden also 1666,66 Km/h. Das ist ganz ordentlich, wenn die Erde da plötzlich stoppen würde, müssten die Manschen in Äquatornähe ganz schon mit den Armen rudern, um nicht umzufallen :)
    Ergo: Zumindest die Erdumdrehung sollte noch eine ganze Weile weitergehen.
    Nehmen wir die Sonne als Problem: Wer sagt uns, daß diese auch Morgen noch scheint?
    Auch in diesem Punkt kann ich etwas beruhigendes sagen: Die Sonne ist doch reichlich aufgeheizt.
    Nun ist es so, daß die Wärme nicht schlagartig weg ist, wenn die Heizung ausfällt. Das kann jeder selbst nachprüfen: Wenn ein Topf mit Wasser am kochen ist, und ich schalte den Herd aus, wird das Wasser nicht mehr weiter erwärmt. Trotzdem verbrenne ich mir noch eine ganze Zeit nach dem ausschalten des Herdes die Finger, wenn ich sie ins Wasser tauche.
    Ergo: Selbst wenn die Energieerzeugung der Sonne von jetzt auf gleich zusammenbrechen würde, reicht die bisherige Wärmeenergie der Sonne noch eine ganze Weile, um die Erde zu erhellen.


    Fazit: Da die Erde weder schlagartig stehenbeliben kann, und die Sonne auch nicht schlagartig ausgeknipst werden kann, bleibt der Sonne kaum etwas anderes übrig als auch Morgen wieder aufzugehen.

    Philosofische fragen passen nicht zur Philosophie des KFT. :) Ein Paradoxon in sich? :D


    Zum Geräusch im Wald:
    Dazu muß man erstmal prüfen was ein Geräusch ist. Nach normaler Ansicht ist das eine Schwingung (Vibration) der Luft, oder eines anderen Mediums.
    Allerdings stellt sich damit dann sofort die Frage: Ist grundsätzlich jede Luftschwingung auch automatisch ein Geräusch? Ist ultraschall oder Infraschall ein Geräusch? Es handelt sich dabei auch um Luftschwingungen, die aber von Menschen nicht als Geräusch wahrgenommen werden, wohl aber von anderen Lebewesen. Wobei sich da wieder die Frage stellt: Wie nehmen andere Lebewesen diese Geräusche wahr? Nehmen sie die Schwingungen überhaupt als Geräusch wahr?
    Wenn wir nun einmal jedes Lebewesen als zur Geräuschwahrnehmung fähig ansehen, wird es schwer vorstellbar einen Wald zu definieren, in dem nicht irgendwas keucht oder flattert daß den Umfallenden Baum hört.
    Damit bleibt eigentlich nur zu definieren, daß ein Geräusch von einem menschen wahrgenommen werden muß, um als Geräusch zu gelten. Damit kann es natürlich kein Geräusch geben, wenn kein Mensch existiert. Da die Wahrnehmung des Geräusches durch Menschen ja per Definition zu dessen Existenz nötig ist.


    Physikalisch gesehen kann man sagen: Wenn ein Baum umfällt, dann gibt es zwangsläufig einen Luftschwingung, da durch die Bewegung des Baumes die Luft in Vibration versetzt wird. Ob diese Schwingung allein als Geräusch gilt, oder ob zur existenz des Geräusches die Wahrnehmung durch Menschen erforderlich ist, ist eine Frage der Definition des Geräusches an sich.

    So dann denke ich, kommen wir hier zum Abschluß. :)
    Danke nochmal an alle, die mir geholfen haben. Ich hab mir eben die Canon A550 bestellt.
    Die ist zwar geringsfügig über den 150 Euro, aber noch im Rahmen.


    Dann hoffe ich mal, daß der Shop schnell liefert. :)

    Zitat

    Original geschrieben von raix
    Ich würd eher sagen, wenn der Staub/Schmutz auf dem Magnetstreifen hin und her gerieben wird verursacht er viele feine Kratzer, die das Auslesen dann unmöglich machen.


    Zum einen das, und zum anderen liegt es wohl auch am Abstand. Schmutz braucht ja auch Platz, und wenn nun das Lesegerät vom Magnetstreifen etwas abgehoben wird, weil da Dreck dazwischen ist, kann der Leser die Magnetinformation nicht mehr sauber erkennen. Deswegen hilft es manchmal schon, wenn man den Streifen mal reinigt.


    Ja da kann bei ungünstig einsgestellen Leseköpfen schon ein Zehntelmillimeter mehr Abstand ausreichen.