Beiträge von Brainstorm

    Die Suche hilft:


    Hier steht alles was Du wissen mußt.


    In Kurzform: Der will nur an die Nummer rankommen. Das Datem ist da nicht draus ersichtlich (zumindest nicht, wenn man nicht an die Herstellerdatenbank kommt), daher ist das Quatsch. Der will die Nummer nur auf sein eigenes Handy draufmachen, um damit ein geklautes zu einem "legalen" zu machen.

    Hast Du einen Link zu dem Artikel?


    Momentah kann ich nur aus deiner Aussage vermuten, daß das über Freibeträge ausgeglichen wird. den Artikel hab ich noch nicht gelesen.
    Aber ich fürchte, daß es dann zu einem "Sprung" kommt, also bei einem Betrag bis zu einer gewissen Grenze, kann man über Freibeträge recht viel rausholen. Dann kommt ein schnitt, und wer nur 5 Euro mehr verdient, als der andere, hat am Ende weniger, weil der die Freibeträge nicht bekommt.
    Zugegeben, sowas gibt es auch heute schon (Steuerklassen), Aber bei der "vereinfachung" von Kirchof sind das vermutlich viel stärkere Sprünge als bisher.


    Und wenn es da wirklich so viele Möglichkeiten geben sollte, dann frage ich mich, wo die vielzitierte Vereinfachung bleiben soll. dann ist das nur ein neues Modell, das aber auch nich mehr bringt.

    Re: Re: Re: Re: Re: für dumm verkauft


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Nicht jede Möglichkeit, die Steuerzahllast durch Abschreibungen zu senken, ist ein Schlupfloch in dem Sinne, dass es nur aufgrund handwerklicher Fehler oder gar Lobbyarbeit entstanden ist. Vielmehr geht sogar ein Großteil der Möglichkeiten auf fiskalpolitische Lenkungsversuche zurück. Nur gilt eben hier - wie so oft -, dass sich die Maßnahmen anders entwickeln als ursrünglich von den Vätern/Müttern vorgesehen bzw. prognostiziert.


    Das ist klar. Nur würden diese Möglichkeiten dann auch beibehalten werden, wenn es eine Einheitssteuer gibt. so daß die Reichen, die die Möglichkeit haben, solche Abschreibungen zu nutzen, doppelt gewinnen würden. Zum einen durch die für sie gesenkte allgemeine Steuer (von 39, auf 25%) und das dann noch durch zusätzliche Abschreibungen reduzieren.
    Der Arme Mann ist also gleich doppelt abgestraft.


    Daher habe ich auch von Schlupflöchern gesprochen. Die echten Schlupflöcher müssen gestopft werden, bei den erwünschten Möglichkeiten sollte man prüfen, ob man die heute noch braucht, und sie dann ggf. anpassen, oder auch schließen.


    Aber da hilft keine Einheitssteuer. Das ist leider viel zu einfach gedacht.

    Re: Re: Re: für dumm verkauft


    Zitat

    Original geschrieben von Weizen
    Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, wenn sich jemand sein Häusle im Grünen baut! Aber dann soll derjenige doch auch mehr dafür zahlen als der, der sich eine Mietwohnung in der Stadt nimmt. Die Pendlerpauschale ist in diesem Sinn (auch) staatlich subventionierte Umweltbelastung.


    Nein. Die Pendlerpauschale ist eine Entlastung für diejenigen, die keinen Job in Ihrer Heimat finden konnten.
    Es kann nicht sein, daß uns von den Politikern immer eingeredet wird, wir müssten Flexibler sein, und auch einen Job in größerer Entfernung vom Wohnort annehmen, und wir jetzt eine Lange nase gezeigt bekommen, wenn man hier einen kleinen Ausgleich sehen will.


    Die Pendlerpauschale wie sie jetzt existiert ist viel umweltfreundlicher, als früher. Man bekommt das Geld für die Kilometer. Also unabhängig davon ob man diese Kilometer mit dem Auto, dem Zug oder zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegt. Das heißt, egal ob man das Geld nun bekommt oder nicht, es ändert sich gar nix, außer daß die Arbeitende Bevölkerung noch mehr belastet wird. Zur Arbeit müssen die trotzdem, also muß man weiterhin die Kilometer zurücklegen.


    Früher bekam man nur dann eine Rückzahlung, wenn man den Weg per Auto zurückgelegt hat, während die Zugfahrenden leer ausgingen. Das war subventionierte Umweltbelastung. Aus eben diesem Grund wurde das ja geändert, so daß man jetzt die freie Wahl hat, mit welchem verkehrsmittel man den Weg zurücklegt. Also keine Umweltbelastung mehr.


    Zum Thema einheitssteuer:
    Daß sich Reiche mit diversen Tricks um Steuern drücken können, ist klar. Aber darauf zu reagieren, indem man die Steuer generell senkt, und im Gegenzug den ärmeren noch mehr Geld aus der Tasche zieht, ist der falsche Weg. Im Gegenteil, man müsste dafür sorgen daß diese Schlupflöcher weiter gestopft werden. So wie es schon angefangen wurde, und nur nicht zuende gebracht wurde.


