Zu Freiheit und Demokratie gehört auch, daß man die Kleidung tragen darf die man tragen will...
Seltsame Definition von Freiheit haben manche...
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Zu Freiheit und Demokratie gehört auch, daß man die Kleidung tragen darf die man tragen will...
Seltsame Definition von Freiheit haben manche...
Warte mal ab, bald dürfen wir von Personen und Personinnen sprechen...
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
weil die Gesellschaft in Summe mehr komsumiert hat als sie aus eigener Kraft erwirtschaftet haben. Alles andere ist Gutsprech und Propaganda.
Nur: Wer ist "Die Gesellschaft"? Sei ehrlich: Wenn Dir die Regierung sagt, Du kriegst so viel Geld, etc... alles Legal, also warum solltest Du das nicht nehmen? Wer lehnt ein Angebot der Regierung ab, mit der Begründung, daß dieses Angebot ist 10 oder 20 Jahren den Staat pleite werden lässt?
Die Griechische Regierung hat mit überzogenen Sozialleistungen etc. den Jetzigen Zustand herbeigeführt. Daß die Menschen im Volk diese Leistungen angenommen haben, wirst Du ihnen doch kaum vorwerfen oder?
Und die Einwanderer wissen davon natürlich vorher.
Ganz ehrlich: Den Leuten wird von den Schleppern doch alles erzählt. Ihr fahrt nach Deutschland/USA wohin auch immer, und dann bekommt Ihr ein Haus, ein Auto und habt jeden Tag zu essen.
Wer aus wirtschaftlichen gründen in ein anderes Land uaswandert, hat im allgemeinen nicht die Möglichkeiten, das im Vorfeld zu überprüfen. Schau Dir doch einfach mal an, mit welchen Vorstellungen die Leute hier ankommen. Die haben einfach keine Ahnung was sie hier wirklich erwartet. Daher spielt es für diese Leute auch erstmal keine Rolle wohin sie kommen. Sie "wissen" nur, in Deutschland ist jeder Millionär, und badet jeden Tag in seinem Geld. Jeder kann beliebig viel Essen, und Geldsorgen gibt es dort nicht. Von den USA "wissen" sie in etwa dasselbe. Das reicht ihnen, der Rest ist egal. Daß es sowas wie Einwanderungsbestimmungen etc gibt, das merken sie dann hier, und sind entsprechend erstmal überrascht, und ggf frustriert.
Aber in den Ländern aus denen Flüchtlinge zu uns kommen, gibt es im allgemeinen kein Internet oder ähnliches, um sich überhaupt ein neutrales umfassendes Bild von dem Land zu machen, wo man hin will.
Daraus erklärt sich auch die Tatsache, daß so viele Menschen hier her oder in die USA wollen. Die wissen schlicht und einfach nicht, was sie wirklich erwartet. Und wenn sie da sind, gehen sie auch nicht mehr zurück...
Re: Re: Re: Entscheidungshilfe (Arbeitsplatzwechsel)
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Wie schon mir angedacht, könnte man die Forderung stellen, dass zur Kompensation der Macken des Chefs eine lange Kündigungsfrist und auch der geplante Urlaub mit in den Arbeitsvertrag aufgenommen wird. Wenn der Chef nicht darauf eingeht, muss er sich halt jemanden anderen suchen.
Stichwort "unseriöser Chef":
Es geht hier nicht um einen Arbeitgeber, welcher mit eigener Personalabteilung Fach- Ingenieure einstellt, sondern um einen Getränkehandel. Der Chef hat da selber möglicherweise keine Ahnung von irgendwas, ist evtl. ungelernt, und hat evtl. auch nicht Deutsch als Muttersprache.
Ich glaube, dass man da Abstriche von woanders üblichen Umgangsformen machen muss.
Ich muss meinen Eingangspost hier "etwas" korrigieren. Nachdem ich gestern und vorgestern noch mehrfach mit meinem Freund telefoniert hatte, stellt sich die Kündigung, und der Wunsch den Ex-Chefs doch anders dar. Wusste ich vorher auch nicht.
Ursprünglich sollte mein Freund damals nicht gekündigt werden, sondern es gab nur einen kräftigen "Anschiss" wegen der Plauderei, und noch ein paar anderen Dingen. Soweit durchaus berechtigt.
