Das ist doch nix neues. Jeder Krieg, wurde nur aus Verteidigungsgründen angezettelt. Schon am Schulhof ging es nur darum, wer zuerst zurückgeschlagen hat. Angefangen hat da schon nie einer. Und auch vom tausendjährigen Reich wurde ja um 5:45 Uhr zurückgeschossen, und nicht etwa angefangen.
Beiträge von Brainstorm
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Original geschrieben von polli
Da ich mich damit technisch nicht auskenne - was lief anders als die Aufladung bei den ersten Handys noch mehrere Stunden dauerte?
Ich meine in Erinnerung zu haben dass es gut 4-8 Stunden waren die man vor einigen Jahren warten musste bis der Akku voll war.Früher (bzw heute auch noch) ist der Akku selbst der limitierende Faktor. So hohe Ströme wie sie nötig wären, um einen Akku in kurzer Zeit zu laden, kann der Akku selbst nicht aufnehmen. Auch heute noch dauert ein Ladevorgang, wenn der Akku komplett entladen ist (also bis zu dem Punkt, wo das Handy abschaltet) mehrere Stunden. Man kann also durch Verbesserung der Akkutechnologie die Ladezeit durchaus noch verkürzen.
Aber diese Möglichkeit stößt eben dann an Grenzen, wenn das Kabel zum Limitierenden Faktor wird. Das ist wie erwähnt bei einem 1000mAh Akku bei ca 30 Minuten Ladezeit der Fall. Hat der Akku eine höhere Kapazität (wie bei großen Smartphones heute üblich) wird auch die Ladezeit entsprechend länger.
Weitere Verkürzung der Ladezeit wäre möglich, wenn man die Spannung im Ladekabel erhöht. Dann muss man eben vom micro-USB Stecker weg, zu den früher auch schon üblichen Hohlsteckern. Hier könnte mit höherer Spannung geladen werden, und damit die Geforderte Energiemenge in kürzerer Zeit übertragen werden. Problematisch wird es dann im Handy selbst. denn diese hohe Spannung muss wieder auf eine für das Handy verträglich Spannung reduziert werden. Das sollte natürlich so verlustfrei wie möglich gehen. Aber eine solche Spannungswandlung bedeutet eben zusätzliche Bauteile im Handy, wodurch dieses wieder Dicker und schwerer wird. Halte mal das Ladenetzteil hinten ans Handy, und stell Dir vor, der Klumpen wäre auch noch da drin verbaut.
Wenn Du das aktzeptieren könntest, wären tatsächlich noch kürzere Ladezeiten möglich. -
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Original geschrieben von Leeroy Jenkins
Der Zusatz "mit dem heutigen Stand der Technik / des Wissens geht das nicht" fehlt mir hier öfters.
Nein, der fehlt nicht, der ist nicht nötig. Die Physikalischen Gesetze lassen sich nicht verbiegen. Und wenn man aus einem Akku 1000mAh rausholen will, müssen auch 1000 mAh rein. Das hat nix mit heutigen Wissen oder Stand der Technik zu tun, das ist einfach so.ZitatOb man in 10 Jahren noch so lange warten muss?
Wie schon gesagt, bei 5V wie heute üblich und einem micro USB-Stecker gehen maximal 2 A und dann ist bei eine Ladezeit von 30 Minuten einfach Schluss.
Die Gesetze der Physik sind seit Jahren bekannt, und sie wurden immer wieder bewiesen und bestätigt. Und nur weil sich es manche Wünschen, werden diese sich nicht verbiegen. Energie fällt nicht vom Himmel. Auch wenn man sich das wünscht, es wird nix werden. -
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Original geschrieben von chung77
...die chemischen Reaktionen zu verändern und so deutlich mehr Energie zu erzeugen"...Aha, jetzt wird also schon Energie Erzeugt. Und wo kommt diese Energie her? Also ein Perpetuum o Mobile, naja, das haben ja schon einige Leute erfunden...
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Original geschrieben von beesdo77
fahrsfahrwerkaus;Hab mir mal deine Berechnung auf Seite 2 genauer angeschaut und kann deine bedenken bezüglich der Temperatur nicht teilen.
