S-Bahn München wurde soweit ich weiss aus der DB als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Zwar noch zum Konzern gehörend, aber ansonsten eingenständig. Eben damit ein eigener Tarifvertrag gebaut werden kann. Hier in Nürnberg wären solche Schichten nicht möglich. Da würde sich der Betriebsrat querstellen, und der Rest des Personals auch.
Beiträge von Brainstorm
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Uiii, unter Weltuntergang geht wohl gar nicht mehr...
Alles unter 15 Grad ist zu kalt, ab 25 Grad beginnt die Hitzewelle, und zwei Tage -5 Grad sind ein Rekordwinter... Ja und 2 Tage über 25 Grad sind schon ein Rekordsommer...Hier grad Außentemperatur von 0 Grad und 55% Luftfeuchte.
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Original geschrieben von iStephan
Ja, ein Zug für bis zu 1000 Fahrgäste braucht einen Lokführer und muss ab und an betankt werden.Aber: ein Verkehrsbetrieb hat nun mal die Daseinsbestimmung & den Zweck, Verkehr zu leisten.
Und nicht die Verkehrsmittel zu "schonen". :confused: :gpaul:
Deswegen gehen deine Argumente leider völlig an der Sache vorbei.
Man lässt doch gerne die Züge auf der Strecke bewegen weil es einen Sinn ergibt!Die Kosten für den Fahrdienst, den Treibstoff, den Strom sind Investitionen in das öffentliche Gut "Öffentlicher Verkehr", sie ersetzen CO2, ersparen Unfälle im Straßenverkehr, kurbeln die Wirtschaft an, indem die Arbeiter an ihren passenden Arbeitsplatz kommen (Allokation) und und und...! Das isoliert als Kosten abzuqualifizieren und auch noch dagegenzuhalten, man soll die Busse/Bahnen/Fahrzeuge besser in der Scheune stehenlassen um zu "sparen", ist absurd!
Ich vermute du schreibst das nur um mich aus der Reserve zu locken
:pIm übrigen, frag mal Lokführer, Busfahrer und Straßenbahnfahrer (meinetwegen auch Krankenschwestern und Pfleger) was sie bei Schichtdienst von Geteilten Schichten halten. Das ist nämlich für nicht wenige die zwangsläufige Folge einer derart zerpflückten Fahrplan-Masse mit Einrückfahrten zwischen Vormittag und Nachmittag.
Morgens von 5 bis 8 Uhr von zuhause zum Dienst anrücken und am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr ein zweites Mal zur Arbeit fahren.
Täglich 13 Stunden mit dem Dienst befasst sein, aber nur 6 Stunden bezahlt bekommen :flop:
Mit der Riesen Pause mittendrin, die meist nicht bezahlt wird, kann man nicht gerade in Urlaub fahren....
Geteilte Dienste sind nicht sehr beliebt.Und die womöglich 7 Stunden dazwischen nichts vernünftiges zuhause anfangen können, weil die Anfahrtswege alles auffressen... (Schaukelschicht!) Von den arbeitsmedizinischen Auswirkungen abgesehen.
Edit: Für Wartung etc. ist es auch durchaus möglich (und bei der DB üblich) spät nachts oder am frühen Morgen den Zug vorzubereiten. Das muss man nicht dann machen, wenn ganztägig am hellichten Tag die Leute sehnsüchtig auf ihr Verkehrsmittel warten (und sich anderenfalls die Beine in den Bauch stehen.) Für eine Ausdünnung des Takts von 10 auf 20 Minuten über viele Stunden hinweg ist das natürlich kein Grund.
Zug-Toiletten leeren macht man sinnvollerweise nicht dann wenn (angeblich) weniger Leute mitfahren könnten, sondern wenn niemand mitfahren könnte.
Und zum Verschleiß- und Reparatur-Thema: Die Abschreibung für Abnutzung bzw. die vermehrte Abnutzung lässt sich grob in 2 Hälften zu je 50 % teilen: nutzungabhängige und nutzungunabhängige. Der Zug altert auch durchs bloße Rumstehen; die Abgasanlage versottet, das Öl in den Lagern verklumpt, der Stahl rostet usw. Durch das Einrücken sparst du diesen Teil diese 50 % nicht. Aber den Fahrgastnutzen, die Fahrgeldeinnahmen in dieser Zeit reduzierst du um garantierte 100% auf Null

Oh Mann, das hat ja schon fast Martynssche Züge was Du da zuzsammenfabulierst. Denkst Du Dir das alles aus, oder gibt es dafür Beispiele?