Das führte dann zu einigen beiderseitigen Missverständnissen, so daß der Chef der Meinung war, mein Freund wollte dort kündigen, und mein Freund war der Meinung sein Chef wollte Ihn rauswerfen. Das führte dann zu einem Aufhebungsvertrag, und raus war er...
Beim Gespräch mit dem früheren Chef wurden auch die Beweggründe dessen, warum er ihn fragt, beser begründet: Er findet keinen besseren. Er hatte in der Zwischenzeit zwar andere Angestellte für den Job, aber die haben meist die Arbeit weniger gut oder langsamer etc erledigt.
ZitatDas halte ich ebenfalls, wie schon geschrieben, für die wichtigste Sache. Der Kumpel muss unbedingt aus dem Millieu, wo der Chef einfach so fristlos kündigt, nur weil der Kumpel zu lange mit einer Mitarbeiterin geredet hat, raus.
Entweder muss der Kumpel sich (im besten Fall) weiterbilden (Schulabschluss/Facharbeiter), oder er muss sich wenigstens pausenlos kümmern, dass er in einer Bude unterkommt, wo es Betriebsrat und Tarifbindung gibt.
Beiden Zielen näher kommt der Kumpel mit einer Arbeit beim alten Chef: Er hat monatlich ca. 20h mehr Zeit und ca. 300€ mehr in der Tasche. Das kann er einsetzen, um diese Ziele zu erreichen.
Gerade wenn der Kumpel schon lange im Lager gearbeitet hat, bekommt er einen Facharbeiterbrief auf diesem Gebiet in kurzer Zeit nebenbei an der Abendschule, macht zusätzlich noch einen Staplerschein etc., und schon ist er nicht mehr ungelernt.
In diesem Punkt stimme ich Dir (und den anderen die das ähnlich schon angesprochen hatten) voll überein. Das hatte ich meinem Freund auch schon deutlich nahegelegt. Da mein Freund erst 22 ist, sehe ich hier auch das größte Potential.
Staplerschein hat er schon, den hat ihm das Arbeitsamt vor einigen Jahren aufgedrückt, was dann überhaupt erst zur Anstellung im Getränkemarkt geführt hat.
Thema Abendschule hatte ich ihm auch schon nahegelegt, und da werde ich auch deutlich "Druck" machen, daß er das angeht. Aufstiegschancen im Getränkemarkt selbst gibt es praktisch keine. Bei 5 Angestellten kommt da nicht viel. Außer er übernimmt den Laden selbst ![]()
Vorallem weil sich die Frühere Kündigung doch nicht so darstellt, wie ich es anfangs geglaubt hatte, haben wir uns jetzt doch entscheiden, daß er zurück wechselt. Dabei aber eben mit dem Ziel, daß nur als Übergang zu sehen, die gewonnene Freizeit (durch kürzere Fahrzeiten) für eine Abendschule zu nutzen, und sich einen brauchbaren Abschluss zu holen, um dann einen besser bezahlten Job annehmen zu können.
Danke trotzdem für alle Antworten. Ursprünglich war ich auch gegen einen Wechsel zurück, nachdem ich die Umstände der "Kündigung" damals jetzt genauer kenne sehe ich das anders.
Hi zusammen
Hab gerade ein Problem, bzw nicht ich persönlich sondern ein Freund von mir... (Nicht lachen ist wirklich so)
Folgendes: Der hat im letzten Jahr in einem Getränkemarkt gearbeitet. Zuerst Teilzeit, später hat er dann eine Vollzeitstelle bekommen. Nach ein paar Monaten dort, wurde er gekündigt. Grund war daß er an dem Tag zu viel mit einer Kollegin geplaudert hat, anstatt zu Arbeiten.
Nach etwas über einem Monat Suche hat er dann in einem anderen Markt eine Stelle bekommen. Inzwischen auch dort Vollzeit. Ist jetzt seit Mitte Januar dort.
Heute hat er einen Anruf von seinem alten Chef bekommen, daß er ihn gerne wieder anstellen würde. Gehalt wäre dann 1200 Netto, hat er jedenfalls versprochen. Bei der bisherigen Stelle kriegt er 1100-1150 im Monat. Arbeit wäre in beiden Fällen die gleiche. Der Hauptvorteil wenn er zurückwechseln würde, wäre er deutlich kürzere Weg für die Fahrt zur Arbeit. Jetzt ca 40km, dann nur noch ca 10km einfach.
