Beiträge von frank_aus_wedau

    Mein Vorschlag:


    Wird das Geld vor der Zurruhesetzung nicht benötigt, empfiehlt es sich, nicht belegte Jahre in der Deutschen Rentenversicherung nachzuversichern. Zum einen ist die Rendite traumhaft (jedenfalls im Vergleich zu den Alternativen) und eine evtl. Erwerbsminderungsrente würde auch höher ausfallen (und das ganz ohne Gesundheitsprüfung).


    Im Übrigen sehe ich immer noch Gold als alternative Anlageform, wenn das Kapital langfristig nicht benötigt wird.


    Wer aktuell noch Rendite machen will, muss eingetretene Pfade meiden ... die Situation von Anleihen und Aktien sieht DerAL schon richtig.

    Irgendwo hast Du recht ... ich geb's einfach auf, weil ich nicht mehr weiß, wie ich es noch (um)formulieren soll.


    Vielleicht legt Anja/Martin ja mal dar, wie sich zusätzliche Investition in UMTS (neben GSM und 4G/5G) für die deutschen NB in barer Münze auszahlen sollen. Wobei nicht übersehen werden darf, dass für UMTS verwendete Frequenzen nicht mehr für LTE/5G zur Verfügung stehen.



    Edit:
    GSM sollte bei der Argumentation keine Rolle spielen, weil es zumindest noch einige Jahre für vorhandene Anlagen benötigt wird. Die hierfür benötigten Frequenzen sind daher de facto nicht disponibel. Das wird m.W. auch von keinem der hiesigen NB in Frage gestellt, so dass wir das auch hier nicht diskutieren müssen; es sei denn, jemand hat eine Quelle, wonach einer der deutschen NB die Einstellung von GSM wegen Obsoleszenz beabsichtigt. Erst dann könnte eine anderweitige Nutzung dieses Spektrums (für UMTS/LTE) überhaupt in Erwägung gezogen werden.


    Zurück zur Frage:
    Wie kann sich eine zusätzliche Übergangslösung mit UMTS positiv auf die Ertragslage der NB auswirken?

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Internettaugliche Featurephones gibt es imho heute nicht mehr. Unter internettaugliche Feauturephone verstehe ich neamlich etwas mit einem Touchscreen ab so 3.2" und Hauptcam ab 3.2MP. ...


    Ebenso wenig existieren in meinen Augen "internettaugliche" Smartphones. Für mich ist alles unzumutbar, was ein Display unter 9 Zoll hat.


    Das Merkmal "Internettauglichkeit" hängt mithin sehr von persönlichen Bedürfnissen/ Einschätzungen ab, so dass Du hier nicht verallgemeinern solltest (und dabei Deine Meinung als Maß der Dinge präsentierst). Es gibt vielleicht auch Nutzer, die für ihre Art der Datennutzung (etwa mit Whatsapp oder anderen Instant-Messengern) durchaus noch mit einem Feature-Phone auskommen.


    Ich käme jedenfalls nicht im Traum auf die Idee, mich mit einem Grurkendisplay von 3,2" ins Internet zu begeben - jedem halte das Seine. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    ...
    Das heisst ein von einem schnellen 3G/4G Aubau wuerde man schon noch mindestens 12 Jahre profitieren. Und das ist ein Zeitraum der lang genug ist.
    ...


    Du scheinst es nicht zu verstehen - oder verstehen zu wollen.


    Natürlich wird es Zellen geben, die nicht 2020, sondern erst später umgerüstet werden - das liegt in der Natur der Dinge. Wenn eine Zelle dann allerdings umgerüstet wird, macht es doch wohl keinen Sinn, dies mit einer veralteten Technik zu tun, weil man sie damit noch einige Zeit nutzen kann. Alte Technik, die man noch 12 Jahre zum telefonieren nutzen kann, ist mit GSM nämlich schon vor Ort. Und betreffend den Datenverkehr wird man 4G-Sendeanlagen nachrüsten können, die zum späteren 5G-Standard kompatibel sind.


    Daher:
    Wenn Du mit UMTS unbedingt eine zusätzliche (und damit wirtschaftlich unsinnige) Zwischenlösung haben willst (GSM ist noch für etliche Jahre unverzichtbar, wie oben bereits dargelegt wurde), bliebe vielleicht die Möglichkeit, das selbst zu finanzieren. Sind die Mehrkosten so unwesentlich, wie Du schreibst, solltest Du das den Netzbetreibern (vielleicht mit ein paar Gleichgesinnten) anbieten.