Solche Schichtmodelle wie Du sie hier erfindest gibt es nicht, und sind nach dem Tarifvertrag auch nicht zulässig. Schichten dürfen maximal 12 Stunden haben, Pausen werden weitgehend bezahlt. Nach Dienstende müssen mindestens 11 Stunden bis zum nächsten Dienstbeginn liegen und so weiter. Schichten unter 6 Stunden kommen praktisch nicht vor, weil diese dennoch Tariflich als 6 Stunden Schicht berechnet und Bezahlt werden müssten.
Auch ist nach der Stoßzeit am Morgen ja nicht Schluss bis zum Feierabend. Auch in der Zeit dazwischen fahren Züge. Hier in Nürnberg ist da übrigens genauso Stundentakt auf den Regionalstrecken wie Morgens. Wie das in anderen Gegenden aussieht, weiss ich natürlich nicht. Die Züge werden lediglich gekürzt, also statt 3 gekuppelten Triebwagen fahren eben nur 2 oder einer. Und bevor Du da wieder Überfüllung erfindest: Obwohl kürzer sind die Züge meistens nahezu leer oder nur zum Teil besetzt. Das würde sich bei Langzügen aber auch nicht ändern. Also gibt es keinerlei Grund mehr Kosten an Energie und Verschleiß zu generieren, wenn dadurch keine Mehreinnahmen entstehen können. Es sitzt auch kein Personal untätig rum, oder fährt heim, um ein paar Stunden später wieder zu kommen, die die da sind sind durchgehend (von den Tariflich/Rechtlich vorgesehenen Pausen abgesehen) beschäftigt. -
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Der falsch verstandene Wert von Pünktlichkeit!
ZitatOriginal geschrieben von iStephan
Funktionsfähige Züge zwischen 9 und 15 Uhr ins Depot fahren zu lassen anstatt auf der Linie, um den Takt aus angeblichen Spargründen auszudünnen, bedeutet nur, dass sie in dieser Zeit den Fahrgästen nicht zur Verfügung stehen, keine Fahrgeldeinnahmen bringen aber weiterhin Kapitalkosten verursachen. Zuzüglich Personalkosten für die oft leeren Aus- und Einrückfahrten, Trassenbelegung und Weichen- und Gleisabnutzung. :flop: Für nichts und wieder nichts.Die einzige wirtschaftlich sinnvolle Folgerung daraus kann nur lauten, ganztägig einen gleichmässig dichten Takt anzubieten. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich diese rationale Erkenntnis durchsetzt.
Einspruch.
Ein Zug der Fährt hat doch einige Kosten mehrl, als einer der Rumsteht.
Tassengebühren, die für Jede Fahrt anfallen, Personalkosten, Energiekosten (Strom/Diesel je nachdem), außerdem verschleißt ein Zug der fährt schneller, muss also entsprechend öfter repariert werden, was auch Geld kostet.
Zudem müssen die Züge auch mal ins Depot um sie zu reinigen, die Sammelbehälter der Toiletten zu leeren, Dieselzüge müssen getankt werden und so weiter. Das alles macht man also sinnvollerweise dann, wenn weniger Leute mitfahren. Die Züge wärend der Hauptverkehrszeiten für sowas aus dem Verkehr zu ziehen, würde garantiert keiner mehr verstehen. Man spart also doch einges, wenn man einen Zug der keine Leute befördert, nicht fahren lässt. -
Zitat
Original geschrieben von Martin Reicher
Manche Leute stehen da drauf, den Kopf bei 200 km/h auf dem Fenster strecken zu können. Auch die Druckschwankungen im Tunnel sind offenbar angenehm für manche Menschen...
Ich glaube kaum, daß Wagen mit Fenstern zum Aufmachen und ohne Druckertüchtigung eine Zulassung für 200 km/h bekommen. Andererseits 160km/h drücken auch gut in den Ohren, jedenfalls im Tunnel
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Hinten ist der Empfang besser. Kein Witz ist echt so.
