Beiträge von Brainstorm

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    Original geschrieben von stanglwirt
    Nö, ich würde liebend gerne das doppelte bezahlen, wenn ich dafür wüsste, dass die Tiere anständig gehalten werden, die Tiere nicht bis zum letzten Tropfen ausgemolken werden und sich in 1 Liter Milch nicht mind. 1 EL Eiter befinden.


    Aber ich bezahle sicher nicht das doppelte für die gleiche "Qualität" und für den Porsche des Bauern.


    Dann geh zum Biobauern, oder achte beim Milchkauf im Supermarkt darauf, daß die Milch ein entsprechendes Bio-Logo hat. Am besten bei den diversen Logos im Internet nachsehen, welche Haltungsbedingungen der Jeweilige Verband vorschreibt, und wie das kontrolliert wird.

    Also die meisten Industriebetriebe sind auch am WE oder Nachts zu.
    Schichtdienst gibt es da eigentlich nur, wenn zB Bestimmte Maschinen aus technischen Gründen nicht einfach abgestellt werden können. Aber der normale Industriebetrieb ist am Wochenende genauso dicht wie Büros etc.

    Der Bahnarbeiter oder Busfahrer etc hat sich das vorher ausgesucht, und wusste auf was er sich einlässt. Und Mobilität für die Bevölkerung ist etwas was wirklich an jedem Tag funktionieren muss.
    Einkaufen kann ich planen, und kann mich dann entsprechend anpassen. Es gibt nichts was ich zwingend am Sonntag bräuchte und die vergessene Tafel Schokolade kriege ich an der Tankstelle, wenn es sein muss.
    Ich arbeite selbst Schichtdienst, und daher oft genug auch Sonntags etc. daher kann ich Dir sagen: Es gibt nichts schöneres als mal dann frei zu haben, wenn es andere auch haben.
    Sonntagsarbeit ist nur in den Bereichen sinnvoll wo das zwingend notwendig ist. Beim Verkäufer sehe ich das nicht so. Feuerwehr, Polizei, Krankenhäuser, Verkehrsdienste etc die müssen natürlich auch am WE funktionieren, aber warum man da unbedingt auch noch einkaufen können muss, erschließt sich mir nicht.

    Nokiahandyfan: Es sagt ja keiner daß es Technisch unmöglich ist, nur ist es eben nicht Wirtschaftlich sinvoll, weil die Kosten dafür deutlich höher sind, als der Ertrag. Darauf dann Beispiele zu posten, daß es Technisch geht, macht auf mich den Eindruck, daß Du nicht verstehen willst, warum es nicht sinnvoll ist...

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    Original geschrieben von phonefux
    Es lohnt sich nicht, weil es ein Diesel ist, sondern weil der Diesel subventioniert ist.


    Naja nicht so richtig, Subventioniert würde ja bedeuten, daß Geld vom Staat dazugegeben wird, daß der Diesel billiger ist. Das ist aber nicht so, auch für Diesel zahlt man Steuern, nur sind diese eben niedriger, als beim Benziner. Zumindest was die Spritsteuern angeht, die Steuern für das Fahrzeug an sich, sind beim Diesel höher, als beim Benziner. Es wird also nicht subventioniert, sondern nur der Sprit weniger Besteuert.

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    Original geschrieben von Partyboy
    Nur noch einmal das Thema Plug-In: Das wird von den deutschen Herstellern so gepusht, da sie sonst die von der EU vorgegebenen Flottengrenzwerte einhalten können. Ich als Verbraucher rechne doch einfach auch durch, ob sich der Mist rechnet. Elektroautos können sich rechnen aufgrund der geringen Wartungskosten.
    Normale Hybride haben einen echten herrausragenden Verbrauch, der technische Aufwand ist kaum mehr als in einem Diesel - bis auf die große Batterie. Und die Anschaffungskosten entsprechen denen eines Diesel - und bei Toyota sind sie auch ohne Betrug sehr sauber, und das seit vielen Jahren.


    Und was ist da jetzt bei einem Plug-In Hybrid anders? Der hat lediglich ein zusätzliches Ladegerät, um Ihn an die Steckdose zu hängen, sonst unterscheidet er sich nicht vom "richtigen" Hybrid. Damit kann man das Teil auch an der Steckdose laden, und den Verbrauch gerade bei Kurzstrecken weiter senken. Welches Problem stellt dieses Ladegerät jetzt dar?

    Ich werde mich hier auch mal einhängen. Vielleicht hat jemand den einen oder anderen Tipp:
    Ich bin Umgezogen, das Haus ist schon etwas älter (1930). Zentralheizung gibt es nur im Erdgeschoss. Im Obergeschoss gibt es nichts. Nur Elektroheizungen.
    Langfristig sind da noch einige Modernisierungen geplant, aber das geht nicht alles auf einmal.
    Ich hab das jetzt so eingerichtet, daß oben die Schlafräume sind, und unten Wohnräume. Im Winter war das OK, Ein wenig von der Wärme unten zog von selbst nach oben, und im Schlafzimmer muss es ja nicht so warm sein, daß konnte die E-Heizung ausgleichen.
    Aber jetzt wird es etwas blöder: Im Erdgeschoss ist es immer noch recht kühl, ich muss zeitweise noch etwas heizen, dafür staut sich oben die Wärme. Streckenweise ist es oben schon jetzt eher zu warm zum schlafen. Noch kann ich das durch lüften ausgleichen, Nachts wird es ja noch kühl genug, aber der Sommer kommt. Und ob das dann noch reicht mit dem Lüften, kann ich jetzt noch nicht sagen.
    Eigentlich würde ich gerne die Luft von oben, runterdrücken, und die von unten hoch, aber das dürfte nicht so einfach werden. :)
    Langfristig will ich im Obergeschoss eine Wärmepumpe installieren, die dann die Warmluft kühlt, und die Wärme als warmes Brauchwasser abgibt. Damit spare ich mir eine Klimaanlage, und auch noch Energie, weil ich dann im Sommer die Zentralheizung abschalten kann, und Warmwasser davon bekomme. Das wird aber wohl erst nächstes Jahr was werden.
    Daher wären ein paar Ideen schön, wie ich für diesen Sommer die Temperatur im Obergeschoss erträglich halten kann, ohne große Anschaffungen rauszuhauen, die dann nächstes Jahr obsolet werden. Wenn jemand was einfällt, wie ich die Temperatur zwischen oben und unten "austauschen" kann, wär das auch nicht schlecht, wobei da wohl die Physik überlistet werden müsste, was nicht so einfach ist....