Beiträge von mojn

    HI!


    Auch wenn die Methode des Ausklammers hier vorteilhafter ist, nochmals in Ausführlichkeit die Diskriminantenvariante:



    D=b²-4ac


    x1=(-b+ Wurzel(D) ) / 2a
    x2=(-b - Wurzel(D) ) / 2a


    D=b²=49 (da 4*a*c=0 bei c=0)


    => x1 = (-(-7) + 7 ) / 2 => x1 = 14/2 = 7
    x2 = (-(-7) - 7 ) / 2 => x2 = 0/2 = 0


    Alles klar?


    Greetz
    mojn

    Angekündigt war allerdings, dass der Name D2 schrittweise herausgenommen wird. Dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser Namensteil komplett verschwinden wird.


    Und bis die Handys dann umgestellt sind, wirds nochmals etwas länger dauern. Wann (und ob) die Hersteller dann das D2 aus ihrer Software herausnehmen, hängt von denen ab.


    Bei älteren Geräten werden sie wohl kaum den Kunden eine neue Software erstellen, um den Betreibernamen zu ändern. Dies wird, wenn überhaupt, bei (dann noch!) neuen Geräten der Fall sein, an denen sowieso an der Software gebastelt werden muss.

    Eben, da schließe ich mich meinen Vorrednern an.


    Keiner, ob inländischer oder ausländischer Investor, wurde zu irgendwas gezwungen.


    Und wenn ich einen teuren vanGogh ersteigere, dann ein Jahr später merke, dass ich mich mit dem Kauf finanziell übernommen habe und dies die größte Dummheit meines bisherigen Daseins war, dann bin ich leider auch selber Schuld und kann nicht das Auktionshaus für meine Blödheit verantwortlich machen...


    Aber bei dem Gejammer fällt mir folgendes ein: "Lieber Mittelstand, reitet Euren Laden ruhig in die Grütze. Dann kommt der Kanzler und hilft..." (Harald Schmid)

    Danke, "Papa", mein Horizont ist weit genug, Deiner auch?


    Und ich bin auch nicht in Westerwelles Fanclub. Aber tatsächlich irgendwo zwischen denen und, man glaubt es kaum, der S...PD.


    Aber, das ganze soziale Geplänkel nützt leider nix, wenn das Kapital zu sozial belegt wird. Denn Arbeitsplätze entstehen nämlich weniger durch die soziale Komponente unserer Marktwirtschaft als mehr von dem Kapital, das - wenn es investiert wird - zu Arbeitsplätzen führen sollte.


    Und genau dies scheinen einige zu rote Socken gerne mal zu ignorieren - obwohl auch dies zum Horizont gehört. :)


    Das heisst nicht, dass ich für die knallharte Ellenbogengesellschaft bin!!!


    Aber: Dort, wo Geld zu verdienen ist, wie vor einigen Jahren in der TK-Branche, steigen in logischer Folge viele mit Kapital ein, um dort auch Geld zu verdienen. Dies führt in der Regel irgendwann dazu, dass es zuviele in einem Sektor gibt und unterm Strich gar nicht mehr sooo viel Gewinn rauskommt, wie zunächst erhofft. Hier gehen einige ungewollt ODER gewollt unter, ziehen ihr Kapital ab und investieren es in einer neuen Boombranche. Folglich gehen immer in einigen Bereichen Arbeitsplätze verloren, aber es entstehen in anderen Bereichen eben auch neue.


    Ganz so sozial, wie es wünschenswert wäre, geht es eben nicht. Es müssen nämlich in einer pluralistischen Gesellschaft auch alle (!) Interessen berücksichtigt werden.


    Ergo Kapitalinvestitionen interessant machen UND den sozialen Aspekt nicht vergessen.


    Und dies führt BTT: Ein untergehendes Unternehmen wie Mobilcom um jeden Preis zu retten, kann sich längerfristig eben sehr negativ auf alle auswirken. Und es untergräbt die Marktwirtschaft durch zu viel Gewicht auf deren sozialen Komponente. Gleichgewicht wäre hier angebracht, wenn man BEIDE Interessen berücksichtigen will.


    Nur auf den status quo und den Arbeitsplatz der MCler zu achten, ist überdies auch nicht gerade der Inbegriff eines breiten Horizonts, was auch ein sozialgrüner Kanzler erkennen können sollte. Aber Wahlkampfverhalten ist eben stets mehr emotional als rational angehaucht.


    Außerdem war wohl zu erwarten, dass diese "Hilfsaktion" große Wellen schlagen wird. Alle Betreiber haben u.a. unter den hohen UMTS-Lizenzgebühren zu kämpfen und diese können es nicht hinnehmen, dass einem geholfen wird und die anderen im Regen stehen gelassen werden. Ich vermute, dass unser Kanzler - wenn nicht durch die EU, dann durch die anderen Betreiber - ziemlich schnell zurückrudern wird...