Die Sache ist die: Radiowellen sind Horizontal polarisiert. Schwingen also in der Horizontalen Ebene. Eine Antenne ist dann am wirkungsvollsten, wenn der Stab in der Polarisationsebene liegt. Also müsste die Antenne eigentlich Horizontal liegen. Sieht natürlich erstmal doof aus.
Da macht man es sich zu Nutze, daß das Metall des Autos die Polarisation der Funkwellen etwas "verbiegt". Oben im Bereich des Daches biegt sich die Polarisationsebene zum Dach hin. An der Dachkante hat man daher eine Ebene die etwa 45 grad zum Dach geneigt ist. Also muss eine Antenne um Ideal zu wirken an der Dachkante im 45 Grad Winkel nach außen wegstehen. An der Vorderen Dachkante sähe das wie ein Einhorn aus, also eigentlich nicht optimal, seitlich geht auch nicht, aber hinten ist das perfekt. Da sieht es gut aus, und verbessert den Empfang. Eine an der vorderen Dachkante 45 Grad nach hinten stehende Antenne wäre praktisch im 90 Grad winkel zur Polarisationsebene. Das gibt Verluste von über 20db, da bleibt nicht viel zum Radiohören. -
Da muss man Aufpassen.
Wenn man Wasserstoff in Kolbenmotoren verbrennt, entsteht genauso Stickoxid wie bei Benzin und Dieselmotoren.
Bei Brennstoffzellen mit E-motor ist das allerdings richtig, weil hier keine klassische Verbrennung stattfindet.Die Herstellung von Wasserstoff ist aber kompliziert. Es wird dabei Mindestens soviel Energie benötigt, wie später bei der Verbrennung frei wird. Da keine Maschine verlustfrei arbeitet, sogar mehr. Das ist eine Menge Zeug, die Energie dazu muss erstmal da sein. Und Sonnenenergie ist leider schwer zu nutzen. Solarzellen haben ziemlich schlechte Wirkungsgrade. Und brauchen selbst eine Menge Energie für die Herstellung.
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Original geschrieben von amerin
:)Diesel abschaffen! EU-weit :top:LOL und dann? Machen wir uns mit den Bezinabgasen endgültig alles kaputt...
Noch sind Diesel bei der Wahl Diesel/Benzin im Vorteil. Weniger CO2, Ruß lässt sich filtern, und das bei den Stickoxyden getrickst wurde ist kein Systemproblem des Diesels sondern ein Problem der Industrie.
Richtig und sauber gebaut, so wie es die Normen vorgeben, bzw der Kunde erwartet ist der Diesel eindeutig die Bessere Wahl.
Gas wäre noch eine Möglichkeit, aber die Gasantriebe kommen nicht so recht aus der Hüfte, und Elektro scheint auch noch nicht so recht zu ziehen.
Noch ist es zu früh den Diesel abzuschaffen, das wird noch lange dauern. Also hilft nur die Industrie dazu zu bringen den Diesel so sauber zu bauen wie er sein soll, ohne Trickserei. -
Sehe ich auch so. Es war ein paar Tage kalt... So What...
ich habe wesentlich längere und kältere Perioden im Winter erlebt, so zB letztes Jahr im Januar, de hab ich kälter in Erinnerung. Früher sowieso, in meiner Jugend waren -20 Grad keineswegs ungewöhnlich, und zwar Tagsüber im Winter. Also überhaupt kein Grund zur Aufregung.
Insgesamt war dieser WInter einer der wärmsten und Schneefreisten an die ich mich erinnern kann. Bis auf eine Woche kaum Frosttage und Schnee musste man den ganzen Winter über mit der Lupe suchen, zumindest hier bei uns... -
LOL, mal wieder ein Typischer Martyn...
Bei den Aktuellen Straßenverhältnissen braucht man die Scheibenreinigungsfunktion so ziemlich alle 5km, also eigentlich immer wenn jemand vor einem Fährt... Das kann eine komplett Autowäsche nicht leisten, man müsste an jeder Tankstelle die auf dem Weg liegt zum Waschen anhalten, eigentlich noch öfter. Auf Autobahnen könnte man das Fahren ohnehin vergessen.