    Wer viel hat, kann auch viel Steuern zahlen (auch prozentual gesehen), wer wenig hat, der sollte entsprechend entlastet werden. Man kann über ein paar Prozentpunkte hin oder her Diskutieren, aber die 25% Pauschalsteuer, ist Wirtschaftlich das Ende für viele Kleinverdiener.

    Re: für dumm verkauft


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    ...ist kein Geheimnis, aber 25% von 30.000 € sind nunmal auch unter Schröder schon deutlich weniger als 25% von 300.000 €, nämlich ein Zehntel. Von gleicher Steuerzahllast also weit entfernt. Da muss man noch nichtmal Freibeträge bemühen...


    Das ist schon richtig. Aber jemand der mit 30.000 € bisher vielleicht 16% bezahlt, bezahlt also faktisch 4800 € Steuern. Bleiben ihm 25.200 zum Leben. Das ist wenn man davon ein jahr leben will, nicht so viel.


    Jemand der mit 300.000 Euro Brutto heimgeht, zahl derzeit vielleicht 40% das sind 120.000 Euro. Bleiben dem noch immer 180.000 Euro. Davon lässt es sich immer noch ganz nobel Leben.


    Bei einer 25% einheitssteuer zahlt der erstere 7500 Euro. Aso deutlich mehr. Jetzt muß der arme Mensch, der es schon vorher nicht sehr Dicke hatte, mit nur noch 22500€ Auskommen.
    Dem reichen geht es noch besser: Der Zahlt jetzt nur noch 75000 €. Natürlich ist das noch das zehnfache vom Armen menschen, aber deutlich weniger als er bisher zahlt. Jetzt bleiben dem 225.000 Euro.


    Stellt sich die Frage, wer sich da mehr drüber freut. Der Reiche, der auch jetzt schon genug hatte, oder der Arme, dem das letzte noch genommen wird.


    Da helfen auch keine Freibeträge.

    1% Billiger. Und das werden die Mineralölkonzerne kassieren. Weil sie befürchten, daß durch die billigeren Preise, der Verbrauch steigt, und daher die reserven zu schnell verbraucht werden :)


    Für mich kommt die CDU jedenfalls nicht in Frage. Vorallem wegen der Steuerpolitik. Erhöhung der MWST, Steuer auf schichtzulagen wie Nacht und Sonntagzuschlag (als regelmäßiger Nacht uns Sonntagsarbeiter betrifft mich das dierekt), 25% einheitssteuer (Der Bonze freut sich, der Kleine (ich) zahlt drauf).
    Das ist keine Steuerpolitik die man wählen kann. Hier wird wieder der reiche Mann belohnt, den kleinen Mann beißen die Hunde.


    Die Ökosteuer wird nur "geprüft", gesenkt wird die am Ende nicht, weil auch die CDU geld braucht. Und selbst wenn die Ökosteuer um 3 Cent gesenkt wird. Ob der Liter Super jetzt 1,46 oder 1,43 kostet, ist das der große Wurf? Lasst euch davon nicht blenden. Die Senkung wird auch bei der CDU nicht kommen, und wenn doch dann ist die für den Eimer.


    Auch die Amerikaanbiederung von Angie gefällt mir gar nicht.


    Von der FDP hört man leider zu wenig, ich fürchte die werden nur die kleinen ja-sager der CDU, also ist es im Grunde egal wen von beiden man wählt.


    Allerdings muß ich zugeben, daß ich auch bei Rot-Grün Bauchschmerzen bekomme. Es wurde einfach zu viel vergeigt.


    Links wählen? Nun ganz ehrlich, an der Regierung will ich die auch nicht sehen. Dafür ist das Konzept einfach zu populistisch, und zu wenig durchdacht. Andererseits ist die "Gefahr" daß die an die Regierung kommen, sehr gering. Schröder hat das ja gestern kategorisch ausgeschlossen, mit denen eine Koalition einzugehen. Daß Angie mit denen... (Mal krz lachen).


    Also werden die wohl in der Opposition bleiben. Und das ist gut so. Aber genau da brauchen wir die auch. Denn egal ob eine schwarz-gelbe Regierung, mit rot-grüner opposition, oder andersurm rot-grün, mit schwarz gelber opposition, oder auch das Worst-Case schwarz-rot, mit gelb grüner mini Opposition, es wird sich mit allen drei Konstellationen kaum etwas bewegen.
    Eine weitere linke Opposition könnte den regierenden parteien, welche Farbe auch immer doch kräftig genug in den Hintern treten, daß die dann vielleicht etwas weniger Mist bei insgesamt höherer Produktivität produzieren.


    Das ist der Vorteil der Demokratie: Das schicksal eines landes hängt nie an einer Partei allein, sondern an mehreren Parteien, die sich einigen müssen.

