Beiträge von Brainstorm

    Hallo
    Ich habe hier das Problem, daß Firefox wen ich Backspace drücke, eine Seite Zurück springt, also wie beim Zurück Button. Möglicherweise ist das schon lange so, bisher habe ich das nie bemerkt, und es hat auch nie gestört.
    Jetzt ist es so, daß eine Webseite mit Chatfunktion das Problem hat, daß hier diese Funktion auch aktiv ist. Bisher wurde das bei allen Webseiten wenn ein Eingabefeld da war, deaktiviert. Bei diesem Chat ist das aber nicht der Fall, was das Chatten doch erheblich erschwert.
    Ich bin zwar in Kontakt mit den Seitenbetreibern, um den Fehler zu finden, aber ich könnte auch damit leben, dieses Feature von Firefox einfach generell zu deaktivieren. Immerhin hab ich diese Funktion nie gebraucht. Bis das Problem beim Chat aufgefallen ist, war mir nichtmal bewusst daß diese Funktion vorhanden ist.
    Weiss jemand wie ich die Tastenbelegung bei Firefox so ändern kann, daß Backspace nicht mehr mit Zurück verbunden ist?


    Schonmal danke für die Hilfe.


    Die Arbeitsleistung entscheidet gerade bei einem Tarifvertrag nicht über die Einkommenshöhe. Leistung lohnt sich mit Tarifvertrag nicht!
    Im Ergebnis sammeln sich im Tarifvertrag vermutlich tendenziell mehr die low performer, während die guten Leute ihren Wert kennen, und ihren Preis verhandeln. Das ist ein riesiger Nachteil für den betreffenden Betrieb mit Tarifbindung.


    Richtig. Ich habe aber auch nicht behauptet daß bei einem Tarifvertrag die Persönliche Leistung etwas bewirkt. Aber bei Einzeln ausgehandelten Gehältern erst recht nicht, denn da entscheidet dann nur das Verhandlungsgeschick, und sonst nichts.
    Wie will man aber auch zB bei einem Lokführer oder Fahrdienstleiter persönliche Leistung bewerten?
    Der Lokführer bekommt seinen Dienstplan, und solange er seine Züge Unfallfrei zum Ziel fährt und soweit es in seinem Einflussbereich liegt auch Pünktlich, dann ist alles OK. Das aber macht nahezu jeder Lokführer, macht er es nicht, ist er schnell draußen.
    Beim Fahrdienstleiter ist das Ähnlich. Der kriegt seinen Schichtplan, und muss von Dienstbeginn bis Dienstende auf seinem Stellwerk sitzen, und die Züge die kommen, so leiten daß jeder da hin kommt, wo er hin soll, ohne daß sich zwei davon zu nahe kommen.
    Genauso wie der Lokführer nicht die Möglichkeit hat, weil er gerade etwas Zeit hat noch zwei extra Züge zu fahren, hat der Fahrdienstleiter nicht die Möglichkeit ein paar zusätzliche Züge durchzuschleusen. Das funktioniert einfach nicht.
    Im Prinzip ähnlich wie beim Fließbandarbeiter. Der schraubt eben die Teile zusammen die am Fließband angefahren kommen. Ein einzelner Fließbandarbeiter kann nicht einfach schneller machen, weil einfach nicht mehr Material kommt.


    In diesen Bereichen gibt es also keine umfangreichen Möglichkeiten irgendwie hervorstechende Leistungen zu erbringen. Also haben Angestellte in solchen Bereichen auch keine Möglichkeit zu sagen, sie würden mehr leisten, und hätten mehr Anspruch auf Gehalt, oder wären besonders wichtig für das Unternehmen.


    Und daß einfach kündigen und dann ein neues Gehalt auszuhandeln auch nicht funktioniert, sieht man derzeit bei der Bahn. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Personal. Lokführer, Stellwerker, Werkstatt überall ist Personalmangel spürbar, und es brennt an allen Ecken und Enden. Beste Voraussetzungen also höhere Gehälter durchzusetzen. Aber es passiert nichts.
    Damit ist auch die Frage geklärt, warum kaum jemand bei der Bahn anfängt, obwohl da so ziemlich jeder genommen wird: Mit den notwendigen Qualifikationen (die schon recht niedrig sind, meiner Meinung nach viel zu niedrig für die Ansprüche in dem Job), kommt man in anderen Branchen auch unter, aber da für mehr Geld.
    Daß die Vorhandenen Bahnmitarbeiter nicht davonlaufen, liegt im großen und ganzen nur daran, daß das Fachwissen, und die Ausbildung die man bei der Bahn hat, nirgendwo sonst etwas nützen. Die haben also keine Möglichkeit als da zu bleiben. Und mit 40 oder 50 Jahren nachdem man 30 Jahre im gleichen Job war, fängt man nicht so mir nichts Dir nichts eine neue Ausbildung an.


    Aber sag mal zu einem Schulabgänger:
    Du darfst bei uns zwischen 11 und 12 Stunden Täglich, bei 30 Minuten Pause, auch Sonntags und Nachts, und an Feiertagen Arbeiten, wirst von den Kunden angepöbelt, in Einzelfällen auch Gewaltsam angegangen, der Chef sagt Dir daß Du an allem schuld bist was schief läuft, und dafür kriegst Du dann 2500 Euro Netto.
    So schnell kannst Du gar nicht gucken, dann laufen die davon....


    Wenn viele Mitarbeiter kündigen, gibt es beste Voraussetzungen für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen!