Finanziell wäre der Wechsel also sinnvoll. Aber kann man von einem Chef der einen wegen (siehe oben) feuert, erwarten, daß man da dauerhaft bleibt.
Leider hat mein Freund keinen wirklichen Schulabschluss, und keine Ausbildung, so daß er sehen muss, wie er an seine Brötchen kommt. Und ich habe mit sowas auch keine Erfahrung, bin bisher meinem AG immer treu geblieben ![]()
Daher würde ich mich freuen, wenn ich ein paar Tipps kriegen könnte, wie man da am besten vorgeht, und auf was man achten sollte. Der 'neue-alte' Chef hätte gerne eine Entscheidung noch diese Woche, so daß er dann ab nächster Woche dort anfangen könnte.
Wie ist es mit dem Urlaub? Eigentlich wollten wir Ende August zusammen Urlaub machen, meinen Urlaubstermin kann ich nicht mehr verschieben, kann mein Freund verlangen, daß er bei Wiedereinstellung dann in der zeit Urlaub bekommt? Sollte er das gleich jetzt sagen, oder lieber später bescheid sagen?
Danke schonmal für eure Tipps.
Und wieviel Anteil hat ein Werkmitarbeiter am Unternehmenserfolg? Der muss tun, was ihm von Oben befohlen wird. Der kann sich ggf denken, daß die eine oder andere Entscheidung Mist ist, trotzdem muss er seinen Job machen. Er kann die Entscheidungen von "Oben" nicht beeinflussen. Selbst wenn er eine gute Idee hat, kommt die in den wenigsten unternehmen oben an. Also warum sollte er das Risiko des Unternehmens mittragen? Wenn die Entscheidungen in den Chefetagen falsch sind, und deswegen das Unternehmen in Wirtschaftliche Probleme gerät, dann sind es die Arbeiter die ggf auf der Straße stehen. Ohne alles. Die Chefs, die die Fehlentscheidung getroffen haben, bekommen eine Prämie, und dürfen beim nächsten Unternehmen weitermachen. So sieht doch mal die Realität in großen Unternehmen aus.
Auch Du verwechselst kleine Betriebe, mit großen Konzernen. Oder willst Du ernsthaft behaupten, daß die Bosse bei Siemens, BMW oder... sich verschulden müssten, um den Betrieb am laufen zu halten.
Und da zieht die "Drohung" mit Kündigung auch nicht. Oder glaubst Du wirklich, daß die gesamte Belegschaft der Fließbandarbeiter bei z.B. BMW von heute auf Morgen kündigt, weil die Geschäftsleitung den Lohnforderungen nicht nachkommt? Das ist einfach Utopisch.
Und auch die Behauptung, der Arbeitnehmer könnte den AG einfach beleibig lange mit Streiks unter Druck setzen, ist Unsinn.
1. Die Gewerkschaft zahlt allen Streikenden Streikgeld. Dieses Geld druckt die Gewerkschaft auch nicht selbst. Also geht auch einer Gewerkschaft irgendwann die Luft aus.
2. Auch eine Gewerkschaft weiss, daß die AN den Arbeitsplatz brauchen. Keine Gewerkschaft wird solange Streiken, bis der AN Pleite ist. Damit würde sie ja auch ihre Mitglieder in die Pleite treiben. Also wird die Gewerkschaft zwar Druck aufbauen, aber nicht so weit, daß der AG davon Pleite geht.
Und immer noch ist die Antwort offen, welche Möglichkeiten eine Gewerkschaft außer Streiks hat, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Kündigung geht nicht. Wir reden hier von Belegschaften von Großkonzernen, nicht von einzelnen Arbeitern. Die können nicht einfach Kündigen.
Nicht jeder hat die Möglichkeit einfach so zu wechseln. Es ist reichlich blauäugig sowas zu sagen, da lacht der AG nur drüber. Jobs wachsen nicht auf Bäumen. Und das weiss der AG auch.
Also kann ich nur zum Ferrari Händler gehen und sagen: Mir bleibt nix anderes übrig, ich muss das Auto kaufen, ich habe keine andere Wahl. Da wird der Händler mir das Auto natürlich sofort zu einem günstigen Preis verkaufen, weil er ja so nett zu mir ist.