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Fragt der der Handyneuling den handyfreak, warum der sich so gut damit auskennt.
Man interresiert sich eben für ein Thema. Weltraumforschung und Raktentechnik hat mich eben schon immer interresiert. Ist aber nur rein privates Interesse.
Edit: Die Angaben zum Wasserstoff kommen aus einem Bericht im PM Magazin vor zwei Monaten wo es um Sicherheit bei Shuttles ging. genauso wie viele dinge zur Sicherheitstechnik.
Die Geschwindigkeit weiß ich aus einen ZDF Bericht von vor ein paar Stunden. Aufmerksam die Berichte verfolgen, und Hirn eingeschaltet lassen. Alle Infos die ich poste, hätte man ohne Probleme als Normalmensch, ohne besondere Quellen kennen zu müssen, bekommen können.
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Zitat
Original geschrieben von Zeus
Verstehe ich nicht. Weshalb sollte man dort mit Steuerdüsen nicht lenken, beschleunigen und bremsen können. Genügend Treibstoff vorausgesetzt.
Weil Du im Weltall bist. Das Raumschiff ist dort keinesfalls schwerelos. Es ist nur so, daß die Fliehkraft mit der Schwerkraft im Gelichgewicht steht, so daß das Shuttle scheinbar schwerelos ist.
Wird um 200km/h abgebremst, wird die Fliehkraft zu schwach, die Schwerkraft überwiegt, und ... Plumps.
So wird übrigens gelandet. Das Shuttle dreht sich in position und bremst etwas ab. Das reicht um wieder zu Landen.
Da das Gleichgewicht zwischen Schwerkraft und Fliehkraft also immer aufrecht gehalten werden muß, kann man auch nicht einfach kurfen fliegen oder andere Manöver durchführen.
Mit den Steuerdüsen kann man nur kleine Korrekturen am Kurs durchführen, aber den Kurs nicht grundsätzlich ändern.
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Damit er flüssig bleibt. Würde er in den Gasförmigen Zustand übergehen, gibt das mächtig druck im Tank, was diesen dann zerlegt.
Anders als Erdgas lässt sich Wasserstoff nicht Druckverflüssigen. Oder man bräuchte so viel Druck, daß die Tankwände extrem Dick sein müßten, um den Standzuhalten. Mit so dicken (und damit schweren) Wänden kommt die Kiste aber nicht mehr vom Boden weg.
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Was ich mir eher vorstellen könnte, wäre ein System das den Astronauten ermöglicht das Shuttle zu verlassen, und ggf. ohne Raumschiff, zB in einer kleinen Kapsel zur Erde zurückzukehren. Dann könnte das Shuttle alleine ferngesteuert die Landung versuchen und evtl verglühen.
Einen Flug zur ISS halte ich für unmöglich, wenn der nicht von vornherein geplant war. Die Umlaufbahn kann nicht einfach so geändert werden. Wenn Du zB. nur um 200 km/h langsamer fliegst, um auf die ISS zu "warten" fällt das Shuttle gewissermaßen runter. fliegst Du schneller haut das Shuttle in den Weltraum ab.
Kurven sind auch nicht möglich, weil man ja immer in einer Kreisbahn bleiben muß.
Also ist eine "Flucht" zur ISS mit keinem Raumschiff dieser Welt zu verwirklichen.
Mit neuen Raumschiffen wird ein solches Problem aber evtl anderweitig gelöst. Bisher fliegt ein Shuttle mit Wasserstoff + Sauerstoff. Wasserstoff muß auf minus 253 Grad Celsiuns gekühlt sein. Deswegen auch die Isolierung am Haupttank.
Die neuen Shuttles sollen mit Kerosin fliegen. Damit braucht der Tank nicht mehr Isoliert zu werden. Daher kann auch keine Isolierung mehr abfallen, und die Kacheln beschädigen.
Vorausgesetzt, das war die Ursache.
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Rettungssysteme gab es früher mal. Die alten Saturn Raketen, die zum Mond geflogen sind, hatten eine Rettungsrakete, die beim Start die Kapsel hätten wegschießen können. Sowas gibt es beim Shuttle nicht mehr, weil es zu teuer und zu schwer wäre.
Allerdings waren alle bisherigen Sicherungssystem auf den Start festgelegt. Bei der Landung gab es noch nie Sicherungssysteme. Bei der Geschwindigkeit wären Schleudersitze sinnlos. Wenn bei der Geschwindigkeit so viel Hitze entsteht, daß eine ganze Raumfähre verglüht, dann verglüht auch ein Mensch, der sich da rausschießt. Und zwar schneller als alles andere. Man müßte die Astronauten in einer ebenfalls hitzegeschützten Kapsel rausschießen. Aber wie soll das aussehen? Und wo sollen die Kapseln während des Fluges hin?
