Beiträge von frank_aus_wedau

    Gibt's via Smart-TV dann auch Privatsender in HD? Martin Reicher schrieb, dass die über Zatoo nicht empfangbar sind.


    Als vorwiegender Konsument der Öffentlich-rechtlichen würde ich das zwar (aktuell) nicht benötigen, verbrächte ich (vielleicht demnächst einmal) mehr Zeit vor der Glotze, könnte das aber durchaus interessant werden.

    Deine (erste) Argumentation hielte ich dann für logisch, wenn o2 zur Standortbestimmung auf die Daten der Basisstationen angewiesen wäre.


    Verfügt ein Smartphone aber über GPS und meldet turnusmäßig den Standort an den NB (wovon ich in diesem Fall ausginge), hätte der NB schon einen genauen (letzten) Standort.


    Verfügte das "verlorene" Handy über einen GPS-Modul?



    Edit:
    Wenn eine aktive Verbindung bei Einfahrt in die Tiefgarage abreißt ... könnten Basisstationen danach noch bestimmen, wo sich das Handy zu diesem Zeitpunkt befand?


    Denn zur wenigstens halbwegs genauen Standortbestimmung durch das Mobilfunknetz sind die Verbindungsdaten mehrerer Basisstationen zum Handy erforderlich. Die letzte aktive Funkzelle (einer Basis) wäre zu groß, um auf einen genauen Standort schließen zu lassen.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    ...
    Deshalb weare UMTS900 perfekt gewesen um die Zeit bis zu 5G zu ueberbruecken. Denke mit so fuer UMTS900 typischen 5-8 MBit/s koennte man als Smartphoneuser die naechsten Jahre schon noch gut auskommen.


    Für Smartphoneuser gebe ich Dir vollkommen recht. Allerdings existieren noch viele weitere Anwendungen, die sich ohne zum Teil erhebliche Zwischeninvestitionen bis zur Etablierung vom 5G irgendwie durchhangeln müssen.


    Und dabei ist GSM eben der kleinste gemeinsame Nenner.


    Erweist sich 5G dann als (wieder) halbwegs zukunftssicherer Standard, würden sich Investitionen gewerblicher Nutzer wieder lohnen. GSM könnte dann bald überflüssig werden, weil es nur noch eine einzige Technik gäbe, mit der vorhandene Anlagen ersetzt/umgerüstet werden müssten. Auch Netzbetreiber hätten dann wieder die Sicherheit, dass ihre Investitionen nicht alsbald für die Tonne sind. Ich denke, dass ein voraussehbarer Investitionsschutz auch die Netzbetreiber beflügeln könnte, die aktuell lediglich Flickenteppiche errichten (können).

    Ich meine Überflüssig in dem Sinne, dass man nicht unbedingt Entertain benötigt, um IP-TV komfortabel nutzen zu können. Bisher war ich davon ausgegangen, dass vernünftiges TV via Internet eine Art Alleinstellungsmerkmal von Telekom-Entertain ist.


    Anders gefragt:
    Gäbe es Entertain nicht, ginge es dann ebenso gut? ;)



    Edit:
    Wie ich bereits erwähnt hatte, gab es für mich bisher keine Notwendigkeit, mich je mit dem TV-Genuss via Internet zu beschäftigen. Weil TV via IP für mich erkennbar nur durch die Telekom offensiv beworben wird, war bei mir vielleicht ein falscher Eindruck entstanden. Möglicherweise auch bedingt durch die von der Telekom angebotene spezielle Hardware.


    Wenn ich "genau so gut" schreibe, meine ich ebenso komfortabel und nicht mit irgendwelchen Software-Basteleien am PC vor jeder Sendung, die ich sehen möchte. Spezielle Hardware sehe ich in der Regel als einen Garanten für Funktionalität. Oder gibt es letztere auch für Zatoo und Co?



    Komfortabel stelle ich mir so vor:
    Hinsetzen, Füße hoch, Fernbedienung in die Hand nehmen ... und dann umgehend Berieselung durch die Glotze. :D


    Sowohl mit DVB-T als auch DVB-C ist genau das ein Teil der Realität.

    Verstehe ich das richtig, dass für TV über IP das Entertain-Angebot der Telekom überflüssig ist wie ein Kropf, weil über sich über Anbieter wie Zatoo o.ä. dasselbe realisieren lässt?


    Bisher hatte ich mich mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt, weil mein Kabel-TV Anschluss bisher nicht in Frage gestellt wurde. Stattdessen wirbt Unity-Media (noch) massivst um Neukunden - auch für Telefon und Internet.

    Ich will nur hoffen, dass möglichst viele Kunden der Telekom den Rücken kehren, wenn ihr analoger Anschluss gekündigt wird.


    Denn eins ist klar:
    Bietet die Telekom keine analogen oder ISDN-Anschlüsse mehr, ist sie ebenso überflüssig wie jeder andere 08/15-Anbieter. Dann ist sie nur noch ein x-beliebiger Anbieter in einem Haifischbecken, das deutlich günstigere Konditionen bereithält, als sie von der Telekom angeboten werden.