    Persönlich kenne ich jedenfalls niemanden, der von Zellen, die neben GSM und LTE noch zusätzlich mit UMTS ausgerüstet wären, profitieren würde. Die dabei für UMTS notwendigen Frequenzen sollten in meinen Augen eher für zusätzliche LTE-Kapazitäten genutzt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von sensemunne
    Soll das bedeuten das Telefonica Aldi Talk an Drillisch abgeben möchte?


    Die Telefonica hat bei ALDI-Talk rein gar nichts zu wollen. Ansonsten macht ALDI (wie schon zuvor LIDL) die Biege und es gibt nichts mehr, dass (wohl gegen Gebot) abzugeben wäre.


    Die Marktmacht von ALDI dürfte ausreichen, um selbst bestimmen zu können, mit wem man Geschäfte machen möchte. Und dass ALDI sich zu Drillisch abschieben ließe, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Es sei denn, für ALDI wäre ein (weiterer) finanzieller Vorteil drin ... was bei den gegenwärtigen Margen aber schwierig werden dürfte.


    Persönlich gehe ich eher davon aus, dass ALDI als eigener Discounter bestehen bleiben wird und möglicherweise noch weitere Partner mit diesem Status angeworben werden sollen.



    Edit:
    Was mir im zuvor verlinkten Artikel nicht so recht einleuchten will ist, dass o2 das eigene "Premium-Discounter"-Segment noch in Blau und Base teilt. Wer ist bereit, für eine Leistung mehr zu zahlen, weil der Premium-Discounter Base und nicht Blau heißt? Ich finde den Namen des niedrigklassigeren Premium-Discounters Blau sogar hübscher.


    Dass Kunden der unmittelbaren (Premium-) Marke eines Herstellers/Anbieters (in diesem Fall o2) mehr zu zahlen bereit sind, ist dagegen gängige Praxis ... und das nicht nur im Mobilfunk.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    ....
    Alle vorhandenen GSM Standorte bis Ende 2019 auf UMTS900 + LTE800 umbauen sollte zu schaffen sein wenn der Wille da waere.


    ... um sie dann ab 2020 wieder abzubauen und durch 5G zu ersetzen? :rolleyes:


    "Hätte, wäre, wenn ..." die NB ihren Kassenbestand verjuxen wollten, damit dann auch die Finanzen für einen Vollausbau mit 5G fehlen, wäre das genau der richtige Weg. Wer dagegen schnellstmöglich ein flächendeckendes 5G-Netz haben möchte, wird stattdessen darauf aus sein, die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel nicht vorher sinnlos zu verjubeln.


    NIEMAND, der bei halbwegs klarem Verstand ist, wird noch einen größeren Aufwand beim UMTS-Netz betreiben, dessen Beerdigung schon bestellt ist. Warum willst Du das nicht endlich einsehen?

    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Da RLP eine hohe Alkoholiker-Quote hat (in Relation Grösse Bundesland/Einwohner) gehe ich davon aus das sich Starenkästen nicht lohnen, hat sowieso kaum noch einer nen Lappen ;)
    ...


    Au weia ... das erinnert mich an eine Geschichte, die ich damals mit meiner Freundin in RLP erlebt habe ... zu einer Zeit, als "man sich noch kannte" (sie war die Tochter des Leiters der Kurklinik). Anlässlich einer Polizeikontrolle erteilte man ihr den Rat, sie möge wenigstens das Licht einschalten, wenn sie nachts besoffen fährt. :D


    Als NRW'ler halbwegs schockiert, musste sie es anderes herum erleben, als sie dann in Köln die Hotelfachschule besuchte. Es dauerte keine zwei Wochen ... da war der Lappen wech ... in der Sammlung von Herrn Antwerpes. Damals in Sachen Verkehrsüberwachung der schärfste Hund der Republik und wirklich berüchtigt.


    Bei meinen regelmäßigen Fahrten nach RLP konnte ich erst nach passieren der Landesgrenze so richtig Gas geben. In Köln (insbesondere Kölner Ring) stand wirklich hinter jedem Strauch ein Schupo mit Radarpistole - sogar an den Weihnachtsfeiertagen. :mad:


    Es liegt also sehr im Ermessen der einzelnen Landes-/Kommunalbehörden, wie intensiv der fließende Verkehr in ihrem Zuständigkeitsbereich überwacht wird.

    Zitat

    Original geschrieben von blue
    ... Nun wurde mir heute mitgeteilt, dass es eine Bedingungsänderung gibt und eine Jahresgebühr eingeführt würde. Diesem kann ich widersprechen.


    Vorsicht Falle. Wenn der Bausparkasse für den Fall eines solchen Widerspruch in den Bausparbedingungen ein Kündigungsrecht eingeräumt wurde, kann das möglicherweise nach hinten losgehen.


    Ich sag nicht, dass es so ist oder sein muss ... allerdings muss man im Geschäftsverkehr mit Banken äußerst wachsam sein.