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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Es geht nur eins von beiden. Entweder pauschale Vergütung oder nach Leistung. Wenn pauschal, dann muss dies für alle gelten, da es ansonsten den Sinn einer Pauschale ad absurdum führen würde.
Nein, es geht sogar beides.
Rein Rechtlich gesehen darf jeder Angestellte auch bei gültigen Tarifverträgen einzelne Gehaltsabsprachen mit dem AG aushandeln. Dabei gilt lediglich die Einschränkung daß diese Absprachen nicht unter dem Tarifvertrag liegen dürfen. Der Tarifvertrag legt also nur die Untergrenze fest.
Daß ein Lokführer, oder wer auch immer, hochkant aus dem Personalbüro fliegt, wenn er mit so einer Forderung daher kommt, ist eine andere Sache.
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Original geschrieben von hottek
der Unterschied ist ganz knapp:
- der Streckenlokführer fährt einen Zug der vollbesetzt ist durch die Gegend und das Risiko ist wesentlich höher mal ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung am Hals zu haben.
- Der Streckenlokführer ist unterwegs, der Rangierlokführer hat einen festen Arbeitsplatz. Es ist absolut üblich dass derjenige der im "Außendienst" arbeitet ein höheres Gehalt bekommt. Ist in jeder Firma so.
Soviel zur Theorie.
In der Praxis fährt ein Lokrangierführer auch sogenannte Übergabezüge, also Züge zu entfernteren Bahnhöfen. Das können auch da schnell 100km und mehr werden. Viel weiter fährt ein Streckenlokführer am Tag auch nicht, weil auch der zum Feierabend wieder an seiner Heimatdienststelle ist. Die Schichten sind so geplant. Feierabend ist immer da wo auch angefangen wurde. Daß ein Lokführer von München nach Frankfurt fährt, und dann dort Feierabend macht, kommt also nicht vor. Die Rückfahrt nach München ist immer auch noch in der Schicht drin.
Der Unterschied zwischen Lokführern und Lokrangierführern, existiert also nur auf dem Papier, und im Gehalt, nicht in der Tätigkeit oder Ausbildung.
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Es gibt auch bei der Bahn inzwischen mehrere Tarifverträge selbst für die gleichen Berufsgruppen.
Daß Lokführer und die von der Bahn so bezeichneten Lokrangierführer unterschiedlich bezahlt werden, ist ja bekannt, daß ist ja der knackpunkt der aktuellen Verhandlungen. Warum die unterschiedlich bezahlt werden, weiss kein Mensch, da Lokrangierführer dieselbe Ausbildung haben wie Lokführer, und dieselben Tätigkeiten verrichten, nur kriegen sie weniger, als die anderen. Das will die GDL ja ändern, und das führt also jetzt zur Spaltung der Angestellten... Aha
Aber nicht nur das, Viele Lokführer sind in Tochtergesellschaften der Bahn ausgegliedert. Auch die sind letztlich bei der Bahn angestellt, weil die Tochtergesellschaft noch immer zu 100% zur Bahn gehört. kriegen aber oft weniger, warum das?
Da kommt noch einiges zusammen, wenn man weiter sucht. Und keiner weiss eigentlich so genau, warum der eine mehr und der andere weniger bekommt. Zählt man alle Bezahlmodelle zusammen, die allein für die Lokführer der DB gelten, sind wir schnell im zweistelligen Bereich.
Und jetzt ist es also ein Problem, das zusammenzufassen, und einen gemeinsamen, oder von mir aus zwei (GDL-EVG) Tarifverträge zu machen?
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Viel mehr noch, nichtmal Wetter dürfte da drauf.
Gleise sind wie Straßen, je nach Feuchtigkeit, Schmutz etc. sind die Rutschiger oder nicht. Ein Mensch kann sich drauf einstellen, und das Fahr-Bremsverhalten den Gegebenheiten anpassen. Ein Computer scheitert da. Der rauscht dann am Bahnhof vorbei, weil es mal wieder rutschiger war. Oder er fährt immer so, als ob es extrem rutschig wäre, was dann die Fahrtdauer entsprechend verlängert.