    Bleibt zu hoffen, dass Verbraucherzentralen und Co die durch Kündigungen der Telekom vergrätzte Kundschaft massiv aufmischen und zu anderen Anbietern treiben. Ich weiß schon jetzt, dass ich ordentlich "mitmischen" werde - jeden einzelnen abwandernden Kunden sähe ich als Erfolg, auch wenn das die Telekom im Endergebnis nicht kratzen dürfte. Kleinvieh macht aber auch Mist, wenn es nur genug davon gibt. :)


    Lassen wir das auf uns zukommen ... in der stillen Hoffnung auf einen echten "Shitstorm", der seine Wirkung nicht verfehlt.

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Ist eine Samsung Gear S nach einer Definition "normalgroß"?


    Nicht wirklich ...


    Zwar existiert auch noch ein Modell von LG mit UMTS, das ich als normalgroß ansehen würde, der gesamte Rest der Armbanduhren mit Mobilfunkmoul läuft aber noch über GSM/2G. Einen denkbaren Grund sähe ich in der "Gefräßigkeit" der Uhren - möglicherweise benötigen UMTS-Module mehr Energie zum Betrieb. Ändert aber alles nichts daran, dass der größte Teil des Sektors ortsungebundener (nicht nur) Personensicherheit immer noch auf GSM setzt.


    Wenn man bedenkt, dass dieser Sektor so langsam in Schwung kommt und derzeit noch voll auf GSM setzt, ist es für mich schwer vorstellbar, dass GSM bereits in wenigen Jahren abgeschaltet wird. Das wäre ein Desaster in Sachen Investitionsschutz in Anlagen, die nicht gerade billig sind.


    Ein Bedarf für GSM wird jedenfalls noch über viele Jahre vorhanden sein. Man denke nur an die ganzen Billighandys (für Senioren), die üblicherweise erst ersetzt werden, wenn sie defekt sind. Und solange diese Nachfrage besteht, wird sich hoffentlich (mindestens) ein NB finden, der den hier winkenden Gewinn dankend einstreicht, ohne im Gegenzug viel investieren zu müssen.


    Letzteres könnte die Triebfeder für den Erhalt eines rudimentären aber flächendeckenden GSM-Netzes sein bis sich ein neuer Standard etabliert hat, der zumindest eine gewisse Zukunftssicherheit verspricht. Insbesondere dann, wenn Frequenzen - wie nicht nur Anja das befürwortet - technologieneutral vergeben werden.


    UMTS (3G) und LTE (4G) sind alles andere als zukunftssicher, weil schon jetzt feststeht, dass sie nur Übergangslösungen bis zum Beginn des Ausbaus mit 5G sind. Beginnt der Ausbau mit 5G, wird es keinerlei Investitionen mehr in 3G und 4G geben, so dass kein Unternehmer, der jetzt mit M2M im GSM-Netz arbeitet, auf diese beiden Standards (sofern dieser Begriff überhaupt gerechtfertigt ist) umsteigen wird. Auch dann nicht, wenn interessierte Kreise gebetsmühlenartig wiederholen, dass 5G abwärtskompatibel zu 4G sein wird. Zu oft wurden Kunden im Mobilfunksektor schon getäuscht. Erst mit Beginn des Ausbaus von 5G dürften gewerbliche Anlagen in größerem Umfang umgerüstet werden.

    Zitat

    Original geschrieben von habehandy
    ...
    Wichtiger ist das die Netzbetreiber LTE nicht mehr als PREMIUM verkaufen und es allen Nutzern verfügbar machen.


    Das sehe ich auch so.


    Nicht die Technologie halte ich bei VoLTE für das Problem, sondern Netzbetreiber die massiv mauern, indem sie nur spezielle von ihnen gebrandete Geräte daran teilnehmen lassen. Hier sähe ich Handlungsbedarf für den Gesetzgeber - nur er kann in meinen Augen den Wettbewerb sicherstellen, wenn NB ihn blockieren.



    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von kofferroland
    Kannst Du mal etwas näher erläutern, was ihr einsetzt und was ihr in die Heimat übertragt ?
    ...


    Ich denke mal, dass z.B. die allermeisten Tracking-Lösungen in gewerblichen Fahrzeugflotten noch auf GSM beruhen (verbindungsmäßig). Das nur als ein Beispiel von vielen.


    Eine weitere Anwendung:
    Ortsungebundene Personennotrufsysteme.


    Meine Frage an dieser Stelle:
    Existieren überhaupt schon UMTS-Module, die in einer normalgroßen Armbanduhr verbaut werden können? Die Armbanduhr meines Vaters hat ein GPS/GSM-Modul samt Akku verbaut, welches im Standby-Betrieb nur einmal vierteljährlich geladen werden muss.


    Wäre das mit UMTS schon realisierbar?


    Ansonsten existiert mindestens noch ein Dutzend Arten von GSM-Modulen, die mangels verfügbarer Alternativen auch heute noch vertrieben werden.