    Und beste Voraussetzungen für Chaos. Dann entscheidet nicht mehr die wirkliche Arbeitsleistung, wieviel einer bekommt, sondern nur noch ob der gut Verhandeln kann. Aber jemand der gut Verhandeln kann, ist nicht zwangsläufig der beste in dem entsprechenden Job, in dem es auf ganz andere Dinge ankommt.
    Daher ist es sinnvoll, für eine ganze Berufsgruppe pauschal ein gleiches Gehalt festzulegen. Und das geht nicht wenn jeder einzeln für sich verhandelt, sondern wenn das von einer Stellvertretenden Gruppe für alle gemacht wird.
    Das System daß bei einzelnen Führungskräften funktioniert, klappt bei der Masse an kleinen Arbeitern und Angestellten nicht. Die Voraussetzungen sind zu unterschiedlich.

    Das Problem ist, daß sowas nur mit einer kleinen Gruppe Leute funktioniert. Großbetriebe wie die Bahn, Post oder Autokonzerne um nur einige zu nennen, hätten da totales Chaos wenn jeder Mitarbeiter einzeln Tarifverhandlungen führen würde. Deswegen ist es sinnvoll, wenn diese Mitarbeiter sich zusammenschließen, und eine Gruppe Leute stellvertretend für alle die Verhandlungen führen.
    In einer kleinen Klitsche mit 10 Leuten mag eine Einzelverhandlung funktionieren, aber nicht bei mehreren tausend Mitarbeitern.
    Dazu kommt, daß solche Mitarbeiter als einzelne wenig Möglichkeiten haben, sich als Einzelner hervorzutun. Er ist ein kleines Rädchen im Getriebe, ob der da ist oder nicht, spielt keine Rolle. Der Chef weiss meistens noch nichtmal daß es Ihn gibt, geschweige denn daß er Ihn persönlich kennt. Wie soll er da beurteilen, daß dieser Mitarbeiter wichtig für das Unternehmen ist oder nicht?
    Und eine Zeit in der es keine Gewerkschaften gab, und jeder Mitarbeiter selbst sehen musste, wie er seinen Chef von der Notwendigkeit des Gehaltes Überzeugt, hatten wir ja schon. Ist etwas über 100 Jahre her, und jeder der in Geschichte aufgepasst hat, sollte wissen, daß wir diese Verhältnisse nicht wieder haben wollen.
    Wobei Goyale stellt sich vermutlich genau so die Welt vor: Eine kleine Gruppe Unternehmer die das Ganze Geld einsacken, und Arbeiter die sehen müssen wo sie bleiben. Hungerlohn von dem man nicht wirklich leben kann, sofortige Kündigung bei Krankheit etc, Wer braucht schon Kündigngsschutz, die Leute sind ja angestellt, um zu arbeiten, wer krank wird, ist eben raus, tschüss. Und wem 10 euro im Monat zu wenig sind, hat eben Pech gehabt, mehr gibts nicht.
    Es ist schon ganz gut, daß es ein Streikrecht gibt.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] du verkennst die bereits heute übliche Vorgehensweise bei der Auftragsplanung. Was meinst du, warum der Waschmaschinenmonteur nach Bestellung nicht morgen auf der Matte steht? Die Routen werden schon seit zig Jahren so optimiert, dass der Monteur montiert und nicht bzw. möglichst wenig fährt.


    In dem Punkt vergisst Du aber, daß ein Pizzadienst andere Voraussetzungen hat. Oder hast Du schonmal gehört, daß jemand eine Pizza bestellt, und dann zur Antwort bekommt, die Pizza kommt dann in zwei Wochen zwischen 13 und 15 Uhr...
    Natürlich wird auch beim Pizzadienst Routenoptimierung gemacht, aber wenn man sie die Pizzafahrzeuge ansieht, dann ist da selten mehr als eine Bestellung auf einmal drin, weil es meinstens nicht anders ausgeht, und die Pizza eben 20-30 Minuten nach der Bestellung beim Kunden sein soll. Da ist wenig Luft für Optimierung.

    Wieso rechtlich nicht verpflichtet und wieso Beispiel Steuerbescheid ? Wenn mich das Finanzamt aufgrund eines internen Fehlers falsch berechnet, kann ich selbstverständlich auch dagegen angehen.


    Natürlich kannst Du, aber Du musst das eben sofort machen. Wenn Du den Steuerbescheid erst anerkennst, und dann später daherkommst, und sagst, mir ist jetzt nachträglich aufgefallen, daß der doch nicht passt, hast Du eben Pech gehabt. Und genauso ist es mit dem Strafzettel, hast Du diesen anerkannt, ist der gültig, auch wenn falsch geblitzt wurde, Du musst eben direkt wenn der Zettel kommt, Einspruch einlegen. Und nicht erst anerkennen, und dann Monate Später daherkommen, und es Dir anders überlegen.


    Ein 4-Plattenfeld muss mindestens 1x 32A Wechselstrom oder 2x16A Wechselstrom haben, und mit Bratröhre mindestens 16A Drehstom.


    Wenn der Herd was taugt, dann ja. :)
    Ich hatte bei meinem Umzug in der neuen Bude einen Herd stehen, der tatsächlich nur mit einer einzigen Schuko-Dose angeschlossen war. Der Herd war auch dafür gebaut, er hatte keine anderen Anschlüsse. Äußerlich sah er aus wie jeder andere Herd mit Backrohr auch. Trotzdem ist der dann recht schnell rausgeflogen, weil die Leistung natürlich recht gering war, und es ewig gedauert hat, bis da mal ein Topf Wasser warm war.


    Es gibt also tatsächlich Herde die nur einen Schuko Anschluss haben. Aber Kochen macht damit keinen Spaß :) Das Teil war aber schon älteren Datums, ob sowas heute noch hergestellt wird, kann ich nicht sagen...