Irgendwie driften wir vom Ursprünglichen Thema ab.
das mit der aussage: Da wo man sicher ist, das es der Täter ist, kann man die Todesstrafe anwenden, zieht für mich nicht. Egal wie sicher es scheint. Wurden die unschuldig Hingerichteten etwa nicht sicher als Täter erkannt? Die Todesstrafe wird nur dann ausgesprochen (zumindest gehe ich in den USA davon aus) wenn wirklich sicher festgestellt wurde, daß es der Täter war. trotzdem hat man eben eine geringe Fehlerquote. Wie willst Du sicherstellen, daß Du nur die erwischt wo es wirklich sicher ist?
Geständniß (nur geständige Täter werden hingerichtet)? Es gibt Methoden ein Geständniß zu erzwingen. Auch ohne Folter. Somit kann auch das glaubwürdigste Geständniß keine 100% Sicherheit geben.
Ermittlungen? Auch da gibt es eine Fehlerquote. Das allein reicht also auch nicht.
Das ist ähnlich wie, die Definition von Karteileichen hier im Forum. Wie willst Du absolute Sicherheit garantieren. Wie willst Du sicherstellen daß nicht doch ein Unschuldiger erwischt wird. Selbst wenn es bei einigen wirklich sicher ist. Man muß die Definition von "Sicher als Täter erkannt" im Gesetz festlegen. Jeder der verurteilt wird, wurde sicher als Täter festgestellt, sonst währe er nicht verurteilt worden. trotzdem hat sich später rausgestellt, daß sie vielleicht nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Einen Eingesperrten kann man wieder rauslassen, einen hingerichteten nicht mehr.
Faxt ist, daß die Aufwendungen die nötig sind, um die Todesstrafe durchzuziehen, wesentlich mehr kosten, als einen Verbrecher 100 Jahre wegzuschließen.
ich verstehe angehörige von getöteten oder anderweitig einem verbrechen zum Opfer gefallenen sehr gut, daß sie den Menschen am liebsten hängen sehen würden. Am besten vorher noch Foltern. Aber Rache, so verständlich sie bei Opfern ist, darf nicht das Motiv für Gesetzgebung sein. Auch wenn sich solche Monster, wie die von BB007 beschriebenen nie wieder in eine gesellschaft integrieren lassen, man kann solche Typen für weniger geld wegschließen, und muß nicht selbst zum Täter werden.