Beiträge von frank_aus_wedau

    Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Mit der Argumentation kann ich GSM aber noch ein paar hundert Jahre am Leben halten.
    ...


    Das ist so ganz sicher nicht richtig.


    Ich halte es aber für sinnvoll, das einzig flächendeckende Netz so lange funktionsfähig zu halten, bis es durch ein neues ebenfalls flächendeckendes abgelöst werden kann.


    Daher kann ich auch die Diskussion um UMTS als M2M-Übergangslösung nicht verstehen. Es existiert kein flächendeckendes UMTS-Netz und in Anbetracht des mit 5G schon beschlossenen übernächsten Standards wird es das auch niemals geben. Dieser Vorschlag ist also mehr als müßig. Wer sollte ein Netz noch flächendeckend ausbauen wollen, dessen Tage schon jetzt gezählt sind? Diese Investition würde sich niemals rechnen.


    Ist 5G in der Fläche ausreichend ausgebaut, wird dem GSM-Netz wohl kaum noch jemand nachweinen.



    Edit:
    Wie nennt sich dieses Netz dann? Bleibt es bei 5G? Die Unterscheidung in D- (GSM) und E-Netz (PCN) ist in meinen Augen schon jetzt obsolet.


    Bisher hatte noch jedes xG-Netz eine "gängige" Bezeichnung (GSM, UMTS, LTE).

    Wenn ich herablassend gewirkt habe, bitte ich mir das nachzusehen ... es war ganz sicher nicht so gemeint.


    Zitat

    Original geschrieben von amerin
    Also ich lese nur "dass möglichst viele Kunden der Telekom den Rücken kehren, wenn ihr analoger Anschluss gekündigt wird." Und du kennst den Thread-Titel?
    ...


    Kunden, die einen Analoganschluss mit DSL haben, wird doch gekündigt - sie werden von der im Threadtitel thematisierten "Umstellung auf POTS" ausgeschlossen. Und eben diese sollten der Telekom den Rücken kehren, weil das, was die Telekom stattdessen anbietet, woanders deutlich günstiger zu haben ist. Was stimmt an diesem Gedanken nicht?

    Zitat

    Original geschrieben von amerin
    :rolleyes:
    Frank,
    reine Standard-TelAs (analog/PSTN/POTS) ohne DSL werden nicht gekündigt. Wie oft muss das noch wiederholt werden. ...


    Und was ist mit den Kunden, die einen ISDN-/Analoganschluss mit DSL (ggf. noch von einem Reseller) haben?


    Diese (sicherlich nennenswerte Anzahl) blendest Du wohl völlig aus. :mad:


    Und genau die sind es, die ich mit meinem Beitrag meine.

    Re: Re: Postbank weigert sich, Gebühren zu erstatten!


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Wie ich schon immer schrieb: Wer sich mit Schmuddelkindern oder Nixblickern einläßt, kann Lippenherpes bekommen oder Geld verlieren.
    Weil die PoBank, basierend auf deren letzten Aktionen, zumindest bei mir als Nixblicker gescort ist, ...


    Du übersieht, dass sehr viele Postbankkunden schon Kunde waren, als das Konto noch Postscheckkonto hieß und von der Deutschen Bundespost geführt wurde.


    Damals eines der wenigen Konten, welche wirklich international nutzbar waren. Ich erinnere mich noch an Postbesuche etwa in Ungarn, wo ich gegen Vorlage eines physischen Postsparbuchs (aus echter Pappe/Papier) von meinem deutschen Postsparkonto gegen Eintrag des dortigen Schalterbeamten Guthaben in Forint abheben konnte, welches dann in DM umgerechnet wurde. Gegen Vorlage meiner damaligen Kreditkarte (Amex bzw. Diners) gab es dagegen oft nur ein müdes Lächeln. Damals hatte das Postscheckkonto seine echte Berechtigung mit ultimativem Mehrwert, der sich auch noch in anderen Besonderheiten ausdrückte.


    Aus dieser Zeit stammt mein Postgirokonto. Darauf, dass ich infolge der Privatisierung der PB als Kunde regelrecht "durchgereicht" werde, kann ich mich wohl kaum wehren.