    Dann bleibt aber immer noch das Problem, daß dann viele Diskussionen völlig an Wert verlieren, wenn immer wieder einzelne Postings aus denselben verschwinden, weil keiner mehr den Zusammenhang kapiert.


    Schon deswegen ist es Sinnvoll, daß die Beiträge nicht gelöscht werden. Sonst wird die schöne Wissensdatenbank hier völlig durchlöchert, wenn jeder, nur um seine Spuren zu verwischen (warum eigentlich?) alle seine Postings editiert.

    Bei dieser Gelegenheit muß ich mal die Frage loswerden, wie denn dieser Bewegungssensor überhaupt funktioniert.
    Wird das die IrDa Schnittstelle dazu benutzt? Vermutlich schon, aber wie?

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Um zu den Ölvorrätenzu kommen:
    Falls das Erdöl mal ausgehen sollte, sind Ölschiefer und das Verflüssigen von Erdgas die naheliegendsten Lösungen. Methylesther (Biodiesel) und Methanol (Benzinersatz) sind ökologisch sehr intresannt, aber würden niemals für alle reichen.


    Die Naheliegenste Lösung ist, sich jetzt nach echten Alternativen umzusehen. Daß Biodiesel nicht für alle reicht, ist bekannt. Anders könnte das in ein paar Jahren mit SUN-Diesel aussehen. Der wird nicht wie Biodiesel aus Pflanzenöl selbst hergestellt, denn das Öl ist nur begrenzt vorhanden, sondern aus Pflanzen an sich. Also kann man Holzabfälle genauso dazu hernehmen wie Pflanzliche Gartenabfälle, oder Landwirtschaftliche Pflanzenabfälle. Also alles was man bisher auf den kompost geschmissen hat.
    Damit hat man deutlich mehr Ausgangsmaterial, so daß genug Sprit für alle gewonnen werden kann.


    Der Vorteil gegenüber Biodiesel, ist die größere herstellbare Menge, so daß der Sprit damit für alle reicht, und die Tatsache, daß man keine Freigabe wie bei Biodiesel braucht, sondern den Sprit in jedem Motor fahren kann. Es wird sogar an ähnlichen verfahren gearbeitet, die dann Benzin ergeben, so daß auch weiterhin je nach persönlichen vorlieben ein Diesel oder benzinmotor benutzt werden kann.


    Der Vorteil gegenüber Mineralöl liegt in der CO2 neutralen verbrennung (es wird nur soviel CO2 frei, wie die Pflanze vorher zum wachsen verbraucht hat), so daß es zu einem geschlossenen CO2 Kreislauf kommt, der Schwefelfreiheit, der unbefristeten Verfügbarkeit (solange wir so früh damit anfangen, daß es noch Pflanzen gibt), und der freiheit von allen Steuern, die speziell auf Minderalsprit bestehen, so daß der Sprit deutlich günstiger ist.


    Wenn das Zeug in ein paar Jahren Marktreif ist, dürfte damit die Lösung für lange Zeit gefunden sein. Kostengünstig, Umweltfreundlich, unbegrenzt verfügbar, und problemlos in das bestehende System zu integrieren.


    Denn immer weiter zu versuchen an immer weitere Mineralölquellen zu kommen, bringt uns nicht weiter. Das Klima kollabiert schon jetzt langsam.
    Es geht also nicht darum, ob es noch irgendwo Mineralöl gibt, sondern ob wir das überhaupt nutzen können, ohne unser eigenes Grab zu schaufeln.


    Und offensichtlich war die Ökosteuer nötig, damit die Menschen umdenken. Wie man an diesem Thread sieht, beginnen erst bei den heutigen extremen Preisen manche Leute zu überlegen, ob sie das Auto manchmal evtl. stehen lassen können.
    ich habe schon vor über einem Jahr für mich die Konsequenz gezogen, und mir ein Biodieselfähiges KFZ gekauft, und nutze diese Alternative auch konsequent.


    Ich bin keinesfalls dafür, daß der Spritpreis ins Extreme steigt. Aber egal ob der Sprit günstig oder teuer ist, das umdenekn muß jetzt stattfinden, und nicht erst wenn es zu spät ist, und da könnte der Preis vielleicht etwas schneller nachhelfen, als jede predigt von irgendwelchen "Sandalenträgern" :)

    Es liegt wohl eher am Handy. Die Anzeige "Nur Notruf Möglich" kommt gewöhnlich bei Sony-Ericsson Handys, wenn zwar ein Netz gefunden wird, aber eben nicht das Netz, für das die Karte ist. Oder wenn das handy das Netz zwar findet, aber nicht einbuchen kann. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß hier ein Defekt am Sende-Empfangsteil vorliegt.


    Was passiert denn, wenn Du die Karten gegeneinander tauscht? Also Deine Karte in das vermutlich defekte Handy, und umgekehrt.


    Welche handys hast Du (Marke Typ)?