Automatische Systeme funktionieren nur in komplett abgeschlossenen Röhren wie U-Bahnen. Das ist zB der Grund warum die Linie 1 der Nürnberger U-Bahn nicht automatisiert werden kann. Die läuft streckenweise oberirdisch. Zwar ist die durch Absperrungen etc. von Personen oder Autos geschützt, gegen rutschige Schienen hilft das aber nix.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Frag die GDL, warum sie dies nicht will.
Nein ich frag Dich, warum Du behauptest daß die GDL das nicht will. Davon steht nichts irgendwo.
Du bist mit Deinen Ausführungen inzwischen völlig von der Realität abgedriftet. Offensichtlich hast Du keine Ahnung, wie Bahnbetrieb funktioniert, meinst aber die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Auf der Basis ist jede Diskussion überflüssig.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Der Bonus ist der variable, erfolgsabhängige Anteil des Gehalts. Es ist der Ansporn, einen guten Job zu machen.
Das ist etwas, was die gewerkschaftlich organisierte Belegschaft ja nicht will. Sie wollen ein festes Gehalt, völlig unabhängig davon, wie gut sie ihre Arbeit machen und wie gut es dem Unternehmen geht.
Wenn ich das hier so durchlese, komme ich zu einem anderen Schluss. Die GDL will zB auch Erfolgsabhängige Zahlungen für das Zugpersonal. Derzeit bekommen zB Vorstände und Teamleiter Bonuszahlungen wenn durch die Arbeit der Lokführer (zB Sparsame Fahrweise) Energie eingespart wird. Warum kriegt das Geld der Teamleiter? Was hat der damit zu tun? Und wo ist der Anbreiz für den Lokführer sparsam zu fahren, wenn er nix dafür bekommt?
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Wir kämpfen für dringende Verbesserungen unserer Entgelt- und Arbeitszeitbedingungen, die alles andere als zufriedenstellend sind, und fordern:
eine Erhöhung des Entgelts um fünf Prozent,
eine einstündige Arbeitszeitverkürzung auf 38 Stunden pro Woche
eine Belastungssenkung durch Beschränkung der Überstunden,
die bessere Vereinbarung von Familie und Beruf,
mehr Wertschätzung durch Gewinnbeteiligung.
Doch nach 16 Tarifrunden fehlen immer noch Ergebnisse in zentralen Fragen. Ein Angebot des Arbeitgebers nach dem letzten Spitzengespräch ist völlig unzureichend:
rund 3,5 Prozent Entgelterhöhung für einen Tarifabschluss über 30 Monate,
kein Angebot zur Absenkung der Arbeitszeit,
kein Angebot zur Belastungssenkung für das Zugpersonal,
kein Angebot zur Begrenzung von Überstunden,
kein Angebot zur Ergebnisbeteiligung.
Alles anzeigen
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Es gibt nachweislich seit dem 23. Februar 2015 keine schriftlich fixierten Zwischenergebnisse und in den letzten Verhandlungen am 17. April 2015 sollte die GDL sogar unterzeichnen, dass die Bahn alle Vereinbarungen wieder zurücknehmen könne.
Besonders das letzte Zitat ausdem obigen Link, bringt einen schon ins Grübeln... Sonst geht es dem Bahnvorstand noch gut...
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Original geschrieben von stanglwirt
Wenn es alles so war mit den "Schmierereien" damals, dann hätte das wohl strafrechtliche Konsequenzen gehabt. Hat es das? Ich weiss es nicht, vielleicht kannst du mir die Frage beantworten?
Seit wann hat jede "Schmiererei" Konsequenzen. Damit es Konsequenzen hat, muss das ganze Bewiesen werden. Und zwar von anderen.
