Beiträge von frank_aus_wedau

    Ich hab auch noch einen Eplus-Oldtimer aus dem Jahr 1996 mit Weekend-Tarif. Weil sich den Tarif dieser Karte trotz mehrfacher Zusagen und Tarifwechselbestätigungs-SMS durch Eplus de facto nicht ändern lies, halte ich die Karte seit Jahren nur noch am Leben.


    Mal sehen, was mit der Karte passiert ist. Das maximale Zeitfenster beim WE-Tarif betrug zwei Jahre und wurde bis vor Kurzem noch auf Anfrage per SMS mitgeteilt. Die Verlängerung war bis zuletzt abhängig von der Höhe des Aufladebetrags, so dass 1 Cent-Aufladungen bei diesen Alttarifen ohnehin wirkungslos gewesen wären.

    Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    vor zehn Jahren hätte das noch gestimmt. Die Mineralölsteuer gibt es aber nicht mehr; sie ist in der Energiesteuer aufgegangen.


    Wie das Ding heute heißt, mag dahinstehen; das Ergebnis bleibt dasselbe.


    Will heißen:
    Wer viel verbraucht/fährt zahlt mehr. Eine PKW-Maut nach Fahrtstrecke wäre "doppelt gemoppelt". Zudem würden sparsame PKW in gleicher Höhe belastet wie Spritfresser - was man eigentlich nicht will. Das aktuell ins Auge gefasste System wird letzterem Gesichtspunkt eher gerecht.

    Zitat

    Original geschrieben von morsum
    Zwei meiner drei Aldi Simkarten befinden sich im Umbruch: die GSMCode gehen nicht, aber der Server 5667 und die Mailbox 333 gehen schon. Auch die SMS an 56656 bringt die Auflademodalitäten per Überweisung (mit Prüfziffer). Hat jemand schon Guthaben über dieses Prozedere gemacht? ...


    Würde mich auch interessieren.


    Mein Vater beabsichtigt, seine Karte monatlich per Dauerauftrag mit einem Basisbetrag aufzuladen, um unabhängiger von Vouchern zu werden. So mache ich das schon länger mit meiner VF-Karte - das hat sich für mich bewährt.


    Eine Lastschriftermächtigung kommt für meinen Vater nicht in Betracht.

    Gerade bin ich noch über ioBroker gestolpert. Allerdings werde ich (noch) nicht ganz schlau daraus ... :confused:


    Kennt jemand dieses System?


    Die Wahl zwischen FHEM und openHAB fiele mir (bisher) recht leicht. Obwohl mich die Bedienoberfläche von openHAB wirklich anspricht, ist openHAB erst einmal raus, weil ich mich mit Java überhaupt nicht anfreunden kann ... oder begehe ich hier einen Fehler?

    Erst einmal geht es um meine Wohnung.


    Wäre halt schön, wenn auch was für die älteren Herrschaften abfiele. Allein ein möglicher Eingriff in die Heizkörperregelung (zu kalt/zu warm) wäre schon hilfreich. Friemelt mein Vater an den elektronischen Heizkörperreglern herum, geht das gelegentlich nicht gut und ich muss mich auf die Socken machen, um das zu richten.


    Ich denke aber auch voraus ... wer weiß, welche Bedürfnisse beim Älterwerden noch entstehen ...

    Zitat

    Original geschrieben von pithein
    ...
    Da wird vielleicht ebenso abgerechnet wie bei den LKWs.
    Mehr Kilometer, mehr zahlen.


    Das haben wir im PKW-Sektor mit überschaubaren Tankgrößen doch heute schon und nennt sich Mineralölsteuer (die höher ist, als für Diesel). Will man zusätzlich abgreifen, sollte man schon Neues auf Lager haben.


    Da ist der Schäuble phantasiebegabt ... und sein Erinnerungsvermögen an beiseite gelegte Rohrkrepierer aus der Vergangenheit schwach. Letztere können jederzeit wieder als sensationelle Neuerung auf den Tisch kommen. :D



    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Na klar, muß man der Politik auf die Finger schauen. ...


    Hast Du schon mal wirklich versucht, einem Hütchenspieler auf die Finger zu schauen? Wo ist das Kügelchen? Ganz sicher nicht da, wo man es erwartet. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    ... Möglichkeiten sind grenzenlos!


    In diese "Grenzenlosigkeit" versuche ich mit diesem Thread (nicht nur für mich) ein wenig Licht zu bringen. :)


    Das Thema IoT halte ich in einer überalternden Gesellschaft (hier denke ich etwa auch an meinen Vater) für enorm wichtig. Mir wäre schon sehr geholfen, könnte ich die üblichen "Nörgeleien" (er wohnt in einer meiner Wohnungen) wenigstens teilweise vom heimischen PC aus beheben. Leider ist er selbst (meine Mutter erst recht) mit der aktuellen Technik überfordert.

    Zitat

    Original geschrieben von Mammon
    ...
    Ein Schalter muss im Prinzip nur eine Eindeutige Kennung haben und seinen Status Übermitteln, die Verwaltung ist dann eh auf dem Server.
    ...


    Das gilt nur bedingt.


    So arbeiten die mir bekannten Thermostatventile in aller Regel auch dann autark, wenn sie fernprogrammierbar sind. Die Temperatursteuerung erfolgt durch die Thermostatventile selbst. Die Zentraleinheit dient lediglich als einheitliche Oberfläche, die eine Programmierung jedes einzelnen Ventils entbehrlich macht.