    Meine beiden Bankverbindungen stammen noch aus Kinder-/Jugendtagen (erst Spar- dann Girokonto). Ich gehe davon aus, dass ein nennenswerter Teil der Postbankkundschaft zu diesen treuen Kunden zählt. Und die können einem wirklich leid tun, weil von den ganzen Alleinstellungsmerkmalen der PB kein einziges noch fortbesteht.


    Ich bleibe dabei: In ihrer heutigen Ausgestaltung ist die Postbank überflüssig und sollte in irgendeiner Großbank komplett aufgehen. Das, was dem ursprünglichen Charakter der PB noch am ehesten entspräche, wäre ein Genossenschaftsmodell wie etwa die PSD-Bank (vormals Post-Spar- und Darlehensverein).



    Edit:
    Wenn wir schon in Erinnerungen schwelgen, liegt die Sparda-Bank nahe (ehemals Eisenbahn Spar- und Darlehenskasse). Den Kunden dieses Instituts dienten die Fahrkartenschalter der DB als Auszahlungsstellen - und selbst hier in Wedau gab es einen. Aber auch echte Filialen gab es damals schon. :)


    Aus dem Bankmodell der Bahn ist mit den Sparda-Banken echt was geworden ... die Postbank kann einem dagegen nur leid tun. :(

    Zitat

    Original geschrieben von 3g_handy
    ...
    Aus technischer Sicht sollte das auch so stimmen, woher soll das Netz den Standort haben, im Normalfall sollte dem Netz nur die Location Area bekannt sein und nicht die Basisstation auf dem das Handy gerade "lauscht". Das ist nämlich eines der Vorteile von mobilen Netzen dass man nicht den genauen Standort kennen muss, ein genauer Standort (bei jeden Zellwechsel) würde unnötigen Traffic erzeugen und die Batterie enorm belasten. Das Endgerät wird erst dann genau lokalisiert wenn es nötig ist.
    ...


    Danach lägst Du wohl falsch, wenn ich den Beitrag von 3g_handy richtig interpretiere.

    Private WLANs sind bei Google ein wesentliches Kriterium im Rahmen der Standortbestimmung.


    Bei Erhebung des Bildmaterials zu Google-Streetview wurden bei gleicher Gelegenheit sämtliche WLAN-Netze gescant, so dass jedes damals erfasste WLAN einem recht genauen Standort zugerechnet werden kann. Hat jemand in seinem mobilen Gerät die WLAN-Suche aktiviert, kann sein Standort allein über die Liste der empfangbaren WLAN-Netze sehr zielgenau ermittelt werden.

    Mein guter Al,


    es stünde Dir nicht schlecht, von Deinem hohen Ross (zumindest ein wenig) herunterzusteigen. Momentan gibst Du Dir redlich Mühe, wie ein typischer "Wadenbeißer" aufzutreten. ;)



    Edit:
    Dass sich die Moderation hier im Thread bisher eher bedeckt gehalten hat, dürfte Ausfluss jahrelanger Erfahrung sein. Das ist für die User zwar nicht unbedingt zufriedenstellend, vermeidet aber Diskussionen, die sich irgendwann nur noch im Kreis drehen.


    Hier im TT ist eine "zwischenmenschliche" Komponente unter Mitgliedern (die nahezu zwingend auch Diskussionen zu hier unerwünschten Themen induziert) nicht mehr gewünscht. Das sollten wir akzeptieren.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Also ich habe jetzt von 2 verschiedenen Handys und einem Siemens Gigaset mobilcom-debitel angerufen und bei allen wird von mobilcom-debitel die Rufnummer durch Tastentöne nicht erkannt. Telefoniere ich mit anderen Hotlines, wird es erkannt. DTMF Tonübertragung sollte angeschaltet sein.
    ...


    Bei mir ist es so:


    Nutze ich meinen MD Genion-Vertrag zum Telefonieren, werden DTMF-Töne nicht weitergeleitet. Selbst dann nicht, wenn ich selbst sie laut und deutlich höre. Getestet hatte ich das mit verschiedenen Handys - bei keinem gab es eine DTMF-Funktionalität. Und zwar vollkommen unabhängig davon, wo ich anrufe. Telefonbanking o.ä. ist mit diesem Anschluss einfach nicht möglich.


    Weil ich um dieses Problem weiß und andere Möglichkeiten des Telefonierens habe, kratzt mich das jedoch nicht weiter. Verdient halt an anderer bei meinen Anrufen zu Telefonbanking & Co. :)