Tatsache ist, das diverse Vorgänge bei der EVG ein deutliches "Geschmäckle" haben. Das reicht aber für Strafrechtliche Konsequenzen nicht aus. Dazu müsste schon einer der Verantwortlichen vortreten und sowas zugeben, und das wird wohl nicht passieren.
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Dazu kommt: Wenn Lokführer (und auch reihenweise weiterer Bahnangestelle) wirklich nach "Marktwert" bezahlt werden würden, würde das Gehalt sprunghaft um zweistellige Prozentwerte steigen.
Fakt ist: Es herrscht im gesamten Bahnbetrieb extremer Parsonalmangel. Überstunden etc. sind der Normalfall geworden. Dazu kommen für viele Leute Schichtdienst etc, also eher unschöne Arbeitsbedingungen, trotzdem wird immer 100% Leistung verlangt.
Die Bewerber bleiben aus, die wenigen die sich bewerben laufen schnell davon. Die Geforderte Leistung steht in keiner Relation mehr zur Bezahlung. Jeder Popelige Mechaniker verdient oft mehr als das doppelte, bei freiem Wochenende und geregelten Arbeitszeiten.
Wenn die DB langfristig das Problem lösen wollte, müsste sie nicht nur die Forderungen der GDL erfüllen, sondern da nochmal mindestens das doppelte draufpacken. Aber so wird das auch langfristig nix mit dem Personalmangel...
Das Märchen vom Marktwert ist schon lange Geschichte. Das wird nur von diversen Vorstandssesselfurzer verbreitet, um weiterhin Geld kassieren zu können, und die Arbeiter klein halten zu können.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
In Sachen Bekämpfung des IS scheint die wirtschaftliche und/oder strategische Erwartungshaltung gering zu sein ... Kurden und Co besitzen wohl nix, um das es sich zu streiten lohnte.
Die haben eine ganze Menge wofür sich die USA interessieren, nämlich Öl.
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Original geschrieben von Timba69
....Der gesellschaftliche Kontext ist anderer, der auch auf die Rechtsprechung abstrahlt. Daher kann es sehr gut sein, dass der ein oder andere Bürger eben auch "recht" hat.
Wer legt den Konsens fest? Sind wirklich alle Bürger der Meinung, daß es das Verbot geben sollte? Ist es die Mehrheit? Wieviele sind es?
Man sollte nicht von sich auf andere schließen. Es gibt Bürger die der Meinung sind, daß Kopftücher in Schulen verboten bleiben sollten, und es gibt Bürger die das anders sehen. So wer stellt die Mehrheit? Kannst du das sagen? Kannst Du die Aussage belegen?
Keiner kann das, und solange nicht feststeht was die Mehrheit der Bürger will, sollte man sich mit solchen Aussagen zurückhalten. Einen gesellschaftlichen Konsens gibt es in dieser Frage jedenfalls bisher nicht.
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Original geschrieben von IGGY
Aha das tun wir in dem wir verschleierte Muslimas unseren Kindern vorsetzen! Sehr fortschrittlich!
Gegenfrage, was ist so schlimm daran an der Schule bzw. Arbeit das Kopftuch abzulegen? Da kann doch auch Toleranz auf der anderen Seite verlangt werden, das das verschleiern in unserem Kulturkreis eher als unhöfflich empfunden wird.
Ähm, was verschleiert ein Kopftuch? Doch höchstens die Frisur, das macht aber eine Baseballkappe auch. Also wenn das verschleiern ist, dann fordere bitte ein komplette Kopfbedeckungsverbot für alle.
unter Verschleierten Frauen verstehe ich solche mit Burka etc. Hier geht es aber nur um eine Simple Kopfbedeckung, vergleichbar einer Mütze etc. also bitte nicht mit Nebelkerzen das Thema aufblasen. Es geht hier nicht um Verschleierung.