    Entsprechendes gilt für Schalter, die zum Teil Bewegungsmelder, Lichtsensoren oder Timer enthalten. Insoweit werden nicht die Schaltvorgänge vom Server gesteuert, sondern im Wesentlichen die Menüeinstellungen des jeweiligen Schalters.


    Solche autarken Einheiten würde ich auch in meinem System bevorzugen, weil sie auch bei Ausfall des Servers eine Funktion garantieren.



    Zitat

    Original geschrieben von Mammon
    Ich hoffe dir ist ansatzweise klar was das für ein Overhead ist wenn ich nur einen einfachen Aktor bedienen will, sol heißen JEDE Steckdose, Lichtschalter, Deckenlicht hat ein eigenen HTTP-Server was einfach kompletter Overkill ist.
    ...


    Also kein Overkill, sondern eine Programmieroberfläche die notfalls (von außen) über einen Browser ansteuerbar ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Mammon
    ...
    Schau dir mal das FHEM an, hier kann man zumindest Verschiedene Systeme miteinander koppeln. Ist zwar ein wenig "gebastel", allerdings scheinbar schon eine lauffähige Sache.
    ...


    Das kommt meinen Vorstellungen von einer Zukunftsfähigkeit des Systems schon sehr nahe. Vielen Dank für diesen Tipp!


    "Gebastel" scheue ich nicht. Als Computerkid der späten 1970er Jahre (aufgewachsen mit einem Wang-System in Herrenkommodengröße) stellen Programmieranforderungen für mich eher kein Hindernis dar. ;)


    Mir ist nur noch nicht ganz klar, wie die die Kommunikation des Servers mit den Aktoren läuft. So arbeiten einige Systeme nicht mit einem Netzwerk, sondern über eigene proprietäre Funkverbindungen - meist im 433 MHz-Bereich. Wie soll der Server das hinbekommen? Oder habe ich hier ein grundlegendes Verständnisproblem? *)



    Zitat

    Original geschrieben von Mammon
    ...
    Das mit dem IoT würde ich mir überlegen, schön und gut wenn man sein Licht von Unterwegs aus an und abschalten kann, aber man sollte sich bewusst sein das es dann potenziell jeder kann, es ist nur eine Frage des Aufwandes. Ich fände es zum einen Anstrengend noch ein System immer auf dem neuesten Stand zu halten um den Zugriff eben so sicher wie möglich zu halten zum Anderen, wenn man ein wirklich voll automatisiertes Haus hat und jemand hat Zugriff darauf bekommt kann es wirklich Gefährlich werden.


    Zu diesem Problem hatte ich bereits hier Stellung bezogen. Weil ich ohnehin kurz- bis mittelfristig (je nach Notwendigkeit eines Zugriffs von außen) einen VPN-Tunnel einrichten werde, sollte die Frage der Sicherheit zufriedenstellend gelöst sein. Oder irre ich hier?



    Abschließend noch einen ganz allgemeinen Dank an Eure hilfreichen Infos. :top:


    Allerdings:
    Zwar bin ich nun schon einen ganzen Schritt weiter ... das soll aber bitte niemanden davon abhalten, sein Wissen hier noch einzubringen. Geht nämlich bei der Automatisierung was richtig schief, droht am Ende ein nicht unerheblicher Schaden.


    Bis denne



    *) Edit:
    Ist das hier die (einzige) Lösung?


    Bevorzugen würde ich natürlich Schalter, die (W)LAN-fähig sind. Letztens hätte ich beim ALDI versuchsweise fast bei einer WLAN-Steckdose für 20 € (Incl. irgendwelchen Steuergeräts) zugeschlagen. An der Kasse belehrte mich aber der dortige Mitarbeiter, dass eine Steuerung nur via Android-App (und nicht über einen PC) möglich ist. :confused:

    Seit längerem suche ich in Sachen Smart-Home (bislang allerdings nicht mit letzter Konsequenz) nach einer Lösung für mich.


    Was mich bisher abschreckt:
    Die Vielzahl unterschiedlicher Systeme, deren Lebenszyklus nicht klar ist. Alle derzeit angebotenen Systeme sind von einem Szenario bedroht, welches aktuell die Pebble-Smartwatches trifft: Die vollkommen überraschende Einstellung von Produktion und Service.


    Im Bereich der Heimtechnik habe ich das selbst einmal erleben müssen mit der Folge, dass ich ein ganzes System außer Betrieb nehmen musste und die Investition verloren war.



    Was ich suche:
    Ein System, welches nicht auf eine proprietäre Basisstation aufbaut, sondern einen vorhandenen Windows-Server nutzt, der im 24-Stunden-Betrieb läuft.


    In concreto:
    Eine Hardware (Steckdosen, Thermostate etc.) die sich via PC per LAN/WLAN über das heimische Netzwerk ansteuern lässt - etwa wie das bei IP-Cams der Fall ist, die über einen integrierten http-Zugriff via Browser verfügen. Eine zukunftssichere Lösung, die den ersten Schritt darstellen würde.


    In der Folge ließe sich bestimmt eine SW finden/entwickeln, die solche Zugriffe automatisieren kann. Denkbar wäre vieles, mit dem sich ein solches System ausbauen ließe.


    Gibt es so etwas? Bei meinen letzten Recherchen hatte ich so etwas jedenfalls nicht finden können. Jede Suche endete bei einem der proprietären Systeme. Auch wenn inzwischen Basisstationen verfügbar sind, die mehrere herstellerspezifische Protokolle unterstützen, ist das für mich keine Lösung.