Bisher galt auch nur der Start als Gefährlich. Zwar gab es auch Risiken bei der Landung und während des Fluges, aber die waren Minimal, im Vergleich zum Start.
Von daher kann ich mir nicht denken, daß es in Zukunft eine Rettungsmöglichkeit für solche Wiedereintrittsunfälle gegen wird. Auch wenn in Zukunft eventuelle neue Raumschiffe deutlich sicherer werden dürften als die bisherigen. Allerdings dürften sich zukünftige Sicherungssysteme auf den Start beziehen, der immer noch das größte Risiko darstellt.
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Zitat
Original geschrieben von SiemensFreak³
Verflixt und zugenäht. Jedes Rotkäppchen sieht ja irgendwie anders aus...
Was hast du erwartet. Es gibt kein Rotkäppchen. Daher ist es dem Zeichner/Bildersteller überlassen wie das aussieht.
Das einzige was man über Rotkäppchen wirklich weis, ist das es ein Kleines Mädchen mit Roter Mütze/Kappe ist. Noch nichtmal die Haarfarbe ist bekannt. Da sehen die Bilder zwangsläufig alle anders aus.
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Honig hält unbegrenzt. Solange es sich um echten Honig, und nicht um eine Chemische Fälschung handelt.
Es wurden in Gräbern aus Keltischer Zeit also vor mehr als 2000 Jahren Honigkrüge gefunden. Der Honig da drin war immer noch eßbar.
Daß er fest wird hat übrigens nix mit Verunreinigungen zu tun. Es handelt sich dabei um Zuckerkristalle. Diese bilden sich sofort nach der entstehung des Honigs. Anfangs sind sie extrem klein, und ändern nix an der Fließfähigkeit des Honigs. Mit der zeit lagert sich immer mehr zucker an, so daß die Kristalle sich vergrößern und schließlich den Honig langsam fest werden lassen.
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Um mal wieder zum Thema zu kommen:
Die Columbia hatte einen Forschungsauftrag. Sie sollte nicht an der ISS andocken. Daher war der Orbit der Columbia auch ein anderer als der der ISS. Damit war ein Andocken nicht möglich. Die ISS war ganz woanders. Und auch im Weltall kann man da nicht einfach mal eben hinfliegen. Dafür reicht der treibstoff einfach nicht aus. Die Shuttles sind dafür gebaut einen Orbit, den sie mal mit dem hauptantrieb erreicht haben, beizubehalten. Wenn der Erreicht ist, und der Haupttank abgeworfen wurde, ist einfach nicht genug Sprit da, um einen völlig anderen Orbit anzusteuern.
Auch ein Ausstieg der Astronauten um das Shuttle zu reparieren hätte keinen Sinn gemacht. Erstens waren keine Kacheln an Bord, um den Schaden zu beheben, Zum anderen werden die nicht einfach mit Fließenkleber angepappt. Das Verfahren ist extrem Aufwendig, und im Weltall nicht druchfürhbar. Im Übrigen war überhaupt nicht bekannt, ob ein Schaden vorlag. Es hatten sich nur ein paar Teile der Schumstoff-Isolierung vom Tank gelöst. Die paar Schaumstoff-Teile hätten sicher nicht so viel Kaputt gemacht.
Ob mit oder ohne ISS, hätte die Columbia so wie sie war, Landen müssen.
Wenn die Columbia die ISS hätte erreichen können, hätten die Astronauten sich schon dorthin retten können. Sauerstoff gibt es dort IMHO genug. Nur ob genug Lebensmittel an Bord sind, weiß ich nicht.
Aber durch die Obengenannten Gründe hätte sich eine Solche Aktion von selbst erledigt.
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Soviel ich weiß kommt so ein Raumschiff nicht senkrecht, sondern in einem Flachen Winkel zurück, zumindest in der ersten Phase des Wiedereintritts.
Das ist übrigens nicht ganz einfach, den Winkel genau zu treffen. Landet man zu steil, erhitzt sich die Raumfähre zu stark, und könnte in der Luft verglühen. Landet man zu flach gleite das Raumschiff an den dichteren luftschichten ab, ähnlich wie ein flacher Stein den man über das Wasser springen lässt. Beim Wiedereintritt wird das Raumschiff auch abgebremst. Und zwar durch die Luft. Die Reibung der Luft am Raumschiff, heizt dieses nicht nur auf, sondern bremst es auch ab. Natürlich nicht so weit daß es stehenbleibt, aber zumindest bis in den Bereich knapp über bzw. unter der Schallgeschwindigkeit.
Danach Segelt das Teil zum Ladeplatz.
Die 350 km/h bei der Landung dürften aber in etwa hinkommen. gebremst wird dann nach dem Aufsetzen mit dem Fallschirm. Udn ich vermute mal, daß auch Radbremsen vorhanden sind. Irgendwie muß man ja schließlich zum stehen kommen. Aber im Flug gibt es wirklich keine wirkliche Bremse.