Beiträge von frank_aus_wedau

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Die zweite Tatsache, keine 3G/4G Abdeckung, haben aber die Netzbetreiber selbst zu verantworten.
    ...


    Nicht nur.


    Einen wesentlichen Teil der Schuld sehe ich bei unserer Bundesregierung, die die NB im Rahmen der Frequenzvergabe(n) dermaßen stark geschröpft hatte, dass der finanzielle Spielraum für technische Investitionen merklich gesunken war. :(


    Wären die Mittel nicht in den Bundeshaushalt, sondern in den Aufbau eines UMTS-Netzes geflossen, hätte das Thema GSM auch bei uns bald abgehakt sein können. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (also aus jetziger Sicht) sehe ich aber unter Berücksichtigung des bereits beschlossenen 5G-Netzes keinen Sinn mehr darin, UMTS noch flächendeckend auszubauen.


    Meinetwegen mag GSM zwar "Steinzeit" sein ... diese Steinzeit ist aber momentan das einzige bundesweit flächendeckend zur Verfügung stehende Netz. Ich sehe keinerlei Grund, dieses Netz vor Ablösung durch das nächste (flächendeckende) zu opfern.

    Letztlich wird es in D doch richtig gemacht.


    Die Investition in ein UMTS-Netz, dessen Tage schon beim Aufbau gezählt sind, macht aus meiner Sicht wirtschaftlich keinen Sinn. Telefonieren geht bis zur Einführung von 5G über GSM, der Datenverkehr über LTE.


    Wie Anja richtig geschrieben hatte, hat UMTS im Wesentlichen den Vorteil, dass man mit dem Smartphone während eines Telefonats auch das Internet nutzen kann. Toll. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Ja welche Box denn ???? So sie denn IWV kann -


    Firmwareversion, Softwarestand etc. ??


    Soweit ich informiert bin, können alle Fritzboxen (auch die aktuellen) IWV. Allerdings klingeln sie mit 50 Hz, wodurch kein wirkliches Wohlgefühl beim Bimmeln aufkommen will. ;)

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    Original geschrieben von polli
    ... gleichzeitig hab ich den Eindruck dass es tatsächlich das erste Gerät seiner Art ist (keine Zehnertastatur mehr aber dafür handgeschriebene Zettelchen neben den 5 Direktwahlknöpfen).
    ...


    Nicht wirklich ... gab's schon vor mindestens fünf Jahren vom Hersteller ITT. Weil damals noch viele SIM-Karten eine nicht deaktivierbare Zwangs-PIN hatten (wie etwa D2-Privat), konnte bei diesem Gerät sogar die PIN-Eingabe automatisiert werden (per SMS-Befehl von außen).


    Aber man kann ja nicht alles kennen. ;)

    Eigentlich ein schönes Gerät. Allerdings hatte mein Vater mal ein Handy mit Sturzsensor, mit dem man hätte Fußball spielen können, bevor es anschlägt ... leider.


    Und der größte Nachteil solcher Systeme ist sicher der Umstand, dass sie nicht stets am Körper getragen werden - im Fall der Fälle daher oft unerreichbar sein werden. Von daher würde ich persönlich ausschließlich auf Systeme setzen, die dauerhaft am Körper (etwa mit Armband) getragen werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    ...
    Aber gerade bei Fahrkartenautomaten hat GSM einen grossen Nachteil. Denn das wuerde hoechstens reichen um die Verbindungen abzufragen und die Billingdaten zu uebermitteln. Aber alle paar Wochen faelligen Softwareupdates muesten dann wohl per Stick aufgespielt werden. Und wenn dann alle paar Wochen jemand hinfahren muss wird das bestimmt teuer.
    ...


    Hä?


    Wie kommst Du zu der Erkenntnis, dass wegen der Nutzung von GSM Hunderte Bahnbedienstete mit USB-Sticks bewaffnet durch die Lande reisen, nur um die Software der Fahrkartenautomaten auf dem aktuellen Stand zu halten? Sofern überhaupt erforderlich, könnten für GSM-Übertragungen zu umfangreiche Änderungen der Software anlässlich der regelmäßigen Leerungen (Bargeld) erledigt werden.


    Du wartest hier manchmal mit Kapriolen auf, die mich nur noch mit dem Kopf schütteln lassen. Denk doch bitte erst einmal nach, bevor Du was schreibst! UMTS scheint Dir den Kopf dermaßen vernagelt zu haben, dass Du jedes noch so abwegige Argument anführst, solange es nur für die Verwendung von UMTS spricht. Die Realität scheinst Du dabei vollkommen auszublenden.


    Und wie kommst Du auf WLAN oder DSL? Wer soll das WLAN bereitstellen oder den Boden aufreißen, um eine entsprechende Leitung zu legen? Schließlich stehen viele Automaten irgendwo in der Pampa auf abgelegenen Bahnsteigen.

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    Original geschrieben von telthies
    ... Mit DSL wäre es auch nicht POTS (deutsch: blanker alter Fernsprechdienst).


    Wie kommst Du darauf?


    Natürlich gibt es ADSL via POTS. Genau das habe ich nämlich, wobei ich ein Wählscheibentelefon unmittelbar am Anschluss (via Splitter) betreibe, welches auch dann funktioniert, wenn der Router ausgeschaltet/stromlos ist. Darüber hinaus könnte ich das Telefon auch ohne Splitter betreiben (dann aber ohne DSL). Also ganz klassisches "plain old telephone system" der Telekom. Nicht einmal CLIP (also die Anzeige der Rufnummer von Anrufern) kann mein Anschluss. Die FB und ein daran zusätzlich angeschlossenes DECT-FON könnten es, zeigen aber nur "unbekannt". Geht es noch plainer and older?


    Hierbei wird der DSL-Datenverkehr (QSC-Carrier) m.W. über ein Frequenzspektrum der Kupferleitung abgewickelt, welches für die analoge Telefonie nicht erforderlich ist. Was spräche dagegen, solche Analoganschlüsse weiter zu betreiben? Ich gehe davon aus, dass noch eine ganze Menge solcher Anschlüsse existieren, die in der Anfangszeit von DSL wohl den Regelfall dargestellt haben dürften.


    Wenn ich meine bisherigen Erkenntnisse richtig interpretiere, werden zumindest diejenigen dieser Analoganschlüsse gekündigt, die sowohl Telefon als auch DSL von der Telekom beziehen.