Soweit ich beurteilen kann sind deine Berechnungen absolut richtig, aber deine Schlußfolgerungen meiner Meinung nach nicht. Um bei deinem Beispiel zubleiben, wird beim Ladevorgang 30s lang 100W VerlustWärme erzeugt, entspricht 30*100/3600=0,83Wh. Diese Wärme ist aber relativ einfach abzuführen, indem man den Akku in ein entsprechendes Kühlmedium hüllt. z.B. würde 0,1 Liter Wasser nichtmal um 8°C erwärmt werden. Da nur 30s lang geladen und dann wohl den ganzen Tag entladen wird, ist genug Zeit da um diese 8°C wieder loszuwerden und ein Temperaturausgleich zu schaffen. Bei 23°C Außentemperatur und max. 55°C Wassertemperatur sind sogar nur 25 ml Wasser nötig und dies alles in einem geschlossenem System!Selbst wenn Du dieses Problem lösen könntest, löst das noch nicht das Problem, daß Du 120 A übertragen musst, und dafür entsprechende Kabel, und Steckverbinder (sofern überhaupt steckverbinder für 120 A zu finden sind) gebracht werden.
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Genau so ist es. Egal in welcher Form der Strom im Akku gespeichert wird: Bevor er gespeichert wird, muss er rein. Und es kann nie mehr Strom rauskommen, als reingekommen ist.
Meine Rechnung oben (abzüglich des Anfänglichen Rechenfehlers) geht ja schon von dem Fall eines Wirkungsgrades von 100% aus, also einer völlig verlustfreien Speicherung. Eine solche ist aber nicht möglich, also wird jede Technologie noch schlechter sein.
Wenn es so wäre wie im Video, müsste der Akku einen Wirkungsgrad von über 100% haben, weit über 100%, das kann aber kein Akku, egal wie er funktioniert.
Um beim Autobeispiel zu bleiben: Das Autos heute mit der gleichen Spritmenge länger uns leistungsfähiger fahren, hat auch mit dem Wirkungsgrad zu tun. Früher wurden vielleicht 30% der Energie die im Sprit steckte in Bewegung umgesetzt. Der Rest ging irgendwo als Wärme verlohren. heute sind es vielleicht 40%. Deswegen geht das. Was uns das Video aber weismachen will, ist ein Auto, das ständig fährt, und man regelmäßig zur Tankstelle muss, um Sprit abzupumpen, weil der Tank sonst zu voll wird. Weil mehr Sprit rauskommt als reingesteckt wurde. Und sowas wird es niemals geben. -
Ja ich kaufe auch immer Fernsehen und Waschmaschinen auf Pump. Hab zwar im Moment kein Geld, aber das macht ja nix, es könnte ja sein, daß ich irgendwann Geld habe...
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Ich stempel es nicht für Humbug ab, weil ich es dafür halte, sondern weil die Gesetze der Physik ganz klar sagen, daß es Humbug ist.
Auch organisches Material kann sich nicht den Gesetzen der Physik entziehen. Organisch im Naturwissenschaftlichen Sinn bedeuten lediglich daß es sich um bestimmte Chemische Verbindungen auf Kohlenstoffbasis handelt. Mehr nicht. Die Gesetze der Physik sind aber immer die gleichen.und Wenn man 30 Sekunden lang ein Ampere fließen lässt Oder von mir aus auch 2 oder 5, hat man eben nur diesen Strom und nicht mehr. Da kann das Material nichts mehr machen, es geht einfach nicht. -
Hmmm, hast recht. Hab da falsch gerechnet...

Ändert zwar die Zahl ein wenig, aber die Fakten bleiben ansonsten gleich. Auch 120 Ampere sind eine ziemliche Hausnummer, die erstmal übertragen sein will... -
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Original geschrieben von Jimmythebob
Was soll die Politik denn gelernt haben? Besser das Geld für die Anleihen kommt von Investoren, als vom Steuerzahler.
Aber genau von diesen Steuerzahlern wird es letztlich kommen, Nämlich dann, wenn es ans Zurückzahlen geht. Da werden nämlich die Griechen nämlich mit den Schultern zucken: "Sorry, haben wir kein Geld." Und da Merkel so groß versprochen hat, daß die Armen Privaten Investoren nicht schon wieder auf Ihr Geld verzichten müssen (Warum eigentlich, wenn man solche Papiere kauft, weiss man doch vorher dass die Platzen), muss eben der Steuerzahler wieder mal zahlen. Nicht jetzt, aber in ein paar Jahren.