    Aber nicht, dass ein DocZ dies falsch versteht: ja, sie wurden nicht dazu gezwungen, so hoch zu pokern und sie haben sich die Suppe selbst eingelöffelt. Aber, um die angesprochene Konsequenz auch anzuwenden, kann man gerade aus sozialer Sicht kaum EINEM helfen und eine Horde zurücklassen. Und allen zu helfen, das wird sich die Regierung kaum leisten können.

    Dann leg ich mal los:


    - Wie ist die Geschwindigkeit mit T9 beim Schreiben einer SMS?
    - EMS dasselbe wie beim S45i (voll kompatibel)?


    Hintergrund: Das S/ME45 hat bei zügigerem Tippen einer SMS alle paar Tastendrücke lästige Aussetzer, d.h. dass ein Tastendruck (jeder 4.-6.) gerne mal vom Gerät übersehen wird.


    Dies ist beim S45i definitiv NICHT mehr der Fall, man kann also zügig drauflos schreiben, wie man das bei Nokia schon lange gewohnt ist.

    120 SMS pro Monat sind knappe 4 am Tag. Das zähle ich noch lange nicht zu "Vielschreibern". Auch 150-200 (sprich 5 oder 6 am Tag!) ist eher Durchschnitt.


    Ab 10 am Tag würde ich von Vielschreibern reden, eher 15... :)


    Und da ist das mit dem PowerSMS Guthaben eben nicht gerade die günstigste Wahl.

    Die würden erst etwas an ihrer Geschäftspraxis ändern, wenn sie es in den Absatzzahlen merken würden. Euere einzige Möglichkeit wäre also, schlicht nichts bei Nokia zu kaufen. Und das nicht nur heute, sondern das nächste Jahr über.


    Aber genau das wird die Mehrheit hier drinnen verständlicherweise kaum hinbekommen. Dann darf man sich allerdings über den "Sauladen" Nokia nicht ärgern, zumal derartige Probleme/Versäumnisse längst bekannt sein müssten... ;)

    Re: American Style


    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach


    Das ist schon eine eigenartig fatalistische Einstellung. Du meinst wohl nicht im ernst, dass bei MC nur 25 jährige, örtlich ungebundene Alleskönner beschäftigt sind ... ?!
    ...
    Um damit zum Thema zurückzukommen, sozial verantwortlich hat sich Hr. Schmid eben nicht verhalten, sonst hätte er nicht um jeden Preis "gepokert" und auf einem unvergleichlichen Ego-Trip das ganze Unternehmen riskiert. Natürlich trifft so manches auch auf die Aktionen vom FT-Chef zu, das beweist aber nur, das diese Mentalität wohl länderübergreifend zur traurigen Gewohnheit werden wird, letztendlich dürfte es den künftig Arbeitslosen egal sein, wem genau sie dies verdanken können ....:flop:


    Glaubst Du allen Ernstes, dass eine kapitalistische Marktwirtschaft anders laufen kann? Dann solltest Du weiter östlich ziehen, da gibts noch Alternativen. ;)


    Klar, auch bei Mobilcom gibt es Angestellte aller Gruppen. Aber es sind nur 5.000 Personen aller Schichten - im Gegensatz zu den 4.100.000 von erst Recht ALLEN Schichten... :flop:


    Und genau die 4 Mio. könnten etwas angesäuert darüber sein, dass "ihr" Kanzler nicht kam, um ihren Arbeitsplatz zu retten. War halt vielleicht ein kleines Unternehmen, das den Bach runter ging und vielleicht keine heiße Wahlkampfphase. und das finde ich erstunken und erlogen. Für die 4 Mio. genauso wie für die Wahlkampfhelfer bzw. 5.000 MCler...


    Ich bleibe also dabei, Pleiten gabs schon immer und wirds immer geben. Die finanziell Geschicktesten setzen sich durch, die anderen gehen unter. Und das muss so sein, wer hätte denn was von einer Unzahl Unternehmen, die alle irgendwie mit Staatshilfe weitergeschoben werden? Das wäre es, was die Preise letztlich hochtreiben würde.


    Kapital geht immer dahin, wo Gewinn zu erwarten ist. Der Mobilfunksektor ist dies derzeit nicht mehr (vielleicht, weil es zuviele Beteiligten gibt?!) und dort wird dann zwangsläufig Kapital abgezogen und woanders investiert. So funktioniert es eben in diesem unsrem Lande (und vielen anderen auch).


    Und dort, wo das Kapital hingeht, entstehen wieder neue Arbeitsplätze - wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und daran sollte der Kanzler arbeiten und die 400 Mio. wären hier besser aufgehoben als bei einem einzelnen Unternehmen. Dieses Unternehmen - selbst wenn deren Rettung ausnahmsweise glücken sollte - wird an dem eigentlichen Problem für die anderen 4 Mio. leider nichts, aber gar nichts ändern.