ZitatOriginal geschrieben von WAF2TT
Kann man die Energiesparlampen eigentlich auch für die Treppenhausbeleuchtung verwenden (häufiges Ein/Aus-schalten, brenndauer ca. 1Minute)?
Kann man schon. Aber die Lampen werden sich da wohl bald verabschieden. Durch den hohen Einschaltstrom, und die häufig nötigen Lampenwechsel dürfe sich das Finanziell kaum lohnen, eher im Gegenteil.
Zur eingangsfrage noch was (auch wenn die im Grunde schon geklährt ist).
Die Wattangabe beziht sich immer auf den Stromverbrauch der Lampe in Watt. Klingt jetzt komisch, ist aber so. ![]()
Das heißt, es spielt keine Rolle, wie hell die Lampe ist, entscheident ist nur, daß die tatsächlichen Watt (also bei Energiespahrlampen 13, 15 oder 23 etc.) nicht höher sind als die maximalangabe auf der Lampe.
Eine solche Beschränkung auf der Lampe kann zwei Gründe haben:
1. Die verbauten Kabel halten keine größeren Belastungen aus. Das ist bei Deckenlampen mit einer Angabe von 60 W sehr unwahrscheinlich. Denn das würde bedeuten, daß derart dünne Drähte verbaut sind, daß das schon fast fahrlässig wäre.
2. Die Wärmeentwicklung. Das ist bei Lampen schon eher der Grund. Aber die Wärmeentwicklung hängt direkt mit der tatsächlichen Wattzahl zusammen. Wenn man also nur eine 23W Lampe einbaut, dann "heizt" die auch nur mit 23 Watt. Das folgt aus dem Energieerhaltungssatz. Die Lampe nimmt eine Leistung (=Energiemenge) von 23W aus dem Netz auf. Also gibt sie auch exakt 23 W an die Umgebung ab. Entweder in Form von Licht, oder in Form von Wärme. Da die Energiesparampe mehr Licht mit 23W erzeugt als eine Glühbirne mit 23W, erzeugt die Energiesparlampe auch (etwas) weniger Wärme.
Daß die Lampe mehr Licht erzeugt, als eine 60W Glühbirne ist unerheblich, da das Licht keine technischen Auswirkungen auf das Lampengehäuse hat. Allerdings könnte eine Energiesparlampe (vorallem wenn Du eine mit hoher Farbtemperatur wählst) mehr UV Strahlung abgeben, als eine Glühbirne. Das könnte zu schnellerem vergilben des Papierschrimes führen.