Beiträge von Brainstorm


    Wie würdest du denn genau das regionale Angebot gestalten? Es ist nunmal unvermeidbar, einen "Wasserkopf" für jede Region zu haben, ohne dass auch tasächlich auf die Ereignisse und Gegebenheiten eingegangen wird.
    Und wir brauchen regionale Nachrichten, alleine um eine Möglichkeit für Menschen zu schaffen, tatsächlich ein Bild der Situation zu bekommen, ohne auf Bild oder dergleichen zurückgreifen zu müssen.


    Für eine Regionale Berichterstattung braucht es keinen Kompletten Wasserkopf mit allem vom Intendant bis zum Kameramann. Es genügt völlig wenn es eine Lokalredaktion gibt, die sich die entsprechenden Infos beschafft, ein paar Kamerateams und ein kleines Studio. Der ganze Verwaltungsapparat muss nicht in jeder Region neu aufgebaut werden, da reicht einer der irgendwo zentral sitzt.
    Auch weitere Regionale Programm wie zB Mundart-Sendungen und so weiter, kann man damit problemlos Organisieren.


    Und vorallem muss nicht der ganze Wasserkopf für die Zeit aktiv sein, in der sowieso nichts regionales läuft.


    Ein Drittes Programm pro Bundesland und insgesamt 1 oder 2 Konservenkanäle für Zuschauer mit zu langsamen Internet wär ja auch noch OK, so wie es jetzt ist übererfüllt das Portfolio den Auftrag zur Grundversorgung doch deutlich.


    Ich würde sogar noch weiter gehen: In den dritten laufen fast den ganzen Tag Sendungen sie keinerlei Regionalbezug haben. Oft genug läuft eine Sendung auf einem Dritten Programm, und so ein bis zwei Stunden später läuft das gleiche nochmal auf einem anderen, und so weiter. Das ist völlig überflüssig.
    Also die dritten zusammenschalten, so daß es noch eines gibt. Überall dann das gleiche Programm, und im Vorabendprogramm, wo normalerweise die Regionalnachrichten kommen (das einzige Programm das Regionalbezug hat) wird mal eben für eine Stunde aufgesplittet, so daß jeder sein Regional-Nachrichtenprogramm hat. Grundsätzlich könnte man noch die Möglichkeit einführen, daß sich Regionalprogramme zweitweise aus dem "Hauptprogramm" ausklinken, um etwas regionales zu senden. Dann müsste man aber eben Vertraglich festlegen, daß dann das Programm wirklich Regionalbezug haben muss.
    Ich persönlich finde den Rundfunkbeitrag schon jetzt total überzogen. 5 Euro im Monat müssen reichen. Zusätzlich mit der Möglichkeit sich komplett abzumelden, zB wegen Finanzieller Situation (HARTZ IV etc), oder auch,wenn man nachweisen kann, daß man das Programm nicht nutzt (wie auch immer man das dann Technisch umsetzt). Die Sender sollten sich auf die GRUNDVERSORGUNG zurückziehen. Das was derzeit gemacht wird geht weit über die Grundversorgung raus.

    S-Bahn München wurde soweit ich weiss aus der DB als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Zwar noch zum Konzern gehörend, aber ansonsten eingenständig. Eben damit ein eigener Tarifvertrag gebaut werden kann. Hier in Nürnberg wären solche Schichten nicht möglich. Da würde sich der Betriebsrat querstellen, und der Rest des Personals auch.


    Oh Mann, das hat ja schon fast Martynssche Züge was Du da zuzsammenfabulierst. Denkst Du Dir das alles aus, oder gibt es dafür Beispiele?
    Solche Schichtmodelle wie Du sie hier erfindest gibt es nicht, und sind nach dem Tarifvertrag auch nicht zulässig. Schichten dürfen maximal 12 Stunden haben, Pausen werden weitgehend bezahlt. Nach Dienstende müssen mindestens 11 Stunden bis zum nächsten Dienstbeginn liegen und so weiter. Schichten unter 6 Stunden kommen praktisch nicht vor, weil diese dennoch Tariflich als 6 Stunden Schicht berechnet und Bezahlt werden müssten.
    Auch ist nach der Stoßzeit am Morgen ja nicht Schluss bis zum Feierabend. Auch in der Zeit dazwischen fahren Züge. Hier in Nürnberg ist da übrigens genauso Stundentakt auf den Regionalstrecken wie Morgens. Wie das in anderen Gegenden aussieht, weiss ich natürlich nicht. Die Züge werden lediglich gekürzt, also statt 3 gekuppelten Triebwagen fahren eben nur 2 oder einer. Und bevor Du da wieder Überfüllung erfindest: Obwohl kürzer sind die Züge meistens nahezu leer oder nur zum Teil besetzt. Das würde sich bei Langzügen aber auch nicht ändern. Also gibt es keinerlei Grund mehr Kosten an Energie und Verschleiß zu generieren, wenn dadurch keine Mehreinnahmen entstehen können. Es sitzt auch kein Personal untätig rum, oder fährt heim, um ein paar Stunden später wieder zu kommen, die die da sind sind durchgehend (von den Tariflich/Rechtlich vorgesehenen Pausen abgesehen) beschäftigt.

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Der falsch verstandene Wert von Pünktlichkeit!


    Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Funktionsfähige Züge zwischen 9 und 15 Uhr ins Depot fahren zu lassen anstatt auf der Linie, um den Takt aus angeblichen Spargründen auszudünnen, bedeutet nur, dass sie in dieser Zeit den Fahrgästen nicht zur Verfügung stehen, keine Fahrgeldeinnahmen bringen aber weiterhin Kapitalkosten verursachen. Zuzüglich Personalkosten für die oft leeren Aus- und Einrückfahrten, Trassenbelegung und Weichen- und Gleisabnutzung. :flop: Für nichts und wieder nichts.


    Die einzige wirtschaftlich sinnvolle Folgerung daraus kann nur lauten, ganztägig einen gleichmässig dichten Takt anzubieten. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich diese rationale Erkenntnis durchsetzt.


    Einspruch.
    Ein Zug der Fährt hat doch einige Kosten mehrl, als einer der Rumsteht.
    Tassengebühren, die für Jede Fahrt anfallen, Personalkosten, Energiekosten (Strom/Diesel je nachdem), außerdem verschleißt ein Zug der fährt schneller, muss also entsprechend öfter repariert werden, was auch Geld kostet.
    Zudem müssen die Züge auch mal ins Depot um sie zu reinigen, die Sammelbehälter der Toiletten zu leeren, Dieselzüge müssen getankt werden und so weiter. Das alles macht man also sinnvollerweise dann, wenn weniger Leute mitfahren. Die Züge wärend der Hauptverkehrszeiten für sowas aus dem Verkehr zu ziehen, würde garantiert keiner mehr verstehen. Man spart also doch einges, wenn man einen Zug der keine Leute befördert, nicht fahren lässt.

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Manche Leute stehen da drauf, den Kopf bei 200 km/h auf dem Fenster strecken zu können. Auch die Druckschwankungen im Tunnel sind offenbar angenehm für manche Menschen...


    Ich glaube kaum, daß Wagen mit Fenstern zum Aufmachen und ohne Druckertüchtigung eine Zulassung für 200 km/h bekommen. Andererseits 160km/h drücken auch gut in den Ohren, jedenfalls im Tunnel :)

    Hinten ist der Empfang besser. Kein Witz ist echt so.
    Die Sache ist die: Radiowellen sind Horizontal polarisiert. Schwingen also in der Horizontalen Ebene. Eine Antenne ist dann am wirkungsvollsten, wenn der Stab in der Polarisationsebene liegt. Also müsste die Antenne eigentlich Horizontal liegen. Sieht natürlich erstmal doof aus.
    Da macht man es sich zu Nutze, daß das Metall des Autos die Polarisation der Funkwellen etwas "verbiegt". Oben im Bereich des Daches biegt sich die Polarisationsebene zum Dach hin. An der Dachkante hat man daher eine Ebene die etwa 45 grad zum Dach geneigt ist. Also muss eine Antenne um Ideal zu wirken an der Dachkante im 45 Grad Winkel nach außen wegstehen. An der Vorderen Dachkante sähe das wie ein Einhorn aus, also eigentlich nicht optimal, seitlich geht auch nicht, aber hinten ist das perfekt. Da sieht es gut aus, und verbessert den Empfang. Eine an der vorderen Dachkante 45 Grad nach hinten stehende Antenne wäre praktisch im 90 Grad winkel zur Polarisationsebene. Das gibt Verluste von über 20db, da bleibt nicht viel zum Radiohören.

    Da muss man Aufpassen.
    Wenn man Wasserstoff in Kolbenmotoren verbrennt, entsteht genauso Stickoxid wie bei Benzin und Dieselmotoren.
    Bei Brennstoffzellen mit E-motor ist das allerdings richtig, weil hier keine klassische Verbrennung stattfindet.


    Die Herstellung von Wasserstoff ist aber kompliziert. Es wird dabei Mindestens soviel Energie benötigt, wie später bei der Verbrennung frei wird. Da keine Maschine verlustfrei arbeitet, sogar mehr. Das ist eine Menge Zeug, die Energie dazu muss erstmal da sein. Und Sonnenenergie ist leider schwer zu nutzen. Solarzellen haben ziemlich schlechte Wirkungsgrade. Und brauchen selbst eine Menge Energie für die Herstellung.

    Zitat

    Original geschrieben von amerin
    :)Diesel abschaffen! EU-weit :top:


    LOL und dann? Machen wir uns mit den Bezinabgasen endgültig alles kaputt...
    Noch sind Diesel bei der Wahl Diesel/Benzin im Vorteil. Weniger CO2, Ruß lässt sich filtern, und das bei den Stickoxyden getrickst wurde ist kein Systemproblem des Diesels sondern ein Problem der Industrie.
    Richtig und sauber gebaut, so wie es die Normen vorgeben, bzw der Kunde erwartet ist der Diesel eindeutig die Bessere Wahl.
    Gas wäre noch eine Möglichkeit, aber die Gasantriebe kommen nicht so recht aus der Hüfte, und Elektro scheint auch noch nicht so recht zu ziehen.
    Noch ist es zu früh den Diesel abzuschaffen, das wird noch lange dauern. Also hilft nur die Industrie dazu zu bringen den Diesel so sauber zu bauen wie er sein soll, ohne Trickserei.